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SPD-Ehrenbrief für Heinrich

 

Günter Heinrich ist Träger der Ehrennadel des Landes RLP,  ihm wurde die Verdienstplakette der VG sowie der OG Monzingen überreicht. Mitglied der SPD ist der Monzinger seit 1964, 37 Jahre lang war er seit 1980 im Ortsverein Kassierer und ab 1990 fast 20 Jahre im Gemeindeverband. Von 1964 bis 1969 und dann wieder von 1974 bis 1989 war er Mitglied des Ortsgemeinderates Monzingen und dort im Rechnungsprüfungsausschuss und im Finanzausschuss tätig. In drei Legislaturperioden ab 1984 war Günter Heinrich Mitglied des VG-Rates, des Haupt- und Rechnungsprüfungsausschuss, Stellvertreter im Werksausschuss, Mitglied im Wirtschaftsausschuss und von 1986 bis 1994 im VG-Rat Fraktionsvorsitzender. Der 72-jährige dreifache Familienvater ist mit Ehefrau Doris verheiratet und war von 1962 bis 2003 beim Finanzamt als Amtsrat und Außenprüfer -oft in Meddersheimer Metzgereien, tätig. „Aber ich kann heute noch überall hinkommen“, schmunzelte er.   Kegeln war sein Hobby. (Nov.2010 Nr.2694)



Die Macher des Meddersheimer Weinfestes, von links: Heiko Bamberger, Eckhard Schlarb, Rainer Schönheim, Harald Hexamer und Walter Hehner stoßen bei der Weinprobe auf gutes Gelingen an. Im Laufe der Jahre hat sich die Weinprobe von einer "bierernsten" Besprechung, bei der man eine Stecknadel hätte fallen hören können, zu einem kurzweiligen und mehr für die Jugend attraktiven geselligen Abend mit Entertainment gewandelt. Schließlich gilt auch hier die überlieferte Weisheit: "Wer nicht mit der Zeit geht- geht mit der Zeit!" Das Meddersheimer Weinfest hat zu allen Zeiten die kurve genommen und ist im weiten Umkreis das Mega-Event, wo noch lange nach Mitternacht Tausende auf der "Weinfestmeile" abfeiern. Bild Nr.2645-August 2010  



Gut gestylt fürs Portraitfoto: Christiane König +Antje Drumm „Tolles Angebot- das muss man nutzen“, sagte sich Christiane König (19 Jahre, vorne) und kam gerne zu den ersten Fototagen ins Kirner Gesellschaftshaus. Schließlich zählt das Fotografieren, Lesen und Freunde treffen zu ihren Hobbys. Sie ist von Becherbach nach Monzingen gezogen und besucht die MSS 13 im Emanuel-Felke-Gymnasium in Bad Sobernheim. Sozialkunde, Deutsch und Englisch sind Lieblingsfächer. Der Teenager ließ sich von Friseurmeisterin Antje Drumm schminken und stylen und die Haare auflockern, um ein tolles Portraitfoto zu bekommen. Antje Drumm wohnt in Wickenrodt, sie ist „Beautycoach“. Aufgewachsen als "echtes Kirner Mädchen" betreibt sie mit ihrem Bruder Andreas Gerlach ein Haarstudio in dritter Generation im Steinweg. Im eigenen Studio in Wickenrodt arbeitet Sie mit Ehemann und Fotograf Reiner Drumm freiberuflich. (Bild 2546- August 2010)



Treuer SVO-Fußballer Tobias Fuchs war Spielgestalter! Tobias Fuchs (22) ist ein gebürtiger Oberhauser Bub und hält seinem SVO seit Kindesbeinen die Treue. Beim Saisonauftakt am Sonntagmittag im Berno-Wischmann-Station war er für die Zweite des SVO gegen Vatanspor Kirn „absolut bester Mann auf dem Platz“, lobte Betreuer Erhard Müller. Trotz einem mageren 1:1 feierte die komplette Mannschaft auf der Kerb am Schwarzwaldhaus das Unentschieden wie einen grandiosen Sieg. Der „Sechser“ im Mittelfeld ist bekennender FC Bayern-Fan und lernte bei Simona Energie-Elektroniker. Tobias Fuchs ist Zeitsoldat in Kusel. Dort ist der Stabsunteroffizier als Elektronikmechaniker an Waffensystemen von Panzern und Haubitzen („Eli-Mech-Waffe“) eingesetzt. Sport allgemein, Grillen und Partys feiern zählt er zu seinen Hobbys. Seit über sechs Jahren engagiert er im Vorstand als Beisitzer und Schriftführer des über 80 Mitglieder zählenden Jugendtreff Oberhausen („JTO“). August 2010


Marga Trein wohnt „auf der Katz" - man trifft sie auf Festen 

Marga Trein aus Heimweiler kam als 17-jähriges Mädchen aus Bebertal 1 nahe Magdeburg nach Hochstetten zu ihrem Vater. In der Naheregion wurde sie schnell „heimisch“ und lernte früh ihren Mann Manfred kennen, mit dem sie seit 47 Jahren verheiratet ist. Lange arbeitete sie in Kirn bei „Schöpse“ sowie bei Jakob Müller in der Lederwarenfabrik, und machte nach Feierabend Bereitschaftsdienst im DRK. Die Mutter zweier Kinder und dreifache Oma treibt Gymnastik im TuS Heimweiler. Sie hält sich mit langen Radtouren fit, ihre Familie ist ihr Ein und Alles, nichts ist der Oma zuviel. Marga Trein (72) ist kein Kostverächter, sie besucht alle möglichen Feste der Region und feiert gerne. Öfters im Jahr lädt die Frohnatur Freunde und Bekannte zu sich „Auf die Katz“ ein. Marga Trein engagiert sich bei den Heimweiler Landfrauen, liebstes Hobby sind Handarbeiten und der große Garten (Aug. 2010- Nr-2545)



