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50 Jahre Freiwillige Feuerwehr- 3. VG Feuerwehrtag

OTZWEILER. Kleine Dorffeuerwehren sind unverzichtbare Bestandteile der Sicherheitsarchitektur des kommunalen Gemeinwesens und darüber hinaus meist Kulturträger im Ort. Die Freiwillige Feuerwehr Otzweiler feierte ihr 50-jähriges Jubiläum und richtete den Verbandsgemeinde-Feuerwehrtag aus. Das ganze Dorf war auf den Beinen und viel Jugend macht seit Jahren in der Feuerwehr aktiv mit: „Die Kameradschaft wird großgeschrieben und ist absolut super. Jeder ist für jeden da, und entsprechend war die Unterstützung aus dem ganzen Dorf riesig“, schwärmten Wehrführer Dirk Anstätt und Förderervereins- Vorsitzender Markus Neu ganz gerührt bei der Kaffeetafel mit 35 Kuchen.

1971-1985 und nun 2010: In der 233-Seelen-Gemeinde wurde am Wochenende bereits der dritte VG- Feuerwehrtag im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Otzweiler gefeiert. Nach Jahren der Abstinenz war dies im Brandschutzbereich I südlich der Nahe der dritte VG- Feuerwehrtag in Folge. 2008 war Heimweiler Gastgeber, im vergangenen Jahr Limbach und nun Otzweiler. Landrat Franz-Josef Diel, VG-Bürgermeister Werner Müller und VG-Wehrleiter Peter W. Stiltz sprachen Grußworte: „Solche Feste seien für die Kameradschaftspflege sehr wichtig“, war einhelliger Tenor. Über Rettungs- und Löschaufgaben hinaus werde vor allem Jugendlichen eine Möglichkeit zur sinnvollen Freizeitbeschäftigung und sozialen Integration geboten, untermauerte Landrat Diel. 

 Ortsbürgermeister Frank Müller dankte für „allzeit und uneigennützigen Dienst am Nächsten“. Müller zitierte Schiller: „Wohltätig ist des Feuers Macht, wenn es der Mensch bezähmt, bewacht“, und er stellte die Notwendigkeit im Rückblick heraus. So brannten 1854 im nahen Becherbach 28 Wohnhäuser und 54 Wirtschaftsgebäude nieder. Eine Festschrift wurde herausgegeben, und die dort aufgeführte Brandchronik ist auch im kleinen Otzweiler verheerend. So wurden zwischen 1878 und 1911 bei mehr als elf Großbränden über ein Dutzend Gebäude, meist Haus, Scheune und Stall „in Asche gelegt“. 

Nr.2547 Standarte und 2548: Die Wehren aus dem Brandschutzbereich I

2549: Hydrowände = Wasserschilder Mehrere verbrauchten 4000 l /min.

Bild 2550: Die Bärenbacher laden ihre brandneue TS wieder ins Auto

Die Otzweilerer waren gute Gastgeber und vollbrachten eine logistische Meisterleistung. Richtung Sien wurde eine große Halle zur Festhalle mit Bühne auf Vordermann gebracht. Am Samstag spielte die Band „Liquid“ aus Landau. Beim Kommers am Sonntagmorgen wurde Brandmeister Maik Kuhs zum stellvertretenden Wehrführer ernannt und feierlich vereidigt. Verpflichtet wurden Tobias und Torben Neu, Alexander Stenzhorn und Christian Müller. Markus Neu und Sebastian Hey wurden zum Oberfeuerwehrmann, Matthias Anstätt zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Nach dem Mittagessen fand eine Schauübung mit den Wehren aus dem Brandschutzbereich I statt. Im nahen Wiesengrund war der Großbach gestaut. Mit einem Erstangriff wurde einem Feuer der Garaus gemacht. Danach wurden vom offenen Gewässer Faltbehälter für den Aufbau mehrerer Wasserwände befüllt. Die beiden so genannten „Hydroschilder“ mit mehreren Pumpen verbrauchten in der Minute fast 4.000 Liter, und die Übung war absolut identisch mit einer Schauübung aus dem Jahre 1971 an gleicher Stelle. Werner Hey und Herbert Speier sind Ehrenmitglieder und haben 1960 die örtliche Feuerwehr als eine der letzten Wehren im Amt Kirn-Land zu einer Freiwilligen Wehr mit gegründet, der Förderverein um Markus Neu zählt über 30 Mitglieder.  



TATÜ-TATA + BLAULICHT?  ja oder nein?

Bild 2451 aus Otzweiler, wo im August 2010 der VG-Feuerwehrtag stattfindet.

Dies wird oft kontrovers in der Bevölkerung heiß diskutiert: Mehrfach beschwerten sich Monzinger Bürger, ob es nötig sei, dass nachts  Wehren, Rettungsfahrzeuge und Polizei mit Tatütata und Blaulicht durch den Ort sausen. Klare Ansage von Wehrführer Lothar Treßel „Ja! Bei uns fährt niemand mehr `raus ohne Sondersignale“. Bei Versuchen ohne Sondersignale habe man nächtens um Haaresbreite die Monzinger Zeitungsfrau auf der Kühlerhaube gehabt. Die Alarmierung sei ausschlaggebend. Beim Brand in Auen sei man von größter Gefahr für Leib und Leben ausgegangen, was sich glücklicherweise nicht bewahrheitet hätte. Aber dies wisse man eben immer erst hinterher. Je nachdem wie der Alarm ausgelöst wird, sei Schnelligkeit oberste Prämisse. Absolute Priorität hätte die Sicherheit auch für die Ehrenamtlichen. Im Übrigen sei es sehr schlecht, wenn es gerade die Zeitungsfrau bei der Arbeit treffe, sagte Treßel.


LIMBACH:-2003- Feuerwehr probt im Wald bei den Jägern vor viel Publikum!

Bild 2463: Mit Spreitzer und Schere befreien Wehrmänner Verunfallte! 

Bild 2464: Peter Stefgfens (Limbach, von links), Günter Schwenk, Werner Barth

Nr-2465: klasse-Foto. Die Feuerwehren im Rückspiegel bei der Radeinweihung des Weges Becherbach- Limbach


VG FEUERWEHR-Kirn-Land: Neue Gerätschaften- Neue Strategie!

SIMMERTAL. Am Feuerwehrhaus Simmertal wurden die ersten fünf von sieben Stromerzeuger den Wehren im Kirner Land übergeben. Klare Ansage des neuen VG-Rates und der Wehrleitung um VG-Wehrleiter Peter Werner Stiltz: „Wenn schon die Aktiven viel Freizeit und Engagement einbringen, dann muss auch die Ausstattung und Ausrüstung optimal sein“. Grundtenor: „Gleiche Bedingungen- gleiche und bedarfsgerechte Ausrüstung“.Zu allen Zeiten sei der VG-Haushalt „kläglich“ gewesen. Daher habe man oft gebrauchte Fahrzeuge mit Gebrauchten ersetzt. Beispielsweise wurde vor wenigen Jahren die Limbacher im „www. (“Worldwiteweb“) fündig. Sie ersetzte ihren betagten Magirus durch einen neueren Magirus. Dieser kam aus Idar-Oberstein / Weierbach. Wie schon den Vorgänger brachten ihn die Limbacher Idealisten selbst auf Vordermann. Nun aber verfolge zweckbedingt die neu gewählte VG-Verwaltung mittelfristig eine Strategie der systematischen Erneuerung, wie die Einführung der Doppik belegte:„Reparaturen überschreiten den Zeitwert. Außerdem gibt es für viele Einsatzfahrzeuge keine Ersatzteile mehr“, gab der Meckenbacher VG-Wehrleiter Peter Stiltz auf Nachfrage unserer Zeitung als Hauptgrund an. Dabei flachste er schmunzelnd und augenzwinkernd mit dem Simmertaler Wehrführer Ernst Schlarb über dessen Fahrstil.

 (Bild 2450- Juni 2010)- Der stand nämlich bei einem Brand am Pfingstmontag in Simmertal mitten auf der Kreuzung und „bekam trotz Zwischengas keinen Gang mehr `rein. Dann steht man schon dumm da, wenn einem das selbst passiert!“, sagte Schlarb entschuldigend und untermauerte die Notwendigkeit. Mit dem Auto Baujahr 1974 sei kein Staat mehr zu machen. Es kriecht meist nur im zweiten Gang den Berg Richtung Seesbach hoch, das zweite Simmertaler Auto ist Baujahr 1978. In der vergangenen Woche war eine VG-Delegation um Bürgermeister Werner Müller in Kastellaun und schaute sich ein bedarfsgemäßes Hilfeleistungsfahrzeug (HLF 10/10) der neusten Generation an. Kommende Woche soll die Ausschreibung erfolgen. Je nach Bau- und Lieferzeit, spätestens jedoch im Frühjahr 2011, will die Einheit Simmertal das neue „Erstangriffsfahrzeug“ in Besitz nehmen und ist voller Erwartung und hoch motiviert. Mittelfristig sollen auch die Stützpunktwehren Hennweiler und Heimweiler derart „aufgerüstet und ausgestattet“ werden, sagte Peter Stiltz. Bei der Übergabe der Stromaggregate im Gesamtwert von 26.000 Euro an die Wehreinheiten war der Simmertaler Stromerzeuger mit 13 KVA das leistungsstärkste Gerät und wird in das neue Fahrzeug eingebaut. In der Regel bezahlen die Fördervereine ein Drittel der Kosten, ein Drittel übernimmt die VG, für ein Drittel kommt die Feuerschutzsteuer auf. Ausnahme: In Becherbach, Hochstetten und Simmertal tragen die Fördervereine zwei Drittel der Kosten. Geräte mit einer Leistung von sechs Kilovoltampere (KVA)gehen nach Becherbach, Schwarzerden und Horbach. Hochstetten erhält 6,5 KVA, Kellenbach bekommt ein Aggregat mit acht und Limbach eins mit elf KVA. Und so war es in Simmertal wie an Weihnachten beim Geschenke auspacken, als die Wehrmänner die Stromerzeuger und weiteres Gerät wie etwa Teleskop-Dreibeinstative, Flutlichtstrahler oder Helmlampen mit Halter auspackten und in Besitz nahmen. Die besten Genesungswünsche gingen an den Becherbacher Wehrführer Helmut Borger, der nach einem Leitersturz Ende Februar noch immer in einer Koblenzer Klinik liegt. (Juni 2010)



Großer Bahnhof für neues "Arbeitstier"

Mai 2010- Bild 2397- VG-Beigeordneter Robert Nicolay (re.) überreichte an den BadSobernh. Wehrführer Gerd Baum (3.ter von links) die Fahrzeugschlüssel für den 286 PS starken Mercedes mit dem Kennzeichen KH-VG 124.

 BAD SOBERNHEIM. Beim Tag der offenen Tür wurde gestern während einer Feierstunde das neue Löschfahrzeug LF 20/16 der Bad Sobernheimer Feuerwehreinheit übergeben.Noch einmal erinnerten Wehrführer Gerd Baum und VG-Wehrleiter Karlheinz Steinbrecher an die lange Phase und Odyssee seit dem Jahre 2000, als ein neues „Großtanklöschfahrzeug“ als Ersatzbeschaffung geplant war. Vor fünf Jahren wurde die Indienststellung mangels finanzieller Mittel komplett ad Akta gelegt. Im Jahre 2006 ging „das ganze Prozedere dann von vorne los. Ich erinnerte daran, dass es immer noch das Eine und einzige Fahrzeug ist“, bekräftigte Steinbrecher. Die Wehrmänner reisten sogar nach Italien und trugen beim Hersteller ihre Wünsche vor. Das so genannte 286 PS starke „Erstangriffsfahrzeug“ bei Brand ersetzt quasi als „Arbeitstier“ zwei Fahrzeuge, die beide Baujahr 1981 sind, und 29 Jahre „auf dem Buckel“ haben.Im Rahmen dieser Planungen war auch die Landesfeuerwehrschule involviert. Diese habe den Bad Sobernheimern einen „top-gepflegten“ Fuhrpark bescheinigt. Namentlich dankte Karlheinz Steinbrecher dafür Franz Jürgen Heimer, der mit seinem besonderen Engagement den VG-Wehren „sehr viel Geld spart“.