Jakobys zwei Buben Lukas und Simon sind sportlich fit: Lukas (li. 7 Jahre) und Simon Jakoby (10) aus Heimweiler sind Brüder und gleichzeitig dicke „Kumpels“. Gemeinsam stromern sie mit allem was fährt und Räder hat durchs Dorf, und sie treiben im TuS Heimweiler Leichtathletiksport. Fußball spielen beide in der JSG Bärenbach /Schmidthachenbach /Becherbach. Lukas kommt in die zweite Klasse der Grundschule Simmertal, Simon wechselt aufs Kirner Gymnasium. Beide spielen begeistert Flöte und weitere Musikinstrumente, und sie singen im Knabenchor des Becherbacher Brückenchors unter der Leitung von Mechthild Mayer. Die Brüder seien „pragmatische Mathematiker und Leseratten mit eigener Leseecke im Spielzimmer“, sagt ihre Mutter Beate. Wenn dann noch Freizeit bleibt, spielen sie am Computer oder sie besuchen in diesen heißen Sommertagen gerne das Rüllberg-Freibad in Grumbach. September 2010



Heiko Bachmann wohnt auf dem Hühnerhof in Abteiler. Als Auszubildender  trat er am 01.08.1985 in die Fa. Landmaschinen Christian in der heutigen Bad Sobernheimer Breitlerstraße ein. Im Januar 1989 absolvierte er seine Gesellenprüfung, seine Prüfung zum John Deere  Servicetechniker hat er im Mai 2006 absolviert. Er machte den Firmenumzug in die Breitlerstraße mit und feierte mit der Firma das 125-Jährige Firmenjubiläum im Jahr 2000. Heiko Bachmann ist seit vielen Jahren Werkstattleiter und hat maßgeblichen Anteil an der positiven Entwicklung der Firma. Privat ist der Familienvater verheiratet, hat zwei Kinder und betreibt als Hobbylandwirt Hühnerhaltung mit Eier und eigener Nudelproduktion. August-2010



 (Bild 2461- Juni 2010)

Klaus Marzinzik mag Kleinod: Klaus Marzinzik (58) wohnt in Otzweiler. „Keine zehn Pferde“ bringen ihn aus dem kleinen  Dörfchen wieder weg, wie er selbst innerlich zufrieden und schmunzelnd bekennt. 1981 kam er durch den Trampclub Otzweiler und das Kicken in einer Freizeitmannschaft in den kleinen Ort. Der gelernte Maler und Lackierer ist in Mettmann geboren. Er war einige Jahre Busfahrer, bis er 1989 zur Kirner Privatbrauerei wechselte. Hier fährt er Lkw und Stapler, ist beim Kommissionieren ebenso wie beim Abfüllen anzutreffen, kurzum: Klaus Marzinzik ist „Allrounder und Mädchen für alles“. Nichts ist ihm zuviel. Auch im eigenen Haus und Garten in Otzweiler ist der „Do-it-yourself-Typ“ und Tüftler immer etwas am werkeln und umbauen. Ruhe findet er im Wald beim Holzmachen.

Carolin Bender lernt Krankenschwester Nach dem Realschulbesuch in Kirn absolviert das echt Heimweiler Mädchen Carolin Bender eine Lehre als Gesundheits- und Krankenpflegerin, kurzum Krankenschwester. Die 20-Jährige entschied sich als Ausbildungsort für das moderne Städtische Krankenhaus in Pirmasens, weil von dort am schnellsten die Zusage kam, und auch „das Umfeld und schulisch alles passte“. Nach ihrer Ausbildung möchte sie aber an die Nahe zurück, hat die junge Frau doch etwas Heimweh zu ihrer Clique. Carolin Bender ist Mitglied der Heimweiler Jugendgruppe und kommt mittwochs zum Lauftreff mit Annette Wöllstein angereist. Im TuS Heimweiler engagiert sie sich gerne auch als Riegenführerin bei Wettkämpfen, und sie ist Helferin beim Kindergottesdienst in der Kirchengemeinde. Carolins Traum: So schnell wie möglich möchte sie wieder im amerikanischen Detroit Urlaub buchen. (Bild 2462- Juni 2010)



  Bernd Müller ist  begeisterter Hobbykoch, Versicherungskaufmann, und in der Region kein Unbekannter: Bereits 1998 hat er die Fußballschuhe an den berühmten Nagel gehängt. Als nun Anfang Juni 2010 der TuS Becherbach 100.Geburtstag feierte, war er mit von Partie. Der gelernte Werkzeugmacher wohnt in Idar-Oberstein. Einst spielte er Fußball in Becherbach. Hier ist er Förderer und Mitglied im Feuerwehr-Förderverein. Die karibisch-kulinarische Köstlichkeit „Schwein in der Kiste“ hat er an der Nahe populär gemacht. Bernd Müller belegte den 2.Platz in einem Wettbewerb eines namhaften Kochgeräteherstellers aus der Edelsteinmetropole als „Koch des Jahres“. Der 46-jährige bekocht mit seiner Frau Katja Rose oft Cliquen und Vereine wie jüngst den Trampclub Otzweiler aus einer urigen Feldküche. In Idar-Oberstein war Müller Soldat bei der Artillerie und zählt noch immer zur Reservisten- Kameradschafts- Elite. (Bild 2449- Juni 2010)