 Heimer wurde durch den VG-Beigeordneten Robert Nicolay das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25-jährige Tätigkeit verliehen. Mark Barth wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Der direkte Vorgänger des neuen Einsatzfahrzeuges habe die Bad Sobernheimer Einheit bei 700 Einsätzen nie im Stich gelassen, und dies war auch der größte Wunsch von Wehrführer Gerd Baum. 219.000 Euro kostete der neue Mercedes. Das Land gab 2008 23.000 Euro und in diesem Jahr 69.000 Euro Zuschuss, 10.000 Euro steuerte die Firma Polymer-Chemie über den Förderverein bei. Feuerwehrmann und Stadtbürgermeister Dr. Felix Welker sprach von einem „technischen Quantensprung“. Elektronik, Technik und Gerätschaften sind sehr umfangreich und komfortabel auf dem neuesten Stand und optimal platziert. Zudem verfügt das Fahrzeug über 2000 Liter Wasser, Schiebeleiter, und bietet Platz für eine Sechs-Mann-Gruppenbesatzung. Atemschutzgeräte sind in die Sitze integriert und können während der Fahrt zum Einsatzort angelegt werden. Es ist das erste Sonderfahrzeug dieser Art in Rheinland-Pfalz, dessen Aufbau die Firma BAI in Limburg an der Lahn auslieferte. Bei den 62 Aktiven der felkestädtischen Wehr stehen in diesem Jahr bereits 52 Einsätze zu Buche. Am Nachmittag wurde am Feuerwehrhaus kräftig gefeiert, Kinderbelustigung war angesagt. Der Förderverein ehrte Mitglieder. Sowohl die Aktiven wie auch die Jugendfeuerwehr demonstrierten ihren hohen Leistungs- und Kenntnisstand.

Bild 2398: Atemschutzgeräteträger bei einer Schauübung: "Gaffer erlaubt"

Nr. 2399: Auch die "Grünen Männchen" machten eine gute Figur

Bild 2400:Die Übung am Feuerwehrhaus in der Felkestadt kam sehr gut an!



Rückblick: 2005 brannte auf der B 41 in Höhe Bad Sobernheim Nord an der Brücke der Überführung K 2o  Richtung Pferdsfeld dieser Kirner Möbeltransporter. Der Fahrer blieb unverletzt, die Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf die Böschung verhindern (Bilder 2363/2364 -Juni 2005-Bad Sobernheim) 



2011 wird groß 75. Geburtstag rund um MZH und Sportplatz gefeiert 

MERXHEIM. Ortsbürgermeister Egon Eckhardt zollte auch als Beigeordneter der VG-Bad Sobernheim während dem traditionellen Feuerwehrfest mit Tag der offenen Tür des Feuerwehrgerätehauses am 1. Mai mitten im Merxheimer Ortskern der örtlichen Einheit höchstes Lob:„Wir wissen, was wir an unserer Feuerwehr haben. Sie ist eine kompetente, sehr gut ausgebildete Truppe, die tatkräftig ohne großen Aufhebens für die Bürger ständig einsatzbereit ist“, sagte er zu zahlreichen Besuchern.

Eckhardt wie auch VG-Wehrleiter Karlheinz Steinbrecher dankten auch dem starken Förderverein und würdigten das große Engagement der Aktiven während ihrer Freizeit. Die Wehr sei im Ortsgeschehen fest integriert, das Feuerwehrfest stärke den Zusammenhalt und die Motivation: „Wer feste arbeitet, soll auch feste feiern“. Der Musikverein Oberhausen spielte zum Frühschoppen. Nachgeholt wurde die Verleihung des Silbernen Ehrenzeichens an Klaus Georg Köhler für 25-jährigen aktiven Dienst, der zum Löschmeister befördert wurde. Björn Kreft sowie  Kevin Wickert wurden zum Oberfeuerwehrmann, Tatjana Specht zur Oberfeuerwehrfrau befördert. Sie trat 1999 in die Jugendfeuerwehr ein und wurde nun bei der Feierstunde als stellvertretende Jugendwartin, Simon Carmin offiziell zum Jugendwart ernannt. Hoch erfreut zeigte sich die VG-Wehrleitung, dass die Feuerwehrjugend aus Meddersheim, Merxheim und Kirschroth in Merxheim eine neue Heimat gefunden habe. 24 Jugendliche werden von Patrick Schmidt und den Jugendwarten Simon Carmin, Torsten Gram (Kirschroth) und Tatjana Specht betreut. Sie demonstrierten am Nachmittag bei mehreren Übungen ihr Können und ernteten rund ums Denkmal bei ihren gekonnt und beherzt vorgetragenen Darbietung viel Applaus.

Bilder nr2315- 2316- 1. Mai 2010



NASSÜBUNG ohne Helm sorgte für Gesprächsstoff !

Ende März 2010 mussten die Meddersheimer Wehrmänner sogar zwei Mal am Gemeindehaus so richtig ´ran. „Einheiten im Löscheinsatz“ nach der Feuerwehr-Dienstvorschrift (FwDv 3) war angesagt und beim zweiten Mal lief sogar die Uhr mit. Eigentlich war in der Ortslage an der Winzergenossenschaft eine Schaumübung geplant, jedoch war dort mit der Jungweinprobe eine Veranstaltung. 2009 war die letzte Übung mit Wasser. Wegen Wasserknappheit im trockenen Sommer 2009 wie in der kalten Jahreszeit am Kindergarten „überwog die Vernunft“, sagten die Wehrmänner. Sie verzichteten daher auf das nasse Element  und machten Trockenübungen. Vor der ersten Übung 2010 stand theoretischer Unterricht über Unfallverhütungsvorschriften im Feuerwehrhaus im Dienstplan. Wehrführer Jan Hey war mit dem Verlauf und der Beteiligung von neun Wehrmännern sehr zufrieden. Ganz schnell hieß es aus drei Rohren „Wasser Marsch!“ In diesem Jahr hat die Mitgliederwerbung auch bei den Aktiven höchste Priorität. Einziger Wehrmutstropfen: Die fehlenden Helme. Dafür mussten die fleißigen Wehrmänner einen ganz schönen "Anschiss" hinnehmen. 

Bild 2251: "Anschiss" gabs im März 2010 wg. fehlender Helme.... Nr. 2252: Gut gemeint war´s,  sogar zweifach geübt wurde am Gem-Saal Bild Nr: 2253: super gemacht, jungs!


Wohnhaus-Brand in Kirn: Schaden von 400.000Euro  

Mitte März 2010: Großeinsatz in der Nacht zum Samstag in Kirn, wo ein zweigeschossiges Wohnhaus in Vollbrand stand und bis auf die Grundmauern ein Raub der Flammen wurde. Die Bewohnerin konnte sich retten, Schadenshöhe und Brandursache waren zunächst unklar. Experten schätzten 400.000 Euro.

Nr.2211: Nur mit Mundschutz durften Helfer Habseligkeiten sicherstellen. Bild 2212: Bernd Spielmann (links) koordinierte die FCB Helfer Bild 2213: Sie bildeten eine Reihe....

   Als gegen 22.30 Uhr bei dem Kirner Feuerwehrmann Bernd Spielmann der Piepser losging, stand dieser hinterm Tresen im Clubheim des FC Bärenbach und hatte dort Wirtschaftsdienst: „Nee heute nicht!“, hörten ihn Kameraden mehrfach sagen. Bis seine Mutter Gerda plötzlich kreidebleich im FCB-Vereinsheim stand und berichtete, dass ihr Haus lichterloh in Flammen steht. Die 71-jährige bemerkte kurz zuvor Qualm und Brandgeruch. Fluchtartig verließ sie nur mit dem notwendigsten bekleidet das den Winkelbungalow in der Obersteiner Straße und schlug Alarm. Da loderten bereits die Flammen lichterloh aus dem Dachgebälk des 1972 errichteten Fertighauses. In Windeseile stand das Haus hinter dem Hotelanwesen an der B 41 im Vollbrand. Die Feuerwehr alarmierte Wehren nach, an die 180 Rettungskräfte aus der Stadt und Kirn-Land, aus der Verbandsgemeinde Herrstein bis nach Rüdesheim eilten zum Brandherd. Verwandte und Freunde hatten Tränen in den Augen, der Schreck stand allen ins Gesicht geschrieben, Mutter und Sohn kamen bei Verwandten und im Familienkreis unter. Bürgermeister Fritz Wagner bot eine Wohnung in der Kallenfelser Straße an. Von der einen auf die andere Minute standen Spielmanns vor dem Nichts. Fast alles Hab und Gut wurde vernichtet, ein Raub der Flammen. Jahrzehntelang betrieb die Familie ein Hotel direkt an der B 41 neben der Autopräzision gegenüber dem Industriegebiet Allweiden. Der allzu früh verstorbene Albert Spielmann war lange Jahre Vorsitzender der Werbegemeinschaft von „Kirn-aktiv“.

Kripo erlaubte Wertsicherung Die Kriminalpolizei am Samstag erlaubte vor Ort nur das Betreten mit Mundschutz im Untergeschoss zwecks Wertesicherung. „Wenn ich sie nicht wegbringe, sind sie morgen früh doch weg“, argumentierte Bernd Spielmann. Experten sollen die Brandursache ermitteln. Noch 15 Stunden nach dem verheerenden Brand lag penetrant kokelnder Geruch über dem großen Anwesen, triefte Löschwasser ins Kellergeschoss. Hier waren mehrere Sammlungen im hohen fünfstelligen Eurobereich, darunter eine große, wertvolle Eisenbahn, untergebracht. 200 Quadratmeter betrug die Wohnfläche. Den ganzen Samstag über waren zwei Dutzend Fußballerkameraden des FCB um Vorsitzenden Friedhelm Jakoby vor Ort im Einsatz und koordinierten auch materielle Ersthilfe: Angefangen von banalsten Dingen wie dem  Ladegerät fürs Handy über passende Kleider, alle boten sie ihre Hilfe an. Mit dem John-Deere-Bulldog und Frontlader hob Diethelm Ullrich den schweren Safe, in dem wichtige Dokumente lagen, aus der völlig verkohlten Ruine. Helfer bildeten eine lange Reihe, räumten die drei Gartenhäuser leer. Eigentlich wollten die Alten Herren und die Reservemannschaft des FCB, bei denen Bernd Spielmann noch aktiv ist, in kürze am 1. Juni dessen 50. Geburtstag feiern. 



Menschenauflauf in der Kirschrother Hauptstraße 

Nur weil ein Diensthund anschlug, der Hundeführer und die benachbarten Wirtsleute Margit und Gerald Schlarb helle Flammen frühzeitig bemerkten und Alarm schlugen, konnte ein größerer Brand am Mittwoch kurz nach 23 Uhr verhindert werden. Die Ersthelfer setzten Feuerlöscher gegen eine brennenden Mülltonne und deren Umgebung ein. Schnell war die örtliche Feuerwehr zur Stelle, die schwelenden Glutnestern nachging und eine Brandwache abstellte. Polizei und Rettungswagen waren vor Ort, die Meddersheimer Nachbarn waren unterwegs und wurden am Ortsausgang zurückbeordert.

Schrecken kurz vor Mitternacht:

Bilder 2208 /2209 - 2009



März 2010: MERXHEIM. Seit gut einem Jahr wird der Feuerwehrnachwuchs aus den Orten Merxheim, Meddersheim und Kirschroth gemeinsam betreut und ausgebildet. 

Bild 2164: Koordiniert und geordnet verlief die Übung mehrerer Gruppen   Bild 2165: Voll im Laufschritt - marsch: Flink und beherzt gingen die Teams ran! Nr2166:Ein gutes Bild gab der Nachwuchs ab und ist mit Feuereifer bei der Sache.

Der theoretische und praktische Unterricht rotiert in den drei Orten, auch ein Jugendlicher aus Weiler ist dabei. Zu 19 Übungen trafen sich die 24 Jugendlichen zwischen zehn und 17 Jahren bisher, sie besuchten den Wandertag in Mandel und das Zeltlager im Bad Kreuznacher Moebusstadion. Am Wochenende gab es eine groß angelegte Gemeinschaftsübung am rückwärtigen Merxheimer Rathaus auf dem Spiel-und Parkplatz nach der Feuerwehr-Dienstvorschrift No. 3 (FwDV 3) zu bestaunen. Dabei wurde überdeutlich: Die Jugendfeuerwehr ist topfit: Was da die Zaungäste zu sehen bekamen, lief ab, wie das sprichwörtlich berühmte Schweizer Uhrwerk. Ohne Stress und Hektik galt es, die Ausleuchtung des Geländes und einen Löschangriff auf einen simulierten Brand über Verteiler und Zubringerleitungen mit drei C-Strahlrohren vorzunehmen. „Das war top und verlief optimal“, lobte noch vor Ort Jugendwart Simon Carmin (Merxheim). Mit von der Partie die beiden Stellvertreter Torsten Gram (Kirschroth) und Tatjana Specht aus Merxheim, sowie Betreuer Patrick Schmidt. Aktive Feuerwehrkameraden fuhren die beiden Fahrzeuge und wurden ebenfalls zu Zaungästen „degradiert“, sie brauchten kein einziges Mal helfend einzugreifen. „Die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Jugendlichen und den drei örtlichen Wehren klappt reibungslos und vorbildlich, die Jugendlichen sind mit Elan und Feuereifer bei der Sache!“, lobten Simon Carmin und Torsten Gram. Nach der Übung gab es eine Fackelwanderung durch Merxheim und einen Spieleabend im Kameradschaftsraum des Feuerwehrhauses, wo auch übernachtet wurde. Nach dem gemeinsamen Frühstück und dem Mittagessen klang das Treffen aus, Meddersheimer Eltern hatten die  Ausrichtung komplett übernommen.



Glück im Unglück: Obdachlosen-Wohnheim schrammte an Katastrophe vorbei

Bild 2067: Ein Großaufgebot an Rettungskräften war vor Ort. Bild 2068: So sah es am Tag danach aus: Schadenshöhe- weit über 300.000 Euro  2069: Heimleiter Frieder Zimmermann: Man habe Glück im Unglück gehabt.

WEIERBACH / NIEDERREIDENBACHER HOF. Schrecken zwei Tage nach Weihnachten 2009 vier Minuten vor Mitternacht: Um 23.56 Uhr wurde  ein Notruf vom Gelände des Niederreidenbacher Hofes gemeldet und löste einen Großalarm der Rettungskräfte aus. Mehr als 210 Ersthelfer der Feuerwehren Idar-Oberstein, Herrstein, Birkenfeld und Kirn mit ihren Drehleitern sowie Nachbarwehren und das THW, der Malteser Hilfsdienst, DRK und Polizei waren im Einsatz. Hier ist von der "kreuznacher diakonie" eine Notunterkunft für Obdachlose eingerichtet. Neun Bewohner mussten aus dem Haus geborgen werden, zwei erlitten eine Rauchgasvergiftung. Die Brandursache konnte nicht sofort lokalisiert werden, vermutlich sei der Brand im Fernsehzimmer ausgebrochen, wurde spekuliert. "Wir ermitteln in alle Richtungen und können Brandstiftung derzeit ebenfalls nicht ausschließen, sagte Roland Maurer von der Kriminalpolizei Idar-Oberstein des Südwestfernsehen auf Nachfrage. Nach ersten Schätzungen wurde der Schaden auf weit über 300.000 Euro beziffert, die Bewohner kamen in andere Unterkünfte.     



MEDDERSHEIM. Wie schon seit vielen Jahren kurz vor Weihnachten besucht die Meddersheimer Feuerwehr im Rahmen der jährlichen Brandschutzaufklärung den Kindergarten „Auf der Hohl“. Anhand von Bildern und Versuchen wurde es den Kindern dabei nie langweilig. Wie gefährlich brennende Gegenstände wie etwa Wunderkerzen in der Wohnung sind, und wie schnell gerade vor Weihnachten der Adventskranz oder der Tannenbaum Feuer fangen können, blieb nicht unerwähnt. Aber auch Einsatzfotos über Waldbrände, Tierrettung und Technische Hilfeleistungen ließen die Kinder hellhörig aufhorchen.

 Vorschulkinder wurden speziell unterrichtet, etwa, wie man unter der Feuerwehr-Nummer 112 einen Notruf meldet. Nacheinander wurden die drei Gruppen zuerst im Turnraum und später im praktischen Teil am Feuerwehrauto informiert. Dabei wurde deutlich, dass die Kinder schon genau wissen, worauf es ankommt. Wehrführer Jan Hey „macht das immer sehr schön und hat zu den Kindern ein gutes Verhältnis aufgebaut“, lobte Kindergartenleiterin Anne Weck diese vorbildliche Präventionsarbeit. (Bilder 2014 / 2015 -Dezember 2009).



"Chaos"-Übung auf der Meckenbacher Höhe

 Okt. 2009:  Großes Übungsszenario rund um die Meckenbacher Höhe: Im Bereich Aussiedlerhof  haben Jugendliche gezündelt, Rundballen mit Heu brennen lichterloh und drohen auf den Aussiedlerhof überzugreifen Bei ihrer Flucht Richtung Meckenbach krachen die Flüchtenden in Nähe der Tankstelle für die Flugzeuge mit einem weiteren Pkw zusammen. Fahrer und Beifahrer beider Fahrzeuge sind eingeklemmt, das Auto verliert Treibstoff. Die beiden auf dem Rücksitz des Fluchtfahrzeuges sitzenden Personen sind schwer verletzt und türmen vermutlich im Schockzustand durch schwer zugängliches Gelände zu Fuß Richtung Kirn. Sie bedürfen dringend ärztlicher Hilfe, zudem droht im Hellberg Absturzgefahr. Dies war die Ausgangslage eines Szenarios, an dem über 70 Einsatzkräfte teilnahmen, die teils nachalarmiert wurden.

 (Bild oben-Simmertal- Nr. 1940: Ganz schön mulmig war es den beiden "Verunfallten"Wasserführende Einsatzfahrzeuge wie schon bei einem tatsächlichen Flächenbrand im Juli 2006, als die Feuerwehr Idar-Oberstein Weierbach mithalf, waren gefordert. Die Meckenbacher brausen als erste mit ihrem Tanklöschfahrzeug heran, die Lage ist verworren und unübersichtlich. Fortlaufend werden die Einsatzkräfte mit prekären Situationen konfrontiert, die oberste Prioritäten erfordern. Menschenrettung geht grundsätzlich vor Brandbekämpfung. Es dauert etwas länger als geplant, bis der 36 Jahre alte Simmertaler LKW die Höhe erreicht: Meckenbach und Simmertal stellen die Wasserversorgung aus der 50 Kubikmeter fassenden Zisterne vor Ort sicher, stellen Schaum und Feuerlöscher bereit und schirmen die Tankstelle ab. Zeitgleich beginnen Kollegen mit den Rettungssätzen Schere und Spreitzer, die Personen zu befreien, und zerlegen einen alten Renault komplett. „Hartgesottene“ Statisten waren Daniel Stiltz aus Meckenbach und Niklas Spang von der Oberhauser Feuerwehr. Auch dies sei sehr wichtig, Jugendliche bei Übungen mitzunehmen. Grund: Hier gab es bei einem Feuerwehrtag in Becherbach vor Jahren schon einmal eine ziemlich „brenzlige“ Situation, als ein junger Statist in Panik geriet.

1941: Notarzt Dr. Daniel Hass kümmert sich um die „Verletzten“ Niklas Spang + Daniel Stiltz, zwei super Statisten!

Bild 1942: Überall direkt neben der Start- + Landebahn bot sich laufend ein anderes Szenario den Rettungskräften!

Bild 1943: Oktober 2009: Bergwacht, Rettungshundestaffel, Wehren und DRK Kirn/KIrn-Land arbeiteten Hand in Hand 

   Umfangreiche „Löscharbeiten“ waren im Bereich Aussiedlerhof nötig, um eine Brandausbreitung zu verhindern. Den zotteligen Hochlandrindern auf der Weide war der ganze Trubel nicht Koscher, sie zogen sich vorsichtshalber an den nahen Wald zurück. Dass die in Hennweiler stationierte Rettungshundestaffel kam, und gemeinsam mit Bergwacht und der Hochstetter Feuerwehr im Unterholz und in der Sandgrube Hochstetten bei der fiktiven Vermisstensuche „fündig“ wurde, rechnete ihnen Kirn-Lands VG-Wehrleiter Peter Werner Stiltz hoch an: Das Team um Uwe Böhm hatte in der Nacht zuvor in Seesbach einen Sucheinsatz und kam von einer wichtigen Übung mit Hundeprüfungen aus Trier direkt auf die Meckenbacher Höhe. Das Ziel der Übung mit über 70 Teilnehmern war klar und breit gefächert: Die Zusammenarbeit mit dem Leitenden Notarzt und der DRK-Bereitschaft Kirn/Kirn-Land, den Feuerwehreinheiten und Hilfsorganisationen wie Bergwacht oder Hundestaffel sei „eminent notwendig und wichtig“, erklärten Marcus Stiltz, VG-Vize-Wehrleiter Norman Barth und Simmertals Wehrführer Ernst Schlarb von der Einsatzleitung. Alle Fäden liefen im Einsatzleitfahrzeug „ELF-Kirn-Land-11“ zusammen. Die Nachbesprechung und „Manöverkritik“ findet wegen unterschiedlich endender Einsatzabschnitte erst später statt: Meckenbach, Hochstetten, Simmertal, Limbach, Heimweiler und Horbach sowie die in Hennweiler stationierte Rettungshundestaffel, die Bereitschaft des DRK-Ortsvereins Kirn /Kirn-Land, die Bergwacht sowie die FEZ-Bereitschaft und der Führungsdienst waren die übenden Einheiten.



WEHREN IM BRANDSCHUTZBEREICH I VON KIRN-LAND TOP

MECKENBACH. Das neu renovierte Meckenbacher Gemeindehaus glich einem fiktiven Horrorszenario: Bei einer Familienfeier wird beim Servieren des warmen Büfetts ein mit Spiritus beheizter Warmhaltebehälter umgestoßen. Der auslaufende Spiritus setzt Boden und Vorhänge der Bühne in Brand, die Gäste ziehen sich in panischer Angst Richtung Schule und Haupttreppenraum zurück. Wegen der starken Rauchentwicklung können sich ortsunkundige Gäste nicht in Sicherheit bringen und bleiben im großen Saal und der Alten Schule. Beim Eintreffen der Feuerwehren berichten Passanten von sieben noch vermissten Personen. Der Bodenbelag brennt lichterloh, auch die Tische fangen Feuer. Ist den jüngeren Leuten im Dachgeschoß der Rückweg abgeschnitten?

Bild 1805: DRK-Sanitäter kümmern sich um verunfallte Feuerwehrleute Bild 1806: Walter Henrich aus Bärenbach mimt hier den "Schwerverletzten" Bild 1807: Ohne die Maschinisten sähen die am Strahlrohr ganz schön alt aus..