  Anna-Lisa Hille studiert Lehramt Die 21-jährige Kirner Frohnatur hat 2008 ihr Abitur gemacht und studiert an der Universität Koblenz-Landau, auf dem Campus Koblenz in Metternich auf Lehramt. Anna-Lisa Hille will einmal Grundschullehrerin werden. Gerade die Fächer Mathematik und Biologie, überhaupt alles was mit der Natur zu tun hat, fasziniert die junge Frau. Es mache ihr Spaß, mit Kindern zu arbeiten, sagt sie. Das bewies sie jüngst beim Schülermehrkampf in Heimweiler, wo sie sich im TuS als Riegenführerin engagierte. Ihr Freund Daniel wohnt in Heimweiler. Anna-Lisa Hille wohnt die Woche über in Koblenz, wo sie sich an der Uni fit hält, Aerobic und Sport treibt. Beim TuS 1862 spielte sie einst in der Abteilung von Josef „Sepp“ Rohr Badminton, am Wochenende geht sie gerne ins Jahnbad zum Schwimmen. Zudem gibt sie Nachhilfe in Mathematik, geht mit Jugendlichen aus, oder liest einen spannenden Thriller. (Bild 2448- Juni 2010)



 

Torben Neu ist seit 2008  in Otzweiler Vorsitzender der 35 Mitglieder zählenden Jugendgruppe „Eckstübbche“. Im Dorfgemeinschaftshaus teilt sie sich dort gemeinsam mit der Feuerwehr einen Raum. Dieser wurde vor fünf Jahren mit viel Eigenleistung errichtet, alles läuft rund und klappt vorbildlich. Schließlich ist viel Jugend in der Feuerwehr aktiv, die im August im Rahmen des VG-Feuerwehrtages ihren 50.Geburtstag feiert. Und da kann die Wehr auf ihr Mitglied Torben Neu und die Jugend zählen. Auch die jüngsten Zeltlager mit zahlreichen Jugendlichen aus vielen Nachbarorten seien von größter Harmonie und Kameradschaft geprägt gewesen, resümiert er. Im Jugendraum werden gemeinsam alle WM-Spiele angeschaut. Wie sein „Kumpel“ Fabian Henrich tippt Torben, dass es die Jungs in Südafrika „mindestens“ bis ins Halbfinale schaffen. Torben Neu absolviert in Idar-Oberstein eine Lehre zum Mechatroniker. (Bild 2447- Juni 2010)



Zwei sportlich radelnde Damen: In den Sommermonaten am Wochenende stehen im Stundentakt die Radfahrer an der Meddersheimer Kreuzung Richtung Meisenheim und nach Kirschroth. Dann nehmen sie die Landkarte zur Hand und fragen ratlos nach, ob sie sich „verfranzt“ oder womöglich falsch abgebogen sind. Zwar hängt beim Weinfass in Nähe der Kirche ein grünes Hinweisschild mit dem Streckenverlauf, aber genau das scheinen meist ortsunkundige zu übersehen. Auf unserem Foto haben Bianca Wusk aus Schifferstadt und Jutta Strom-Haensch aus dem oberfränkischen Forchheim die Landkarte ausgepackt und kamen auch dadurch nicht wirklich weiter. Dennoch trugen es die Damen mit Humor und warten die Contenance: „Der Radweg und die Region sind schon klasse. Bei uns zu Hause ist eine Beschilderung kaum vorhanden!“. Sie starteten von der Asklepios Klinik im Nachtigallental ihre Fahrradtour und wollten nach Monzingen in ein Cafe`. (Bild 2360- Mai 2010)



(Bild 2317- Mai 2010)

Feuerwehr-Nachwuchs hoch motiviert Als einziger Limbacher Bub kommt Carsten Korn (13, re.) mehrmals im Monat zu den Schulungen und zählt VG-übergreifend zur Jugendfeuerwehr Merxheim. Er besucht die Realschule Kirn. Gerne will Carsten Korn später einmal Berufsfeuerwehrmann werden, das wäre sein größter Wunsch. Tobias Hehmann aus Kirschroth (li.) ist zwölf Jahre alt. Er geht in die Realschule Bad Sobernheim und will einmal wie sein Vater Uli Wehrführer in der Weinbaugemeinde Kirschroth werden. In der Mitte steht Jasmin Wirsing aus Merxheim. Die Zehnjährige besucht noch die Grundschule Monzingen und kommt mit den Jungs klar, sagt sie selbstbewusst. Für das Trio ist die Jugendfeuerwehr ihr Lieblingshobby: Gut ausgebildet zu sein, um Mensch und Tier helfen zu können, sei für sie das Größte, sagten alle drei. Im Anschluss bewiesen sie bei einer Schauübung ihren hohen Ausbildungs- und Kenntnisstand. 


„Der Lange“sagte Servus: 

Beim Kreis-Chorverbandstag in Limbach sagte Heinz-Hugo Hill Adieu. Im Sängerkreis gilt er als Institution: Von 1952 bis 2002 leistete er Vorstandsarbeit und war nach dessen Umfirmierung zum Kreis-Chorverband bis jetzt ehrenamtlich tätig. Seine Ämter und Verdienste füllen Bände. Hill war kommunalpolitisch parteilos im Amt Monzingen tätig, wurde als Freund von Wilhelm Dröscher im Amt Kirn-Land mit SPD-Parteibuch gewählt, und ist seit 1975 FDP-Mitglied. 1939 begann der in Simmern unter Dhaun gebürtige in der Lederfabrikation Georg Böcking eine kaufmännische Lehre. Nach dem Krieg war er Milchfahrer, Bauarbeiter und Helfer in der Landwirtschaft. Seine Liebe gilt den Autos, 35 Jahre lang bis 1987 war er im Autohaus Fuchs Verkäufer. Mehrfach stand er als umsichtiger „Motorrist“ und Kavalier der Straße vor TV-Kameras, fuhr über 60 Jahre unfallfrei. Zeitlebens ist es aufgrund seiner Körpergröße schwer, über ihn hinwegzusehen. „Der lange Hill“ liebt Gesang und Musik, er ist Mentor und war Kassierer der Simmertaler Brunkensteiner. Schon 1981 bekam er die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Seit Herbst wohnt er wieder in Hochstetten-Dhaun, und feiert am 9. Mai 2010 seinen 85. (Bild 2241 - April 2010) 