 Großflächige Vermisstensuche mit mehreren Atemschutztrupps und Brandbekämpfung: Was so einfach klingt, hatten der Stellvertretende VG Wehrleiter Norman Barth und der örtliche Zugführer Marcus Stiltz im Beisein von VG-Wehrleiter Peter Stiltz mit banalen Unwegbarkeiten unter einsatzrealistischen Gesichtspunkten mit Hindernissen und Schwierigkeiten ausgearbeitet. Die DRK-Bereitschaft Kirn/ Kirn-Land, Bärenbach, Becherbach, Heimweiler, Limbach und Meckenbach mit 60 Einsatzkräften aus dem Brandschutzbereich I waren vor Ort. Neben simulierter Handsuche wurde im großen abgedunkelten Gemeindesaal mit verdecktem Visier und Nebel bei umgestürztem Mobiliar eine Sektorensuche mit Rettungsleine (Flächensuche), kontrollierter Geräteüberwachung und der Abtransport „Verletzter“ durchgeführt. Trupps kamen durch den Eingang oder über lange Leitern ins Gebäude, während im Obergeschoss weitere Trupps unter erschwerten Bedingungen Vermisstensuche und die Brandbekämpfung vornahmen. Es galt, ständig umzudisponieren. „Tagsüber ist es genauso, dass nicht alle Atemschutzgeräteträger einer Einheit komplett sind und dann muss man life mächtig rödeln“, so Marcus Stiltz, der mit dem Endresultat sehr zufrieden war. 60 Pressluftatmer in den Einheiten Kirn-Land haben einheitliche Standarts. Dennoch, geübt werden muss: Da lag der Bärenbacher Feuerwehrmann Walter Henrich als verletzter Statist noch 90 Minuten nach Alarmierung am kleinen Gärtchen des Gemeindehauses und wurde von der Kirner Bereitschaft des DRK-Sanitätsdienstes betreut. Dies war Gespräch und erinnerte an eine Meckenbacher Übung vor sechs Jahren als tatsächlich ein verunfallter Berichterstatter der Kirner Zeitung kreidebleich mit doppeltem Muskelfaserriss im Waldweg lag, was die Wehrmänner als Teil der Übung deuteten. Damals, im heißen Sommer 2003, lag der Mann fast zwei Stunden auf einer Trage mitten im Ort, bis er von einem uralten Rhauner DRK-Behelfsfahrzeug nach Kirn zur stationären Aufnahme ins Krankenhaus gebracht wurde. Im Nachhinein wurden auch daraus Lehren gezogen. Noch etwas hörte man am Samstag oft, wenn es einmal materialtechnisch zwickte und zwackte: Alle Fraktionen, Beigeordneten und VG-Bürgermeisterkandidaten hatten Investitionen in die Ausrüstung versprochen, die Wehrmänner blickten bei der „Manöverkritik“ im neu renovierten „Übungsobjekt“ optimistisch in die Zukunft.


6.10.2009 18 Uhr: Zwei Pkws nach Unfall auf L 230 bei Simmertal in Vollbrand

Bilder Nr: 1753, 1754, 1755. SIMMERTAL. Kurz vor der Abfahrt nach Horbach auf der Alten Seesbacher Chaussee kam es auf der regennassen und rutschigen L 230 zu einem Unfall. Glück im Unglück hatten die Insassen, dass sie nicht eingeklemmt waren,   unverletzt blieben und sich selbst in Sicherheit bringen konnten.  Die herbeigeeilten Feuerwehrleute aus Simmertal, Hochstetten-Dhaun, Horbach und Hennweiler fanden zwei Fahrzeuge im Vollbrand vor.  Nach dem Erstangriff loderten immer wieder Flammen auf, so dass sich der Simmertaler Wehrführer Ernst Schlarb schnell entschloss, mit Schaum die Flammen zu löschen und zu ersticken. Die Straße mit dem halben Meter dicken Löschschaum sah aus, wie im tiefsten Winter. Totalschaden gabs an beiden Fahrzeugen.    



Wer nicht wirbt-stirbt!

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Bilder 1799 und 1800: Ende Sept. 2009

KIRN TATÜTATA: Einsatz am Kirner Steinbruch: Anrufer hatten Mysteriöses gesehen, beobachtet und der Polizei berichtet, die daraufhin den Dingen auf den Grund gehen musste: So sausten jede Menge Einsatzfahrzeuge, DRK- Bereitschaft und Polizei in die Binger Landstraße, wo am Steinbruch Lagezentrum war. Auch ein Hubschrauber überflog die Region. Fazit: Falscher Alarm: Letztlich hatten alle eine "Metzjerfahrt" gemacht.



100 Jahre Limbacher Feuerwehr

VG-Feuerwehrtag 2009 vor großer Kulisse

LIMBACH. Die im Kirner Land mit Abstand älteste Freiwillige Feuerwehr Limbach feierte im August 2009 mit Festakt und großem Programm mit Schauübungen im Rahmen des diesjährigen VG- Feuerwehrtages ihren 100. Geburtstag. „Miteinander- Füreinander“, diese Tageslosung gab der MGV /Gemischte Chor symbolisch in seinem Ständchen noch vor dem Frühschoppen mit den Simmertaler „Brunkensteiner“ vor.

Vollzählig angetreten zu verdienten Ehrungen!1692

 Über Höhen und Tiefen, große Brände und Hochwassereinsätze im ganzen Kreisgebiet wusste Limbachs Wehrführer Helmuth Barth zu berichten. Während der Feierstunde überreichte ihm VG-Wehrleiter Peter Stiltz für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen das Silberne Ehrenzeichen am Bande. Benjamin Maurer und Eric Drusenheimer wurden zum Feuerwehrmann befördert, unter großem Applaus Florian Klein für die Einheit Horbach im Beisein von Landrat Franz Josef Diel und zahlreicher Gäste, unter ihnen Julia Klöckner, verpflichtet. Ortsbürgermeister Alfons Ingenhaag nutzte das Jubiläum, namens der Ortsgemeinde für das Engagement und den selbstlosen Einsatz rund um die Uhr  auch den Angehörigen zu danken: „Ihr schützt Leben, Hab und Gut. Wir wissen, was wir an euch haben!“ Er sprach den Wandel und die gestiegenen Anforderungen mit Lehrgängen und Weiterbildung zu einer technisch und personell gut ausgestatteten Wehr an. 

Bild1693: Übung: "Undefinierbarer Stoff" Bild 1694: Morgens gab es Ehrungen. Bild 1695: Person unter dem Frontlader

Auch VG-Vize-Wehrleiter und Kreisausbilder Norman Barth aus Limbacher Reihen sagte, dass die 356 Aktiven in 17 Einheiten in Kirn-Land „viel Zeit und jede freie Minute für das Ehrenamt opfern“. Vor diesem Hintergrund seien die treffenden Aussprüche „Einer für alle- alle für einen“, „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“ verbunden mit dem Auftrag „Retten, Bergen, Löschen, Schützen“ keine Floskeln, sondern Programm und Verpflichtung zugleich. Die Kameradschaft und Zusammenhalt würden groß geschrieben, dies zog sich wie ein roter Faden durch die Grußworte benachbarter Wehren. Für den Kreisverband überreichte Norbert Jung auch namens des KFI Werner Hofmann eine Ehrengabe, die Spendierhosen hatte auch Rudolf Maurer aus Schweinschied für eine Versicherung an und spendete einen Scheck über 250 Euro und ein großes, 50 Liter- Faß Bier:„Alles andere sind ja nur Fässchen!“ rief Maurer aus und erntete spontanen Applaus. Klaus Herrmann gratulierte für den Kulturverein, Oliver Mayer für den SV Limbach und Markus Venter für den MGV /Gemischten Chor. Petra Gerhardt übermittelte die Glückwünsche der Landfrauen: Sie war persönlich betroffen, als neben dem Bürgerhaus „Alte Schule“ Stall und Scheune ihres Hofes im heißen August 2003 abbrannte und in einer beispielhaften und groß angelegten Löschaktion dennoch über ein Dutzend Tiere zu beklagen waren. Mit zehn Wehrführern kamen die Limbacher aus, 1902 wurde eine freiwillige Feuerwehr noch abgelehnt. Viele Jahre (auch in Kriegsjahren) gab es eine Pflichtfeuerwehr. Anfang der 1960-er Jahre wurde eine Motorpumpe mit Anhänger angeschafft, im Jahre 1985 kam ein Unimog mit Wassertank Vor genau 20 Jahren wurde das neu renovierte Feuerwehrhaus am Sandhof eingeweiht. Im August 1993 erhielt die Wehr ein TLF 16, 1995 vier Atemschutzgeräte. 2005 wurde ein TLF 16/24 von der Stadt Idar-Oberstein in Betrieb genommen. Die Feuerwehr Limbach zählt 25 Aktive. „Ohne den starken Förderverein mit über 70 Mitgliedern, der Ortsgemeinde und der VG Kirn-Land und vieler Limbacher Helfer, Unterstützer und Sponsoren wäre all dies nicht möglich gewesen“, dankte Wehrführer Helmuth Barth.




SCHWERER Verkehrsunfall auf L 376 nahe Meddersheim - Trauriges Augustende

Bild 1610: Frontal auf den Bus auf L376 Bild 1611: Rettungskräfte schnell vor Ort! Bild 1612: Schwierige Situation 

25. August 2009: In Kirn gerät kurz nach Mitternacht ein 16-jähriger Jugendlicher zwischen dem Simonawerk und der Halle Pöhlmann hinter dem Bahnübergang am Kirn-Sulzbacher Sportplatz auf die Gleise, wird vom Zug erfasst und getötet. Die Kirner Feuerwehr leuchtet aus. Der Zugführer gab an, den Jungen noch gesehen und eine Vollbremsung gemacht zu haben- vergeblich. Nachts sorgen schwere Regenfälle und Gewitter für Schäden. Am Morgen des 25. August werden Hunderte i-Dötzchen in den Grundschulen im Kreis eingeschult. In Bad Sobernheim stirbt eine 24-Jährige junge Frau. Der jung verheiratete Meddersheimer Wehrführer Jan Hey wird am 25. August 25 Jahre jung und ist noch auf der Arbeit im Monzinger Autohaus Schäfer, als in seinem Heimatort Meddersheimer die Sirene ertönt. In Windeseile sind die Kameraden am Feuerwehrhaus und erfahren von dem schweren Unfall auf der L 376 im Hottenbachtal zwischen Meddersheim und Lauschied. 16 Uhr prallte ein Opel Corsa in Fahrtrichtung Meddersheim frontal auf einen entgegen kommenden und mit Schülern besetzten Schulbus, der in Richtung Meisenheim unterwegs war. Der Unfall ereignete sich auf regennasser Fahrbahn 250 Meter hinter der Lohmühle auf dem nicht ausgebauten Streckenabschnitt der L 376. Die Pkw-Fahrerin war eingeklemmt. Notarzt und Rettungskräfte sowie die Feuerwehren aus Meddersheim und Bad Sobernheim waren in Windeseile vor Ort. Die Kinder blieben unverletzt, für sie kam ein zweiter Bus aus Monzingen. Mit schwerem Gerät, Spreitzer und Schere der Bad Sobernheimer Wehr, wurde das Dach abgetrennt und die junge Frau erstversorgt. Direkt an der Lohmühle landete der in Mainz stationierte Rettungshubschrauber Christopher 77, der gegen 17.30 Uhr abflog. Fast zwei Stunden war die L 376 voll gesperrt.    



Feuerwehrübung mit bekannten Tücken!!!

Bilder Nr. 1503/ 1504/ 1505  April/ Mai 2009: Schon einmal Mitte der 1995-Jahre hatte ich als "rasender Reporter" ein Bild "geschossen" und es wurde veröffentlicht, wo bei der sonntagmorgendlichen Feuerwehrübung acht Limbacher Feuerwehrmänner in voller Montur den Magirus Lkw anschoben, weil die Batterie streikte. Da waren aber die Puppen am tanzen, da war Polen offen!  Da ging die Post ab und glühten kreisweit die Telefonkabel. Nun übten die Limbacher am Regenrückhaltebecken zwischen der 365-Seelen-Gemeinde an den hohen Pappeln Richtung Kirschroth. Meist ist das Becken eingedörrt und trocken. Hier ist zwar Trinkwasser-Quellgebiet für ganz Kirn-Land, aber zugleich niederschlagsärmstes Gebiet landesweit. Und wir verraten auch  nicht, warum auf obigem Bild rechts der M-A-N Traktor von Klaus Konrad samt  Anhänger vorfährt.... Ehrenwort! Jedenfalls wollten die Männer nicht wieder schieben. Gerade dies zeigt aber, dass Übungen wichtig und notwendig sind! Und dies macht nicht nur die Limbacher um ein vielfaches sympathischer...  


2004: RÜCKBLICK für die Region wichtig: Die Rettungshundestaffel / Hennweiler

Nr:1867: Wichtig: Über Hindernisse gehen und die Suche nach Verschütteten wird hier 2004 eindrucksvoll vorgeführt!  Bild 1868: Übungen mit Belohnung für den Hund auf dem eigens in Hennweiler angelegten Übungsplatz sind sehr wichtig. Bild 1869: Hatten auch schon in Kirn-Land  wie auch die Bergwacht mehrere Einsätze, mit dabei: VG-Wehrleiter P.W.Stiltz (re.)

Rückblick Okt/Nov. 2004: GASALARM  "IM WIESENGRUND"

Bilder 2004 in Meddersheim -Nr. 1864 - 1865- 1866 -eingestellt oktober 2009

Bild 1864: Eile und höchste Vorsicht war bei einem Gasalarm "Im Wiesengrund" geboten. Die Feuerwehr war schnell da! Bild 1865: Samstagsmorgens bei Erdarbeiten von Privatleuten wurde eine Versorgungsleitung "angebaggert".  Bild 1866: Der Gefahrstoffzug des Kreises sowie die Pfalzgaswerke waren vor Ort und hatten die Situation schnell im Griff!


MEDDERSHEIM: Sirenengeheul alarmierte Feuerwehrleute

Die Wehrmänner kamen gerne zu diesem Einsatz in den Ortskern....

Bild 943: Direkt neben der Kirche im alten Ortskern liegt das Gebäude  944: Es ging nicht auf die warme Couch, sondern hinab in die Katakomben.... Bild 945: Der Keller musste leergepumpt und trocken gelegt werden....

Mit Sirenengeheul am 27.Januar 2009 um 17.55 Uhr trommelten Meddersheims Floriansjünger zu einem Einsatz Helfer zusammen. Wasserrohr- oder -einbruch im Gebäude der ehemaligen Sparkasse neben der Kirche hatte die Öltanks hochgedrückt, und die Männer auf den Plan gerufen. Der Keller musste schleunigst leer gepumpt werden. Viele Schaulustige kamen und die hatten jede Menge Gesprächsstoff. In dem Gebäude neben der Kirche gibt es nämlich etwas Besonderes zu kaufen, nämlich Liebesdienste. "Nur deshalb sind die Wehrleute so schnell und zahlreich gekommen, die haben Ortskenntnisse und deshalb klappte alles reibungslos und wie am Schnürchen!" zogen die Passanten ein erstes Fazit. Wie dem auch sei, die örtliche Wehrleitung gab nach dem Einsatz keine Vermisstenmeldung aus, der Einsatz verlief planmäßig!



Bilder 627-628-629. SIMMERTAL. Großalarm für die Wehren aus Kirn-Land am 9. Januar 2009 gegen 17.48 Uhr, als das DRK und die Einsatzkräfte aus Simmertal, Oberhausen, Horbach, Hochstetten-Dhaun, Hennweiler, Brauweiler, Heimweiler Kellenbach und Kirn nach Simmertal alarmiert wurden. Zwei Wochen zuvor hatte es im Ort im ehemaligen Wohnhaus des früheren Anwesens Kälte Schmidt gebrannt. In der zweiten Januarwoche dagegen hatten die Wehrleute mehr "Glück im Unglück". Bei Außentemperaturen um die 12 Grad minus blieben den Einsatzkräften klamme Finger und gefrierendes Löschwasser erspart, es handelte sich um einen Kaminbrand in der Neuen Straße, dem relativ schnell der Garaus gemacht werden konnte.



 

 

 

 

Am Altjahrsabend wurde die Kirner Wehr nach 18 Uhr vom Silvesterumtrunk auf dem Marktplatz zu einem Gasalarm in die Sulzbacher Straße alarmiert. Passanten stellten Gasgeruch fest. Vorsorglich wurde das DRK hinzugezogen. Mitarbeiter der Saar/Pfalzwerke führten Messungen durch: Negativ. Auch Lecks an Leitungen oder Hausanschlüssen wurden nicht gefunden. Die Sperrung wurde gegen 20 Uhr aufgehoben. Straßen+ Gehwege waren sehr glatt!Bilder 505- 506 Kirn Silvester 2008/2009

 

 

 

 

 

 



OTZWEILER: Ins Gemeindehaus spektakulär durchs Fenster- Atemschutzübung Brandschutzbereich I  

115:Einsatztrupps formieren sich   Bild 116: Sicherheit ist  A und O 117: Suchen.... 118:DRK Kirn Stadt+Land vor Ort

OTZWEILER. Sieben Feuerwehrautos und zwei Rettungsfahrzeuge der DRK Bereitschaft Kirn und Kirn Land waren Ende September bei einer groß angelegten Atemschutzübung des Brandschutzbereiches I im Einsatz rund ums Otzweiler Dorfgemeinschaftshaus postiert und sorgten für ein spektakuläres und nicht alltägliches Bild. „Fast lautlos, aber sehr effektiv“ sei die Übung verlaufen, lobten Zaungäste, die das Spektakel „Hautnah“ verfolgten.Die Otzweilerer Gastgeber, 14 Wehrmänner und- frauen um Wehrführer Dirk Anstätt, wirkten als Statisten und Beobachter mit oder sorgten bei der anschließenden Manöverkritik für die Beköstigung. Selbst hat die Einheit keine Atemschutzgeräteträger, ist im Ernstfall auf die mitalarmierten Nachbarwehren angewiesen. Angenommenes Übungsszenario: Im Gemeindehaus Otzweiler passiert während einer Familienfeier ein schlimmes Unglück: Auslaufender Spiritus setzt den Hallenboden in Brand, versperrt den Ausgang. Gäste ziehen sich auf die Bühne zurück, flüchten in Richtung Keller und sitzen fest. Beim Eintreffen der Wehr berichten Passanten noch von mindestens sieben Personen im Gebäude. Diese Komparsen machten den Rettungstrupps ihre Aufgabe wirklich nicht leicht. Erklärtes Ziel der Übung war, das Zusammenspiel der Atemschutztrupps unter einsatzrealistischen Gesichtspunkten zu proben, und die Überwachung der Geräte genau zu kontrollieren. „Wir müssen uns gemeinsam beschnuppern und kennen lernen, um für den Ernstfall optimal vorbereitet zu sein!“, sagte VG-Wehrleiter Peter Stiltz. Den Geräteträgern wurde in mehreren Szenarien alles abverlangt. Neben simulierter Handsuche wurde im großen abgedunkelten Gemeindesaal mit verdecktem Visier und Nebel bei umgestürztem Mobiliar eine Sektorensuche mit Rettungsleine (Flächensuche) und der Abtransport „Verletzter“ durchgeführt. Trupps kamen durch den Eingang oder über lange Leitern ins Gebäude, während im Untergeschoss weitere Trupps unter erschwerten Bedingungen Vermisstensuche und die Brandbekämpfung vornahmen. „Wir sind allesamt Neulinge im Sanitätsdienst und freuen uns auf solche Übungen“, sagte Ulrike Böhm, die mit acht DRK´lern eine Verletzten-Sammelstelle einrichtete und unter Leitung von Frank Weger den Sanitätsdienst übernahm. „Atemschutztrupps sind sehr wichtig und werden zunehmend auch in der Einsatz-Nachbereitung eingesetzt“, so der Meckenbacher Zugführer aus dem VG-Führungsdienst,  Marcus Stiltz, der für den Brandschutz verantwortlich zeichnete. Gemeinsam mit dem Stellvertretenden VG-Wehrleiter und Kreisausbilder Norman Barth (Limbach, Übungsleiter Atemschutz) hatten beide im Vorfeld diese Atemschutzübung des Brandschutzbereiches I mit vielen Raffinessen ausgearbeitet, der Übung ging ein individueller theoretischer Teil voraus. In Art und Umfang war es die erste gemeinsame Atemschutzübung, Einheiten aus Bärenbach, Becherbach, Heimweiler, Limbach, Meckenbach und Otzweiler nahmen teil, mehrere Wehrmänner absolvierten schon am Morgen die schwierige Atemschutzstrecke in Bad Kreuznach. VG-Beigeordneter Heinz Herrmann und VG-Wehrleiter Peter Stiltz waren sehr zufrieden: „Es gab keine gravierende Schwächen. Aber generell gibt es tagsüber zunehmend personelle Probleme, deshalb müssen wir gemeinsam mehr üben“, unterstrich Stiltz in einem ersten Fazit.        


Feuerwehrjugend VG-Bad-Sob übte an Hauptschule- Ganz hoher Leistungsstand!

Bild111:Rettung aus 1.Stock an HS muss geübt werden  112:wo hängts? Dreht auf!    Wasser marsch! allez hopp. 113: Hallo, doch nicht so.  Uns gibt man den Schrott! Bild 114: Jeder Handgriff saß! Mädels und Jungs gaben ein top-Bild ab!!

   BAD SOBERNHEIM. Die große Feuerwehrübung mit Beteiligung mehrerer VG-Jugendwehren an der Grundschule Münchwiesen hatte es in sich, laufend mussten Einsatzkräfte und Verstärkung nachalarmiert werden. Angenommen war ein kniffliges Szenario nach einem Brand in der Küche mit vier vermissten Schülern. Einmal ausgelöst, ließ sich die Schulsirene wie schon bei der letzten Übung nicht so einfach ausschalten und „nervte“ während der ganzen Übung: „Hauptsache sie geht an!“, meinte Konrektorin Daniela Flügel, die im fünften Jahr an der Grundschule Münchwiesen unterrichtet: „Bei einem Probealarm geht es doch eher chaotisch zu, alles strömt zur Tür“, sagte sie und behielt die Ruhe. Vorbildlich in Zweiergruppen verließ sie mit den Schülern durch den Realschuleingang das Schulgebäude zum Sammelplatz. Dort wurde anhand des Klassenbuches durchgezählt: „Es fehlen vier Kinder!“, informierte sie die Einsatzkräfte vor dem spektakulär anmutenden Übungsszenario. Volker Müller informierte die zahlreiche Zaungäste über den genauen Übungsverlauf. Die Jugendfeuerwehr Bad Sobernheim begann sofort mit einer koordinierten Rettungsaktion und alarmierte nach. Odernheims Jugendwehr um Florian Seith war mit einer langen Wegstrecke in die Wasserversorgung eingebunden, Staudernheims Jugendwehr begann die Suche im Schulgebäude und Menschenrettung aus dem ersten Stock über Steckleitern. Einen Frontalangriff auf den Grundschuleingang startete die Monzinger und Langenthaler Wehr um Jens Petersohn. Sowohl VG-Wehrleiter Karlheinz Steinbrecher wie die beiden Bad Sobernheimer Jugendwarte Alois Strehl und Matthias Giselbrecht, die die Übung perfekt inszenierten und ausarbeiteten, äußerten sich sehr zufrieden über den hohen Leistungsstand und das besondere Engagement der beteiligten Jugendwehren. Hier würde „im Hintergrund und oft im Verborgenen eine tadellose Arbeit geleistet“, loben beide. Das Zusammenwirken habe reibungslos wie am Schnürchen geklappt. „Dass die Jugendfeuerwehren nicht im Ernstfall in eine brennende Schule gehen müssen, versteht sich von selbst. Aber realistische Abläufe, das Zusammenspiel und die gemeinsame Vorgehensweise muss zwingend und realistisch geübt werden“, war Steinbrecher zufrieden. In der Tat gaben die Jungs und Mädels ein gutes Bild ab, waren diszipliniert und blitzschnell ohne ein falsches Wort bei der Sache. Einzig Schläuche ausrollen müsse noch geübt werden, aber dies sei kaum erwähnenswert. Zudem hatten die Jugendlichen noch etwas Pech mit kaputtem Schlauchmaterial. Meddersheim war eingeladen, konnte kurzfristig wegen personeller Probleme nicht teilnehmen. Dennoch herrscht Zufriedenheit: Sieben starke Jugendwehren in der VG sind aktiv, aus allen Orten seien Nachwuchskräfte in den meist ortsübergreifend gebildeten Jugendeinheiten gemeldet.