Eva Neu freut sich auf Gartenarbeit Eva Neu ist Hausfrau und Mutter und als solche voll ausgelastet und ständig mit und für ihre beiden Kinder Hannah (6) und Leonard (3) auf Achse. Die Familie kommt an erster Stelle. Gemüse, Obst und Salat wird im eigenen großen Garten angebaut, auf diese Arbeit freut sich die ganze Familie. Klavierspielen, Fahrradfahren und Schwimmen sind weitere Hobbys. Eva Neu ist eine Frohnatur, sie schätzt Kameradschaft und Geselligkeit. Im Otzweiler Frauenchor ist sie seit Jahren die jüngste Sängerin. In Limbach ist die 29-jährige als Eva Drusenheimer geboren und war vor ihrer Heirat nach Otzweiler Vorsitzende der Limbacher Jugendgruppe „Flakhalle“. Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr („FSJ“) und Lehre besuchte sie die Diakonieschule und absolvierte ihr Examen in der Altenpflege. Eva Neu war in der Seniorenresidenz im Salinental tätig, und möchte in Zukunft gerne wieder in ihrem Beruf arbeiten. (Bild 2249- April 2010) 


Sven Borger aus Becherbach ist Hobby-Landwirt Sven Borger (22)  ist leidenschaftlicher Fußballspieler. Seit Kindesbeinen spielt er für den TuS Becherbach im Angriff. Nach aufgelöster Spielgemeinschaft  mit Schmidthachenbach startete der TuS in der Kreisklasse Ost 3. Dieser verkorkste Start sei sicherlich „nicht auf den sympathischen Stürmer zurückzuführen“, sagten seine Kumpels. Am Saisonende feiert der TuS Becherbach seinen 100.Geburtstag. Sven Borger lernte Tischler in einer Schreinerei in Hennweiler. Der Werkstoff Holz fasziniert ihn, derzeit ist er jedoch ohne feste Beschäftigung und auf Arbeitssuche. Daher hilft er bei Opa Richard und Onkel Siegbert in der Landwirtschaft mit, fährt Bulldog und bestellt die Felder. In der Becherbacher Jugendgruppe ist Sven Borger im Vorstand tätig und bereitet die nächste Musik mit der Band „Fairground“ vor. (Bild 2240- April 2010)



Kerstin Zahn ist sehr sportlich: Kerstin Zahn ist in Kirn geboren und aufgewachsen. „Rein zufällig“ wohnt sie nun mit ihrer Familie im kleinen beschaulichen Otzweiler. Dort schätzt sie das Landleben, die guten Kontakte im Ort und in den umliegenden Nachbardörfern. Einziger Nachteil sei der lange Schulweg für ihre Tochter Liv (8) nach Hochstetten, früh morgens um sechs Uhr klingelt der Wecker. Im TuS Heimweiler ist Kerstin Zahn seit einem Jahr Co-Trainerin für Zweitklässler. Sie lernte einst bei Folke Conrad in Kirn Rechtsanwaltsgehilfin, heute arbeitet sie Teilzeit bei der Sparkasse in Bad Kreuznach. Im TuS Kirn spielte Kerstin Zahn über fünf Jahre in der zweiten Damenmannschaft Handball und lief auch schon mehrere Halbmarathons. Sie geht gerne Joggen, oder unternimmt mit der Familie ausgedehnte Fahrradtouren. (Bild 2239 -April 2010)


Fleisch ist ein Stück Lebenskraft: Hier schneidet der frühere Limbacher Ortsbürgermeister Peter Steffens ein Stück Rindfleisch vom Hinterviertel ab. Drei Legislaturperioden war der dreifache Familienvater  Bürgermeister in der ländlich geprägten, weniger als 365 Selen-zählenden Gemeinde und Nachfolger des "legendären" und jahrzehntelangen Bürgermeisters Willi Baus. In Peter Steffens Amtszeit fiel der Bau des neuen Bürgerhauses "Alte Schule". Auch zahlreiche Aufforstungen wurden nach Windwurfkatastrophen betrieben. Für die  CDU ist er im VG-Rat Mitglied. Steffens betreibt eine große Landwirtschaft mit Milchwirtschaft, Ackerbau und Viehzucht. Er stammt aus der Eifel in der Nähe vom Nürburgring, ist Mitglied in allen Ortsvereinen. (Bild 2228) 



Else Kistner ist oft auf Tour Am Samstag will Else Kistner zum Hochstetter Holztag, am Sonntag gehts zu Tochter Marion nach Fürfeld, wo die drei Enkelkinder ihre Oma sehnlich erwarten. Ihr Kalender ist proppenvoll. Die 77-jähige freut sich, mobil sein zu können und sie ist gerne unter Menschen. Sohn Hartwig und die beiden Buben wohnen in Mülheim und kommen an Ostern zu Besuch nach Meckenbach. Else Kistner ist im Ortsteil Heimberg (heute Heimweiler) geboren und heiratete einst „über den Berg“ nach Meckenbach. Dort lässt sie kaum eine Veranstaltung aus, war auf der Kappensitzung und freut sich schon aufs Konzert vom Gemischten Chor im April. Mit ihrem allzu früh verstorbenen Mann war Else Kistner von Mitte der 1960-er Jahre bis 1992 zuerst am Niederrhein, dann auf dem Niederreidenbacher Hof sowie „Hinter der Hofstadt“ im Meisenheimer Bodelschwigh-Zentrum bei der Diakonie überwiegend in Feld und Flur, in der Land- und Hauswirtschaft beschäftigt. Hobbys: Stricken, Garten und Blumen. (Bild 2210 März 2010)



Michael Jacoby bestand „Feuertaufe“Nach 20 Jahren Vorstandsarbeit als Jugendwart, zweiter Kassierer und Mitglied des Festausschusses bestand am Sonntag beim Turnnachmittag Michael Jacoby auch seine ersten Amtshandlungen als neuer Vorsitzender des TuS Heimweiler. Der hat mit über 470 mehr Mitglieder, als der Ort Einwohner zählt. Der 43-Jährige ist Vereinsmensch durch und durch. Seine Frau ist Übungsleiterin im TuS, und auch die beiden Kinder Lina (7) und Lilli (4) turnen. Michael Jacoby hat Maschinenschlosser bei Hueber-Baacke in der Kirner Binger Landstraße gelernt, er bildete sich ständig weiter. Seit neun Jahren arbeitet er beim Autozulieferer Hay in Bockenau. Die Familie steht an erster Stelle, seit über 25 Jahren spielt Michael Jacoby Tischtennis. Motorradtouren bis in die Alpen, Wandern und Kegeln auf der Heimweiler Bahn im Kegelclub „Ballermann“ sind weitere Hobbys. (Bild 2207-03- 2010)

Ehepaar Vehwinger Bild 2178 -Febr.-2010

Ecke-Paar: Hans-Jürgen und Silvia Vewinger sind seit 32 Jahren ein Paar, Sohn und Tochter sind längst erwachsen. Sie feierten ausgelassen in der Kirner Hellberghalle beim zehnten FC Ecke Altweiberball Fasenacht, traten mehrfach auf und hielten organisatorisch die Fäden zusammen. Seit dem Gründungsjahr 1982 sind sie „ihrem“ FC Ecke als aktive Mitglieder treu geblieben. Die 50-jährige übte Tänze ein und führte als Cindy aus Marzahn durchs Programm. Hans-Jürgen Vewinger wurde jüngst zum zweiten Vorsitzenden gewählt, geboren ist er „rein zufällig“ in Rhaunen-Bollenbach. Er lernte einst Maschinenschlosser in Düsseldorf und arbeitet schon lange bei Stahlbau Pöhlmann. Silvia Vewinger ist ein echtes Kirner Kind. Sie war Friseuse im längst nicht mehr existierenden Salon Helfenstein. Fasenacht, Fußball und der Zusammenhalt bei „Ecke“ werden gepflegt, Silvia Vewinger besucht auch dienstags die Gymnastikabteilung im Verein, beide marschierten 2010 beim Rosenmontagszug mit!



Norbert Kruft ist mit Herz und Seele Forstwirt. Der Bärenbacher  kennt den heimischen Wald wie kaum ein Zweiter aus dem effeff. Bei der Landesforstverwaltung ist er im Forstamt Bad Sobernheim beschäftigt. Trotz des vielen Schnees war der Forstwirt mit der schweren Holzrückemaschine voll ausgelastet und ständig im Einsatz. Derzeit wird Buchenlaubholz im Limbacher Dieler Wald, in der Abteilung 6c, eingeschlagen. Gemeldeter Bedarf aus der Sägewerkindustrie nach dickeren Stämmen liege vor, zudem sei die Brennholznachfrage nach wie vor sehr groß. Der 60-jährige ist als Brandmeister in der örtlichen Feuerwehr seit über 25 Jahren aktiv, drei Jahre wolle er gerne noch weitermachen. Ebenso lange gehört Norbert Kruft dem Bärenbacher Gemeinderat an. Der Familienvater eines erwachsenen Sohnes ist ehrenamtlicher Richter am Landesarbeitsgericht Mainz, Außenstelle Bad Kreuznach, und in seiner knappen Freizeit im Winter begeisterter Skifahrer. (Bild 2177- März 2010)



Ursula Hummel ist Simmertaler Ratsfrau und mag Seniorenpolitik Seit den jüngsten Kommunalwahlen sitzt Ursula Hummel für die auf neun Mandate angewachsene FWG-Fraktion erstmals im Ortsparlament in Simmertal. „Schon immer liegt mir die Gemeinde am Herzen“, sagt  die als echtes Urgestein geltende 64-jährige, die einst in „Simmern unter Dhaun“ geboren wurde. Bisher arbeitete sie in Ausschüssen mit. Die gelernte Industriekauffrau kann auf Menschen zugehen, sie pflegt den Kontakt mit den Mitbürgern in ihrem kleinen Handarbeitsladen mit der Woll-Stube auf Banzel. Seit 24 Jahren betreibt sie das kleine Geschäft und hat ihr Hobby zum Beruf gemacht. Gemeinsam mit Elisabeth Scherer und Lilo Hauch zeichnet Ursula Hummel für die Seniorenarbeit in der größten Kirn-Land-Gemeinde verantwortlich. Über 40 Teilnehmer kommen immer, die Senioren sind eine kleine Institution im Ort. Diese Woche war Kriminalprävention im Gemeindehaus angesagt, am ersten Mittwoch im April wird mit einem Ausflug ins Saarland die Freiluftsaison eröffnet. (Bild 2158- März 2010)    



Kersten Olaf Eckhardt (37) ist it Herz und Seele Bereitschaftsleiter im DRK-Ortsverein Herrstein mit Sitz in Sonnschied. Weil kreisübergreifend mit benachbarten Ortsvereinen im Sanitätsbereitstellungsdienst ein sehr gutes Miteinander gepflegt werde, war der Niederhosenbacher bei den Hochstetter Holztagen zwei Tage lang im Einsatz. Seine Hilfe wurde glücklicherweise nicht in Anspruch genommen, freute sich der Junggeselle. Der gelernte Maler und Lackierer hat zahlreiche Ausbildungen und Prüfungen absolviert. Nicht zuletzt aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen ist er derzeit ohne feste Arbeit. Kersten Olaf Eckhardts Hobbys sind Wandern und Schwimmen. Er ist seit Kindesbeinen Bayern-Fan und Mitbegründer des 100 Mitglieder zählenden Fan-Clubs „Hunsrücker Bayern-Bullen“. Selbstverständlich war er beim Champions-Leaquespiel gegen „ManU“ mit von der Partie und unterstütze den FC Bayern München bei ihrem furiosen Siegeszug. (Bild 2285- April 2010). 