KIRN: Hochempfindliche Wärmebildkamera für Wehr -20.000 €- dank Sponsoren möglich 

Bild 71: Beim Brand in Kirn kamen mit der Kamera Kollegen aus I.-O.  Bild 72: Wehrleiter Mario Wagner und Vorgänger, Fred Leich (re.)  Bild 73: Auch bei Polymer in Bad Sob war die Kamera im  Einsatz

   KIRN. Die Kirner Feuerwehr ist nun im Besitz einer hochempfindlichen Wärmebildkamera. Nach einjähriger Probephase übergab nun der frühere Wehrleiter und Vorsitzende des Fördervereins, Fred Leich, an Wehrleiter Mario Wagner diese Hightech-Gerät samt  Übertragungsmonitor: „Dank Sponsoren und unserer Mitglieder leistet der starke Förderverein seinen Dienst für die Kirner Feuerwehr“, sagte Leich. Am 30. Mai herrschte kurz vor 12 Uhr mittags helle Aufregung beim Brand eines Fachwerkhauses in der Kirner Innenstadt: Gewaltige Flammen loderten haushoch, Scheiben barsten und dicker schwarzer Qualm stand über der Innenstadt. Damals leistete die Feuerwehr Idar-Oberstein Nachbarschaftshilfe und schickte ein Team mit einer Wärmebildkamera, um Glutnester in dem alten Gebäude aufzuspüren. Als am 23. Juni ein Dachgeschoss in der Kösliner Straße brannte, leistete nach den Worten von Kirns Wehrleiter Mario Wagner der Einsatz einer Wärmebildkamera hilfreiche Dienste: „Das damals noch ausgeliehene Vorführgerät hat uns sehr viel Zeit erspart". Auch beim nächtlichen Großeinsatz diese Woche bei Polymer in Bad Sobernheim war die Kamera im Einsatz: „Wir sahen  genau was wir sehen wollten, und dass von den Silos keine unmittelbare Gefahr ausging“, so Mario Wagner . Das tolle daran: Über eine Richtantenne und ein kabelloses Fern- Transmittlersystems können alle Aufzeichnungen der 2,4 Kilogramm leichten Handkamera im Leitstand angeschaut werden. Bisher mussten sich Feuerwehrmänner unter schwerem Atemschutz kniend „vorantasten“, die neue Kamera eröffne eine effektivere und vor allem sicherere Vorgehensweise. Wenn also beispielsweise in einem Mehrfamilienhaus Feuer ausbricht, können Eigentümer oder Ortskundige wichtige Hinweise oder genaue Hilfestellungen, beispielsweise über den Gashahn oder Versorgungsleitungen am Übertragungssystem geben. Die Notwendigkeit der Anschaffung ist für die Kirner Wehrleitung unumstritten. Sie hat  mehrere Modelle getestet und sich für ein amerikanisches High-Tech-Gerät entschieden, das 350 Grad Hitze aushält. „Die Wärmebildkamera wird künftig im Erstangriff mitgeführt, und unser Hauptauftrag `Suchen und Retten` wird erleichtert“, sind die Kirner hoch erfreut. Bei Waldbränden kann man genau sehen, wo die Hitze am größten ist. Glutnester in Zwischenräumen können aufgespürt werden, unter Druck stehende Behältnisse werden geordert und genau lokalisiert. Hitzestrahlung, die im dichten Qualm verborgen bleibt, eine Flammenwand hinter der nächsten Tür kann mit Hilfe der Wärmebildkamera schnell entdeckt werden. Gleichzeitig kann der Löscheffekt des Wasserstrahlers auf den Brandherd gezielt beobachtet werden. Innerhalb von Sekunden können Gebäude nach Glutnestern abgesucht werden, die Zeit der Brandwache reduziere sich um 75 Prozent. Fördervereinschef Fred Leich nutzte die Gelegenheit und dankte Mitgliedern und Sponsoren. Fünf Kirner Firmen, (Mineralöl Zerfaß, Raumausstattung Venter, Rewe-Markt Greuloch, Lackierer Uwe Bauer und die Kirner Brauerei) die besonders tief in die Tasche griffen, waren bei der Präsentation im Feuerwehrhaus eingeladen. Glücklicherweise sei man von schweren Verkehrsunfällen verschont geblieben, und auch alle Einsatzkräfte seien zum Glück bei Einsätzen nicht zu Schaden gekommen, wünschte der Kirner Wehrleiter Mario Wagner sichtlich stolz geruhsame Feiertage.


 BAD SOB: Großbrand in der Nacht zum 2. Advent bei Polymer -Schaum erschwerte Ermittlungen 

Bild 65: Zwei Drehleitern vor Ort  Bild 66:Brand in Lagerhalle-mitte  Bild 67: Jede Menge Schaum (re.)

Bild 68:  Zwei Std. Frontalangriff  Bild 69: Riesige Silos  -7.12.08-  Bild 70: 130 Einsatzkräfte aus Kreis

  BAD SOBERNHEIM. Großalarm kurz nach Mitternacht im Industriegebiet an der Westtangente. Schnell machte in der Felkestadt und auf der benachbarten Ü 30-Party in Meddersheim die Rede die Runde, bei Polymer sei ein Silo „in die Luft geflogen und explodiert“. Es sah auch danach aus. Eine dicke Rauchwolke stand über der Hay- und Breitlerstraße und die Szenerie wirkte trotz mehrerer Drehleitern der Feuerwehren am Boden neben den hohen Silotürmen mehr als respektvoll. Diese erste Meldung bewahrheitete sich „zum Glück nicht, jedoch brannte es in einer Lagerhalle lichterloh“, sagte nach dem Großeinsatz VG-Wehrleiter Karlheinz Steinbrecher (Monzingen). „Nur dank schnellem und massivem Einsatz konnte der Brand eingegrenzt und gelöscht  werden“, so Steinbrecher. Dabei leisteten die Einsatzkräfte vorbildlich Schwerstarbeit, verlegten lange Schlauchleitungen, wateten zum Teil knietief im Löschschaum. Ständig wurden neue Trupps mit Preßluftatemgeräten zum Einsatz vorbereitet. Nach über zwei Stunden Frontalangriff und Brandbekämpfung waren die Feuerwehrmänner und –frauen sowie die Firmenmitarbeiter mit Gabelstaplern bis in den frühen Sonntagmorgen mit dem Ausräumen der Lagerhalle und dem Ablöschen von Glutnestern beschäftigt. Über 130 Helfer aus Bad Sobernheim, Monzingen, Kirn, Bockenau und aus der VG-Rüdesheim sowie der Gefahrstoffzug und die Führungsgruppe des Kreises waren im Einsatz. Auf dem Kundenparkplatz des Warenhauses an der Westtangente war der in der Felkestadt stationierte Kontainer des Kreises abgestellt, hielten sich Einsatzkräfte sowie die Besatzungen zweier Rettungsfahrzeuge bereit. Verletzt wurde niemand. „Hüfthoher“ Schaum erschwerte die späteren Ermittlungen der Kripo Bad Kreuznach. Sachverständige und Brandmittel-Spürhund der Kripo ermittelten als Ursache einen Kurzschluss in einem Starkstromkabel. Der Brand verursachte laut Veröffentlichungen einen Schaden von einer Million Euro.



MEDDERSHEIM: Jan Hey (24) zum Wehrführer ernannt. Jugendwehr ist "kopflos"

Jan Hey wurde zum neuen Wehrführer in Meddersheim ernannt, die Jugendfeuerwehr mit zwölf Mädchen und Jungs aus Meddersheim und Kirschroth steht ab Januar ohne Jugendwarte da und lotete eine gemeinsame Fusion mit Merxheim aus. Roland Blatz war seit 1989 Stellvertreter von Wehrführer Rainer Schönheim. Vor zwei Jahren gab Schönheim das Amt an seinen Vize weiter, Jan Hey wurde Stellvertreter.

Bild 5: Jan Hey (2.v.li.) wurde  von VG-Beigeordneten Ottokar Nowicki (li.) zum Wehrführer ernannt. Karlheinz Steinbrecher (re.) gratulierte 

29. 11. 2008   MEDDERSHEIM.  Nun schied Roland Blatz aus gesundheitlichen Gründen aus. Für dieses 20-Jährige Engagement dankten VG-Beigeordneter Ottokar Nowicki (Kirschroth) und VG- Wehrleiter Karlheinz Steinbrecher (Monzingen) und überreichten wie die Meddersheimer Kameraden Urkunden und Präsente. In geheimer Wahl nach Aufruf von Sachbearbeiterin Walburga Heling wurde Jan Hey von allen 17 anwesenden Stimmberechtigten gewählt. „Bitte unterstützt ihn!“ warb Karlheinz Steinbrecher eindringlich. Aufgrund eines fehlenden Stellvertreters  sah er die Personalumbesetzung mit einem „lachenden und einem weinenden Auge“. Der gelernte Fleischer Jan Hey (24) kommt aus der Meddersheimer Jugendfeuerwehr, und dessen beide Jugendwarte Benjamin Bleich und Carsten Hexamer wurden entpflichtet, alle versprachen aber weitere Mithilfe. Damit steht die Jugendwehr mit zwölf Mädchen und Jungs momentan „kopflos“ da. Im Anschluss an die Ernennung loteten der Stellvertretende Wehrführer Lothar Gram aus Kirschroth, Merxheims Wehrführer Thomas Wiebe und deren Jugendwart Simon Carmin mit der Meddersheimer Einheit und VG-Wehrleiter Karlheinz Steinbrecher eine gemeinsame Fusion im Jugendbereich aus, die gute Nachwuchsarbeit soll fortgeführt werden. Rückblick: Die Meddersheimer Wehr hat seit jeher eine lange Tradition und spielte einst in der Weinbaugemeinde eine dominante Rolle. Vor genau 40 Jahren nahm die Wehr unter 23 Kreissiegern auf dem Koblenzer Ehrenbreitstein an Wettkämpfen teil und belegte den elften Platz. Drei Jahre zuvor, am 10. August 1965 auf dem Langenlonsheimer Sportplatz stieg Neuling Meddersheim überraschend vor Kirschroth und dem elfmaligen Kreissieger Heddesheim auf dem Siegertreppchen auf Platz1. Wettkämpfer erinnern sich an Freudentaumel, unsere Zeitung berichtete von „furchtbarem Indianergeheul“; - diese Schnelligkeitswettkämpfe kreisweit hatten einen sehr hohen Stellenwert. Im Team mussten 90 Meter Schlauchleitung verlegt werden. Sonntags wurden auf dem Sportplatz Schnelligkeit geübt, jeder Handgriff musste sitzen. Die Meddersheimer verteidigten mehrfach diesen Titel des Kreismeisters, über 50 Übungen wurden im Jahr durchgeführt, Erste-Hilfe-Kurse abgehalten. Daher ist es nicht verwunderlich, dass das erste neue Feuerwehrauto in der Weinbaugemeinde, ein Ford Transit für 5.600 Mark, ohne Schulden und dank großzügiger Spenden der Geschäftswelt ein Jahr zuvor am 27. Februar 1967 in Besitz genommen wurde und den Bulldog ablöste. Damals leisteten die Wehrmänner Fronarbeit, verdiente sich durch die Reinigung des Altenberger Baches Geld hinzu. Die Messlatte als Kreissieger unter Wehrführer Erich Venter lag sehr hoch. „Ohne die Freiwillige Feuerwehr geht es nicht“, sagte der damalige Landrat Hans Schumm bei der Laudatio mit Überreichung des Wanderpokals. Diese Aussage treffe heute mehr denn je zu. Nachwuchsförderung sei das A und O, bestätigte der Monzinger VG-Wehrleiter Karlheinz Steinbrecher, derzeit werde sogar ausgelotet, ob eine Bambini- Gruppe etabliert werden könne.