Alix und Chiara eroberten Becherbacher Narrenbütt!  Da hatten die beiden Kinder aber eine Schöne Bescherung angerichtet: Alix Wöllstein (11, links) und Chiara Huck (10) plauderten zur Freude des begeisterten Publikums altgescheit und talentiert aus dem elterlichen Nähkästchen und Familienleben. In Profimanier, perfekt in Mimik und Gestik, standen die beiden Mädels den „alten Jecken“ in nichts nach und ernteten Beifallsstürme: Kein Wunder, dass ihre Väter den „Gören“ durch den ganzen Saal nachjagten und ihnen auf der Bühne die Leviten lasen und sie zur Rede stellten: Verdienter Lohn bei ihrer Premiere in der Bütt war der Becherbacher Fasenachtsorden, der nun einen Ehrenplatz erhält. Alix Wöllstein besucht das Kirner Gymnasium. Nach dem Besuch der Simmertaler Grundschule geht Chiara Huck nach den Sommerferien auch dorthin. Die beiden sind dicke Freundinnen. Chiara spielt Klavier, Alix geht zum Reiten nach Schmidthachenbach, beide treiben im TuS Heimweiler Leichtathletik. (Bild 2150 Febr. 2010)


Anette Speier ist „Bärebacher Zeitungsfraa“: „Nach der Fasenacht ist vor der Fasenacht!“, lacht sich Anette Speier schon ins Fäustchen. Seit Jahren kommt sie als „Bärebacher Zeitungsfraa“ in die Bütt, und oft beginnen ihre brillant geschliffenen Vorträge damit, welche Malheurs oder Missgeschicke schon beim Nachhauseweg aus der vergangenen Prunksitzung passierten. Mit spitzer Feder aber stets humorvoll-heiter, niemals unter der Gürtellinie, sammelt sie als Protokollerin Anekdoten, Verborgenes und Kalamitäten und weiß schon jetzt, dass sie 2011 wieder in der Bütt steht. Die 45-jährige Frohnatur ist echtes Bärenbacher Urgestein, mit einem Becherbacher verheiratet, und Mutter eines erwachsenen Sohnes. Seit über 15 Jahren zählt sie in Bärenbach zum Kindergottesdienstkreis, Anette Speier wandert sehr gerne. Beruflich ist sie Schulsekretärin an der Kirner Berufsschule und der benachbarten Wilhelm-Dröscher-Schule. (Bild 2149- März 2010)



Nr. 2148 JanHey  4. März 2010

Brandmeister ist jetzt Fleischermeister: Da war am 4. März 2010 die Freude in Heimweiler bei Oma Gerda und Opa Hermann Köhler riesengroß, als Enkelkind Jan Hey mit dem Meisterbrief und Diplom als Auszeichnung in der Hauptstraße 85 klingelte und sich gratulieren ließ: In weiser Voraussicht hatte sein Lieblingsopa, der im früheren Ortsteil Heimberg „auf Schachert“ wohnt, ein Edelstahl-Gyrosgrill als exquisites Geschenk gebaut. 2009 begannen Vorkurse, dieses Jahr fand der Hauptkurs des 350.Lehrgangs in der Frankfurter Fleischerschule Heyne in der Mörfelder Landstraße statt. Jan Hey (25) wohnt in Meddersheim, hatte im Berufsschulzeugnis sieben Einsen und drei zweier. Sein größtes Hobby ist die örtliche freiwillige Feuerwehr, wo Jan Hey Brandmeister und seit 2009 örtlicher Wehrführer ist. Seit Jahren zeichnet er im Meddersheimer KiGa für die Brandschutzerziehung verantwortlich. Trotz Prüfungsstress war er im März bei mehreren Feuerwehreinsätzen dabei. Angeln, Münzsammeln und Akkordeonspielen sind weitere Hobbys des Jungvermählten, sein Optimismus ist grenzenlos!.


Bild 2110- Kirn-  Febr 2010 

Heidemarie Jakobs ist bei Kolping aktiv. Sie wohnt in Simmertal, und musiziert drei Jahrzehnte. Als geborene Dillmann in Kirn geboren, ist Stadträtin Erna Berg ihre Schwester. Seit der SG mit Schneppenbach jüngst ist Kolping erstarkt, einmal  wird in Kirn, einmal in Schneppenbach geprobt. Frau Jakobs lernte bei Pelzers im Hülsbacher Weg Industriekauffrau, arbeitete über 17 Jahre in den Lebenshilfewerkstätten in Bretzenheim und hat sich jetzt in Simmertal in Sachen „Internet für Senioren“ weiter gebildet. Ihre beiden Kinder und vier Enkelkinder sind ihr ganzer Stolz, sie mag  Pflanzen und Blumen und ist besonders stolz, wenn ihre riesigen Engelstrompeten im Sommer blühen. Heidemarie Jakobs (61) möchte Gesund bleiben, noch ganz lange viel Luft zum Flügelhorn spielen haben, und gemeinsam mit dem Lebensgefährten Kolping unterstützen, auch wenn Fastnachtsstraßenumzügen sehr anstrengen.  



Bild 2108- Heimweiler- Februar 2010

 Tuffe Teenager "topfit": Marie Estelle Klusmann (16,li.) aus Heimweiler und Regine Horbach (17,Becherbach) haben im TuS Heimweiler früh Verantwortung im Vorstand übernommen, ihre Eltern waren leuchtende Vorbilder. Nun wurden die beiden Schülerinnen des Kirner Gymnasiums in ihren Ämtern bestätigt, Marie-Estelle Klusmann als Kulturwartin und Regine Horbach als Jugendwartin + LA- Wettkampfrichterin. Seit Kindesbeinen sind sie dicke Freundinnen, treiben im TuS Sport und trugen äußerst souverän ihre Berichte vor. Dabei informierten sie über Aktivitäten wie Jugendzeltlager oder Kinderfasenacht. Ausgehen steht bei den beiden ganz oben, jüngst waren sie auf einer Apres`-Ski-Party in KH und haben bei Marie-Estelles Oma übernachtet. Für sinnvoll-kreative Freizeitgestaltung und die Fotografie hat das Heimweiler Mädchen ein Faible, sie will ihr Hobby zum Beruf machen und Kommunikationsdesign studieren. 


 Boris Beuscher sägt Holzkreuz und andere Sachen! Auf dem Simmertaler Friedhof wurden mächtige und über 50 Jahre alte Douglasien geerntet, ein Baumstumpf blieb stehen. Aus diesem sägte der Bad Sobernheimer Forstwirt Boris Beuscher ein großes Kreuz mit einer symbolischen Feuerschale. Dies sei eher eine leichte Übung gewesen, meinte er bei der filigranen Ausarbeitung. Nun wird das Unikat noch mit Holzlasur imprägniert. Mit solchen Arbeiten hat sich Boris Beuscher, der bei der Firma Bio-Energie-Nahetal GmbH arbeitet, ein zweites Standbein geschaffen, aber diese Arbeit aus einem Baumstumpf sei schon ein eher selteneres Exemplar und auch der gewachsene Standort sei ideal für die Ausarbeitung eines Kreuzes. Die weiteren Hobbys des 25-Jährigen: Angeln und Jagen, Hegen und Pflegen, und alles was sich in der Natur abspielt. Febr. 2010- Bild 2125


 

Januar 2010 - Bild 2088

Wiedersehensfreude mit Gerlinde Wittko-Sckär: Genau 20 Jahre nach der ersten Ankunft von Übersiedlern dankten diese im Kirner Gesellschaftshaus für viel Unterstützung und intensive Begleitung. Damals sei vieles Ehrenamtlich, mit gebrauchten Möbeln und auf dem kurzen Dienstweg gelaufen, erinnerte sich die einstige Leiterin des Übergangswohnheims zurück. Erstes Domizil war die Amalienstraße 4-6, dann entwickelte sich eine Patenschaft mit der evangelischen Kirchengemeinde. Häuser in Kallenfels, Kirn Sulzbach und Hochstetten wurden bezogen und ein Tagesinternat kam hinzu. Geboren ist Gerlinde Wittko-Sckär in Berschweiler und lernte bei Jakob Müller in Kirn Industriekauffrau. Dann war sie viele Jahre bei der Kirner Stadtverwaltung in Diensten. Sie wohnt in Breitenthal und ist heute in Hettenrodt in einer Familienwohngruppe der Kreuznacher Diakonie tätig. In Neuseeland und Australien war sie schon, Reisen, Lesen und Sport zählen nach wie vor zu ihren Hobbys. 


Dieter Speier legt Wände frei Der gebürtige Becherbacher Dieter Speier (49) kam in seine Heimat zurück, er war 18 Jahre nach Düsseldorf-Meerbusch verheiratet und arbeitete dort als Hausmeister. Seit knapp einem Jahr ist er bei der VG-Kirn-Land beschäftigt und im Ort Gemeindearbeiter. Dieter Speier ist um seinen derzeitigen „Job“ nicht zu beneiden, es geht staubig zu: Im Becherbacher Gemeindehaus stehen umfangreiche Sanierungsarbeiten an, da wird der Putz vom Bruchsteinmauerwerk geklopft, die Grundmauern frei und trocken gelegt und grundiert. „Die Arbeit geht mir nie aus!“, sagt er. Gelernt hat er einst in Monzingen den Maler-und Lackiererberuf. Seine Hobbys sind Lesen, bevorzugt werden Phantasieromane oder Krimis. Wenn der Radweg Richtung Kirn wieder Schnee-und Eisfrei ist, will er sich wieder mit Inline-Skaterfahren fit halten. Februar 2010- Bild 2107


Martina Oehm als „Männerversteher“: Nach vielen Jahren der Abstinenz stieg Martina Oehm wieder in die Bütt und ließ als „Männerkennerin“ kein gutes Haar an „des Schöpfungs-Krone“. Martina Oehm ist ein „echtes Kirner Mädchen“, wie sie selbst sagt, wohnt am Meckenbacher Weg, und stand schon im alten Kolpinghaus als Teenager in jungen Jahren in der Bütt. Damals wurde noch viel mehr durch Nachbarorte und Altenheime getingelt, erinnert sie sich. Die 43-jährige ist der KfK-Familie immer treu geblieben: Sie hat Gruppen betreut, tanzte aktiv bei den Minis und  den Funken und zählt seit drei Jahren wieder zu den „Alt-Dusseligen-Funken“ (ADF). Die dreifache Mutter ist Krankenpflegehelferin und arbeitet bei der Arbeiterwohlfahrt sowie in einer Wohnstätte der Lebenshilfe Bad Kreuznach. Ihre jüngste Tochter Rebecca (11) steht als Hannah Montana ebenso auf der Bühne wie 74-jährig ihre Mutter Gertrud Herrmann, die singend einen Supervortrag landete. Februar 2010 -- Bild 2087