Zum 5. Male  besuchte der Stellvertretende Wehrführer alle drei Gruppen im Meddersheimer Kindergarten

Bild446:  Frühe Aufklärung im KiGa "Rasselbande" 

 Die Kinder hörten gespannt und aufmerksam dem Brandmeister zu, als er aus dem Unterricht und aus der Praxis der Meddersheimer Jugendfeuerwehr erzählte. Etwa warum es die Freiwillige Feuerwehr gibt und wie vielfältig das Aufgabengebiet von der Brandbekämpfung bis hin zur Technischen Hilfeleistung ist. Mit Power-Point Präsentation zeigte der 23-jährige den Kindern, welche unterschiedlichen Fahrzeuge es bei der Wehr gibt. Höchste Vorsicht gilt auch dem Maifeuer, Adventskranz, brennenden Kerzen und Teelichtern. Und wie gefährlich Funkenflug sein kann, erklärte Jan Hey anhand von Bildern, die beim Martinsfeuer aufgenommen wurden. Auf weiteren Fotos waren Unfälle, Hochwasser und Brandeinsätze zu sehen. Die Kleinsten hatten jede Menge Fragen.

Bild 447: Natürlich wurden auch alle Fragen der Erzieherinnen um „Tante Anne“ beantwortet, und das Einsatzfahrzeug mit der neuen Pumpe und dem dicken Ansaugschlauch vorgestellt. Die Kinder waren jedenfalls hellauf begeistert.



 VG-Feuerwehrtag 2008 in Heimweiler - Friedel Mengeu +Jürgen Wichter geehrt

Bild 542: Großer Fuhrpark war ausgestellt, auch der Flughafen Frankfurt war präsent- nachmittags gabs spektakuläre  Schauübungen und ein Auto-Crash!   Bild 543: Musik, Geselligkeit  und gute Laune waren den ganzen Tag über rund ums vollbesetzte Gemeindehaus Trumpf 544:Per Handschlag von VG-Beigeordnetem Heinz Herrmann für den Dienst verpflichtet: Daniel Huck, Markus Dörr, Manuel Wöllstein und Steffen Siegel (v. li.).

   HEIMWEILER. Juni 2008: Beim VG-Feuerwehrtag im vollbesetzten Heimweiler Gemeindehaus wurden im Beisein von Norbert Jung als Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes und Kreisfeuerwehrinspekteur (KFI) Werner Hofmann zahlreiche personelle Veränderungen vollzogen. Kirn- Lands VG- Wehrleiter Peter Stiltz begrüßte und hielt die Laudatio für den aus gesundheitlichen Gründen scheidenden Bärenbacher Stellvertreter Friedel Mengeu. Beide, Stiltz und Mengeu, haben gemeinsam 1991 die VG-Wehrleitung übernommen, der Meckenbacher VG-Wehrleiter würdigte „das besondere Engagement, den Sachverstand und die Zuverlässigkeit“. 1964 trat Mengeu in die Bärenbacher Wehr ein, war örtlicher Wehrführer und Kreisausbilder, dem nun zum Abschied neben Dank und Geschenken auch das Goldene Feuerwehr- Ehrenkreuz des Kreisverbandes überreicht wurde. Kirns Wehrleiter Mario Wagner dankte namens der Stadt und bescheinigte Friedel Mengeu „höchstes Engagement, Kollegialität, Gelassenheit und Ruhe“, mit der er sein Amt meisterte. Bewegt dankte Friedel Mengeu, einer „sehr guten Mannschaft. Denn wenn das Huhn nichts taugt, dann kann der Hahn noch soviel scherre!“. Kirn und Kirn-Land sei seit den Hochwassern zusammengewachsen, so Mengeu. Kommissarisch wurden Eckhard Götz (Hennweiler) und Norman Barth (Limbach) zu stellvertretenden VG-Wehrleitern ernannt. 311 Männer und 19 Frauen sind in Wehren der VG aktiv, „aber deren aktive Zahl schrumpft“, bedauerte Peter Stiltz. Nach fast 28 Jahren als Wehrführer seiner Heimatgemeinde schied Jürgen Wichter wegen Erreichen der Altersgrenze als dienstältester Wehrführer Kirn- Lands aus diesem Amt, mit ihm ging auch Stellvertreter Udo Dindorf, der nach sieben Jahren entpflichtet wurde. Vom VG-Beigeordneten Heinz Herrmann wurde Christian Spielmann als neuer Wehrführer, Oliver Wichter als Stellvertreter ernannt. Nach 36 Jahren Dienst in der Wehr wurde Dieter Huck verabschiedet. Per Handschlag Daniel Huck, Markus Dörr, Manuel Wöllstein und Steffen Siegel (alle Heimweiler) verpflichtet. Ihre aktive Wehrzeit um drei Jahre verlängert haben Limbachs Wehrführer Helmut Barth sowie Heimweilers „Ex“-Wehrführer Jürgen Wichter. Von der Rettungshundestaffel Hennweiler wurde dessen Staffelführer Friedhelm Brück aus Kellenbach nach 17 Jahren verabschiedet und mit Uwe Böhm aus Hennweiler sein Nachfolger eingeführt. Heimweilers Ortsbürgermeister Wilfried Schlarb sei stolz darauf, nach 1988, als die örtliche Wehr 50. Geburtstag feierte, nach 20 Jahren erneut Ausrichter eines VG- Feuerwehrtages zu sein. Schlarb warb und appellierte eindringlich an einen gebührenden Stellenwert des Ehrenamts und erinnerte an die Wehr im Wandel und die ganze Bandbreite gestellter Aufgaben. Jürgen Wichter sei „mit viel Herzblut und in vorbildlicher Weise und noch immer ein verdienter Feuerwehrmann“ gewesen, dem ein besonderes Augenmerk dem Wohl der Aktiven und einem hohen Ausrüstungsstand galt. Heimweilerer Feuerwehr-Anekdoten ließ Kirn- Lands Sachbearbeiter für Brand- und Katastrophenschutz, Günther Gerhardt, genüsslich Revue passieren.

Übungen+Vorführungen - Ein fast neues Fahrzeug spektakulär zerstört - starker Nachwuchs!

Bild 545: Ein neues Auto wurde im Dienste der Forschung abstürzen lassen + gecrasht! Bild 546: Direkt danach: DRK und Feuerwehr  mit Schere +Spreitzer Hand in Hand Bild 547:Zuschauer fanden das Szenario sehr anschaulich-informativ und gelungen. 06-2008


HOCHSTÄDTEN./ MECKENBACH. Ein Flächenbrand unterhalb des Meckenbacher Flugplatzes

411: Voll das Flugzeug im Visier- Richtung stimmte!  Bild 412: Erstmals in Kirn-Land unterstützen Wehrmänner aus.. Bild 413:...Idar-Oberstein den Flächenbrand auf der Höhe! Bild 414: Wasser marsch
Bild 415: Schweißtreibende Angelegenheit  416: Landwirte begrenzten die Fläche...  Bild 417 Wind erforderte Großeinsatz...

 ....erforderte im Juli 2006 den schnellen Einsatz zahlreicher Wehren aus Kirn- Land und erstmals auch aus Idar- Oberstein. Erst nach Stunden war das Feuer eingedämmt. Kurz nach 14 Uhr standen zwei abgeerntete Felder mit Strohballen und Strohbahnen auf einer Fläche von über fünf Hektar in hellen Flamen, die Brandursache ist unklar. Gemeinsam mit der Hochstetter Feuerwehr wurden auch Kirn und Meckenbach alarmiert, dann Heimweiler, Limbach und Simmertal nachalarmiert. „Probleme waren die stark drehenden Winde und genügend Wasser herbeizuschaffen, die Zusammenarbeit klappte reibungslos“, lobte VG-Wehrleiter Peter Stiltz, der aus diesem Grunde gezielt ein weiteres Tanklöschfahrzeug (TLF 24/ 50 mit einem Volumen von 5000 Liter Wasser), wie es schon von den Kirnern im Einsatz war, und ein TLF 16/25 aus Idar- Oberstein zum Einsatz auf die Meckenbacher Höhe beorderte. Damit war die Edelsteinstadt erstmals bei einem größeren Einsatz mit mehreren Fahrzeugen und 14 Personen in Kirn- Land. Um die dortigen Wasservorräte in Flugplatznähe einer großen Zisterne nicht zu plündern und zu schonen, entnahmen die Löschfahrzeuge Wasser auch aus der Nahe und von Hydranten in der Ortslage Hochstädten. Landwirte und Eigentümer beteiligten sich mit Pflug und Krupper an den Löscharbeiten, mehrere Traktoren mit Güllefässern bis 8000 Liter Inhalt von der Meckenbacher Höhe, aus Simmertal und aus Limbach waren im Einsatz und bekämpften in einer gemeinsamen Aktion und als Mittel zum Zweck sogar mit Gülle gegen Ende des Einsatzes auflodernde Glutnester. Nicht unerwähnt soll bei diesem Flächenbrand der Einsatz von „ganz starken Feuerwehrfrauen“ bleiben, gaben Männer zu Protokoll!   



(Bilder Nr. 555-556-557- 2008) KIRN. Brand im Naturholz-Plattenwerk Kuntz. Um 21.27 Uhr schlug die Brandmeldeanlage Alarm. Wahrscheinliche Ursache war ein heißgelaufenes Lager eines Gebläses, wodurch das Sägemehl glimmte und qualmte. Anwohner sprachen von einer enormen Rauchentwicklung. Als die Kirner Feuerwehr mit dem ersten Löschtrupp vor Ort eintraf gab es eine Durchzündung und sofort wurden Atemschutzgeräteträger, Fahrzeuge und Einsatzkräfte nachalarmiert. „Bei einer solchen Lage müssen Reservetrupps her“, sagte Kirns Wehrleiter Mario Wagner. Acht Fahrzeuge und 26 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Die Drehleiter wurde nicht benötigt, die Wasserversorgung an mehreren Hydranten klappte vorbildlich, so die Einsatzkräfte. Noch zwei Stunden später flogen die Funken, wurden koksende Glutnester ausgehoben als die Wehrmänner mit Motorsäge und schwerem Gerät die Verkleidung des Gebläses im Naturholz-Plattenwerk in seine Einzelteile zerlegten. Firmenchef Ludwig Kuntz und seine Frau waren vor Ort und koordinierten die Aufräumarbeiten und das schwierige Aufstöbern der Glutnester. 



Zwölf  Tiere wurden Opfer bei Großbrand in Limbach 

Helfer und Wehrleute reagierten couragiert und besonnen!

Bild 1224: Beherzte Helfer wie Walter Wöllstein (Heimweiler) helfen dem Vieh Bild 1225: Eine schwere Stunde für die Limbacher Landwirte, re. Hilde Giloj  Bild 1226: Blitzschnell griff das Feuer um sich, nach 40 Min. stürzte das Dach ein!
LIMBACH. Rückblick 11. August 2003: Es war kurz nach halbelf an einem heißen Augusttag, als der 49-jährige Friedel Gerhardt dicke Qualmwolken und Feuer auf dem Heustall seines landwirtschaftlichen Anwesens mitten im Ort bemerkte und mit lauten Hilfeschreien die Nachbarschaft alarmierte. In Sekunden standen Stall und Scheune in hellen Flammen und brannten restlos bis auf die Grundmauern nieder. Durch den einstürzenden Scheunengiebel wurde auch das angrenzende Wohnhaus beschädigt. Zwölf Rinder und Schweine verbrannten oder  verendeten, über die genaue Brandursache und die genaue Schadenshöhe konnte die Polizei vor Ort noch keine Angaben machen. Petra Gerhardt, die Vorsitzende der örtlichen Landfrauen wurde kreidebleich: Sie war bei Harald Kremer in der Binger Landstraße in Kirn zum einkaufen, als sie dort im Laden über den "Piepser" des Feuerwehrmannes erfuhr, dass bei ihr zu Hause Stall und Scheune in hellen Flammen stehen. (Bild links: 1227: Landwirte bringen Wasser herbei!)
  Neben der Kirner Wehr um Fred Leich mit 20 Feuerwehrleuten, drei Tanklöschfahrzeugen, der Drehleiter und dem Einsatzleitwagen eilten neben der örtlichen Wehr um Helmut Barth und vorsorglich dem DRK auch die Einheiten aus Becherbach, Bärenbach und Heimweiler in den landwirtschaftlich geprägten Ortskern, wo noch sieben Höfe Ackerbau und Viehzucht betreiben. Auch Petra und Friedel Gerhardt, die nach dem ersten Hoffest 1996 auf Selbstvermarktung umstellten, halten in zwei Buchten jeweils 15 Schweine und 35 Stück Groávieh: "Einkaufen auf dem Bauernhof" wirbt ein großes Schild an dem Gehöft, das nun in hellen Flammen steht. Mehr als 70 Feuerwehrleute sind unter den VG- Wehrleitern Peter Stiltz und Friedel Mengeu im Einsatz, auch Kreisfeuerwehrinspekteur Peter Lipps und sein Stellvertreter Werner Hofmann aus Hargesheim sind beratend vor Ort. Die Bebauung mehrerer landwirtschaftlicher Anwesen mitten im Ort ist sehr eng, die Scheunen sitzen voll von dem wenigen, was in diesem Jahr die Ernte hergab und daher wurde Alarmstufe 3 ausgelöst. Schon nach 40 Minuten bricht das Dach ein. Besonnen reagieren die Helfer vor Ort, auch wenn es aussieht, als ob das reinste Chaos in einem Wirrwarr aus Schläuchen und zerberstenden Dachziegeln herrscht. Krachend stürzt die Scheunenfirst in sich zusammen. Viele Bürger aus der 355- Seelen zählenden Gemeinde und aus Nachbarorten packen mit an und helfen wo es nur geht, auch wenn die Evakuierung des Viehs gar nicht so einfach ist. Denn die Tiere scheuen, sind reinstem Stress ausgesetzt und reagieren zum Teil hysterisch. Und da sind die vertrauten Stimmen der Bauersleut` gefragt: Bis an die Grenzen der eigenen Belastbarkeit beruhigen Petra und Friedel Gerhardt und die Senioren Hilde und Herbert Giloj ihr Vieh, sind an allen Ecken und Enden gleichzeitig anzutreffen. Friedel Gerhardt lobt noch während der Brandbekämpfung das beherzte eingreifen der Bürger, unter ihnen über 70-jährig der Krebsweilere frühere Wehrführer Walter Wöllstein und seine Ex-Kameraden, der ein ums andere Stück Großvieh anbindet und abführt. Helfer richten Sammelstellen fürs Vieh ein, transportieren Schweine ab, binden Rinder an Bäumen fest, und berieseln die Tiere bei über 40 Grad in der mittäglichen Gluthitze mit dem kostbaren Nass. Feuerwehrleute mit schwerem Atemschutz sind bis zur Erschöpfung im Einsatz und in den Stallungen, doch nach und nach steht fest, dass nicht alle Tiere gerettet werden konnten und auch das gelagerte Getreide schwer in Mitleidenschaft gezogen wird. Zwei stattliche Schweine erlitten Knochenbrüche und Verbrennungen, mit seiner Dienstwaffe und zwei ohrenbetäubenden Knalls erlöste Karl Kohl die beiden Tiere. Veterinär Joachim Schröder ist vor Ort, für den Kirner Tierarzt gibt es nichts mehr zu tun. Als alles Vieh fürs Gröbste versorgt ist,  beginnen am Nachmittag Nachlöscharbeiten und werden die toten Tiere geborgen. Probleme bereitet die Wasserversorgung: Vorsorglich wird aus den Hydranten kein Wasser mehr entnommen um nicht weitere Höfe mit Vieh im Ort mit der Wasserversorgung zu gefährden. Die Zisterne am Limbacher Feuerwehrhaus wird angezapft und längst wurde deutlich, welch kostbaren Stellenwert noch immer die hofeigenen Zisternen haben und dass Limbach um Haaresbreite einer Katastrophe verschont blieb. Gastanks wurden gekühlt über 70 Wehrmänner waren vor Ort.

Bilder von links oben: 1228- 1229- 1230- 1231- 1232- 1233: Bei weit über 30 Grad C. waren die Wehrmänner mit Pressluft- Atemschutz, Nachbarschaft und viele Helfer im Einsatz gegen die Flammen, und um Vieh zu retten. Weiter mussten Gastanks gekühlt und das Vieh versorgt werden. Was überaus chaotisch und dramatisch aussieht, verlief ruhig, geordnet und überaus besonnen. Keine Hektik. Niemand wurde verletzt- von keinem Helfer ist eine Schramme bekannt!



Wo Rauch ist ist auch Feuer: 

Mehrere Flächenbrände in sehr heißen Sommer Anfang der 1990-er Jahre hielten die Wehren entlang der Nahe ganz schon auf Trapp. 


Steinbruch: Wasser aus Baggersee + Rettung aus Silos  geübt

Bild 893: Alle Zügen waren bei den Hartsteinwerken am Stadtrand im Einsatz  Bild 894: Hoch hinaus ging es mit der Drehleiter Bild 895: Interessant: Das Wasser kam aus den Baggerseen auf dem Gelände!


Vier Wehren schaufelten am 3.3.2006 stundenlang  Schnee vom Wal-Mart

Bilder 872-873-874 (2006) Bad Sobernheim. Vier Wehreinheiten wurden alarmiert, weil im WalMart das Gebälk knirschte. Nach Rücksprache mit dem Baustaktiker und der Konzernzentrale in Wuppertal habe sich die Bad Sobernheimer Geschäftsführerin für diese Räumaktion entschieden, sagten die anwesenden VG-Wehrleiter und Kreisfeuerwehrinspekteur (KFI) Werner Hofmann. Von 16.30 Uhr bis gegen 22 Uhr waren die Wehrleute mit dem abtragen der gut 20 Zentimeter hohen Schneedecke beschäftigt, um das Dach zu entlasten. In dem Markt hatten bereits Stahlstützen die Dachkonstruktion vorsorglich abgestützt. Sehr umsichtig agierten die Wehrmänner, halfen sogar der verdutzten Kundschaft, die Einkaufswägen übers holprige Eis zu schieben. Zaungäste lobten die Monzinger Einheit mit dem stellvertretenden Wehrführer Werner Jäger und Jochen Kaufmann, die vorsorglich ihrem Mercedes LF 16 Schneeketten aufzogen, und so der Witterung jederzeit Paroli bieten konnten. Sie waren mit 14 Leuten da. Bad Sobernheim hatte 30 Leute, Nußbaum 7 und Meddersheim 12 Wehrleute im Einsatz.


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2005: Großbrand von Hanfballen auf Ex-Flugplatz Pferdsfeld und in Shelter!

Bild696: Wehren und TLF aus dem ganzen Kreis + schweres Gerät waren im Einsatz, hier ist die Kirner Feuerwehr zu sehen.    Bild 697: Shelter brennen kontrolliert aus- Wasser wurde knapp! Großer Sachschaden entstand, das ganze Areal war betroffen.  Bild 698: Feuer so weit das Auge reichte! Wehren aus Kirn, Bad Sob, Rüdesheim etc.



Bild 1243- 1244-  August 2005

Auf der Querspange der Nahebrücke bei Monzingen war ein PKW- Fahrer in Richtung Merxheim unterwegs, als der Opel-Manta-Oldtimer- Fahrer (32) bei regennasser Fahrbahn gegen den Bordstein prallte und sich dabei den vollen Tank aufriss. Das Fahrzeug fing sofort Feuer, brannte vollständig aus. Dies konnten die herbeigeeilten 20 Männer der Wehr aus Monzing mit drei Fahrzeugen um K.H.Steinbrecher nicht verhindern...


Schreck am frühen Sonntagmittag 2005 bei Brand in Meckenbach

 868: Sofort waren die Meckenbacher am Brandort vis-a-vis vom Friedhof zur Stelle Bild 869: Frontalangriff: Die Bewohner kamen mit dem Schrecken davon. Bild 870: Zahlreiche Wehren kamen zur Hilfe, der Holzanbau wurde zerstört.


Es war in einer trockenen Mainacht, als auf dem "Kahlenkopf", dem höchsten Punkt  zwischen dem Welschröther Hof, Hundsbach und Schweinschied auf einer größeren Fläche viel gelagertes Stroh in Brand geriet und ständig vom Wind neu angefacht wurde. Viele Wehren der Region waren im Einsatz, Landwirte wie Günter Backes halfen mit schwerem landwirtschaftlichem Gerät beim Löschen der Glutnester. Bild- 1255- 1256- 2003


Kirner Feuerwehr löschte Triebwagenbrand bei Kirn-Sulzbach

Bilder:1016-1017-1018 -2005  Exakt gegen 20.01h ging bei der Kirner Feuerwehr der Notruf ein. Bei einem Brand eines Triebwagens wurde die Kirner Feuerwehr alarmiert. Direkt 150 Meter hinter dem Kirn-Sulzbacher hielt der Zug und der Schwelbrand konnte gelöscht werden. Hier hatte die Kirner Wehr höchste Priorität gesetzt, denn bei derartigen Situationen kann der Schließmechanismus der Türen den Einsatz erschweren, zudem setzen die Zwischenwände beim kokeln meist gefährliche Dämpfe frei. Zwei der vier Fahrgäste, junge Frauen, inhalierten Rauchgase ein und wurden vorsorglich ins Kirner Krankenhaus der "kreuznacher diakonie"  eingeliefert. Zwei amerikanische Soldaten wurden mit dem Taxi nach Baumholder gebracht. Bis 21.17 Uhr war die komplette Nahe-Strecke für den Zugverkehr beidseitig gesperrt.  


Meddersheim: Besorgte Autofahrer alarmierten aufgrund hoher Flammen im Gemarkungsteil "Leiberstich", nach der Flurbereinigung "Edelberg" genannt,  Richtung Hottenbach/ Lauschied die Feuerwehr. Ein älteres Ehepaar, das diese Aktion bei der VG angekünidt hatte  wurde nicht mehr Herr der Flammen und brauchte Hilfe. Bild Nr. 1021-1022- 2004


Bild:749- 750(1993): Scheunenbrand in Kirschroth  Der Scheunenbrand in Kirschroth wenige Wochen vor Weihnachten 1993 war von weitem zu sehen und zog sogar Schaulustige an, die auf der damals neu ausgebauten B 41 in Höhe Steinhardt die in hellen Flammen stehende Scheune sahen. Die Kirschrother Wehr und Nachbarwehren leisteten ganze Arbeit und schützten vor allem ein Übergreifen auf das benachbarte Wohnhaus.


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