Fußballer beendet seine Ära Mario Weinz (36) aus Heimweiler hört 2010 zum Ende der Rückrunde nach über drei Jahrzehnten mit dem Fußballspielen definitiv auf und hängt die Fußballstiefel an den berühmten Nagel. „Es war lange genug“ zog er ein Fazit, und immer habe er sein Bestes gegeben. Nun zwickt und zwackt es überall. Seine Frau spielt aktiv im TuS Kirn Handball in der Rheinhessenliga und so will er sich in Zukunft intensiver den beiden Kinder Lio (1 ½ Jahre) und Eni (4) sowie dem Skilaufen in den Alpen widmen. Mario Weinz ist Mitglied im örtlichen TuS Heimweiler, Fußball musste er aber immer auswärts spielen. In der Spvgg. Hochstetten jagt er als Mittelstürmer dem runden Leder nach. Dort, und in der SG Schmidthachenbach /Becherbach war er auch Trainer. Gelernt hat Mario Weinz bei Michelin Energieelektroniker, nach der Bundeswehr arbeitet er bei einer Kirner Baugerätefirma und ist überwiegend in der Kranmontage tätig.  -Februar 2010 Bild 2086



Kirner Marktfrau Elke ist  beliebt: Elke Kuttig (56,li.) der 15 Monate alte Niels und Tochter Mira kamen an den St-Georgs-Brunnen, um im großen Familienkreis Freunde und Bekannte zu treffen. Seit sechs Jahren ist Tochter Mira Cieplick nach Gehlweiler ins Kellenbachtal verheiratet, aber zu besonderen Anlässen kommt die Mutter zweier Kleinkinder immer wieder gerne nach Hause und in ihre Heimatstadt. Oma Elke Kuttig wurde in Nahbollenbach geboren. Sie arbeitete beim Autozulieferer und Sanitärhersteller Ymos am Band und hat mit 40 noch einmal die Schulbank gedrückt und Industriekauffrau gelernt. Das Praktikum dazu absolvierte sie bei „Pfeiffersch“, Auswärtigen besser bekannt als Basalt AG. Seit Jahrzehnten ist sie den Wochen-und Monatsmärkten der Stadt eng und treu verbunden und ist als „Kirner Marktfrau Elke“ bekannt. Radfahren, Sauna und Krimis lesen sind ihre Hobbys. Die beiden Frauen wünschen sich, dass es „Wirtschaftlich nicht schlechter kommt, und sich die Zukunft der Kinder verbessert“. --Febr. 2010  Nr. 2085



Andreas Setz ist überzeugter Pfadfinder, mit seiner Frau Nicole zog er vor 15 Jahren in einen Bauernhof nach Heimweiler am Ortsausgang Richtung Limbach und hat sich dort seinen Traum von einer kleinen Hobby-Landwirtschaft mit großem Garten verwirklicht. Mit ihm freuen sich die Kinder Philipp (15), Michel (12), Gregor (9) und Jule (1) am Landleben mit den Ziegen, Hühnern, Katze und Hund. Der 39-jährige gebürtige Kirn-Sulzbacher ist seit drei Jahrzehnten begeistertes Mitglied und Pfadfinder der DPSG vom Stamm „St. Michael“, und er gibt aktiv seine Erfahrungen in der Jugendarbeit weiter. Bei der Simona AG hat er einst Elektroniker gelernt, seit über zehn Jahren arbeitet er in Idar-Oberstein bei einem Kunststoff verarbeitenden Betrieb der Automobil-Zulieferindustrie. Andreas Setz schätzt die gute Nachbarschaft, die Familie fühlt sich in Heimweiler wohl und nimmt gerne das sportliche Angebot im TuS wahr. -Bild 2084- Februar 2010



Trio wünscht „Prost Neujahr

Febr. 2010 -Kirn- Bild Nr: 2083

"....und weiter so, wie 2010 begonnen hat- es gibt viel zu tun und nur gemeinsam sind wir stark!“, dies war klare Ansage dieses Trios im Kirner Gesellschaftshaus beim gemeinsamen Neujahrsempfang. Die Stimmung und das Klima über alle Parteigrenzen hinweg waren locker und gelöst, lange wurde von Tisch zu Tisch flaniert, diskutiert und debattiert, „prosit Neujahr“ gewünscht. Hier stehen der Meckenbacher CDU VG-Beigeordnete Eberhard Färber (links), die FDP-Fraktionssprecherin im VG-Rat und Gleichstellungsbeauftragte Henny Schmitt aus Hochstetten-Dhaun sowie der Stellvertretende SPD-Fraktionsgeschäftsführer im VG-Rat Rüdiger Kiltz aus Simmertal (rechts) beieinander. Die Stimmung ist heiter und ungetrübt. Alle drei sind auch seit Jahrzehnten über ihre Ämter hinaus in ihren Heimatgemeinden aktiv, „Ehrenamtler“ durch und durch. Nun gelte es, in einer starken Region Kräfte zu bündeln, die Zukunft zu meistern und Grenzen auf der Landkarte und in den Köpfen zu überwinden, so einhelliger Tenor.  



-Februar 2010 -Bild 2082

Hans Blatz lief als Kirns erste selbsternannte Bürgermeisterin bei der Prunksitzung der „Rappelköpp“ zur Höchstform auf: Einst als gefeierte „Bierkönigin“ in der Bütt` brachte „Sie“ erneut den Saal zum Brodeln und forderte längere Öffnungszeiten im Schwimmbad: „Früher gings doch ach, bei eenem Bademeester- heut´ hon mer 3 !“. Die Monatsmärkte will die Bürgermeisterin wieder auf die Kiesel legen und nahm die Jecken auf dem Weg in die Zukunft mit auf eine Reise in die Vergangenheit, als die Kirner Kerb noch den Namen „Volksfescht“ verdiente, als es Geschäfte und Leben in der Stadt gab „wie Sand am Meer“. Da war das Alt-Kirn, gabs Lucky, Old Train, Old Fashion, Weißersch Disco und ein Dutzend Pubs und Kneipen, „die alle voll waren- Mann was war das ne geile Zeit!“`, weinten alle den 60-er, 70-er und 1980-ern nach. Der Entertainer wurde in Lack & Leder frenetisch gefeiert. Hans Blatz (46) ist in Bad Sobernheim geboren, er wohnte in Weiler und betreibt in der Dhauner Straße in Kirn seit über zehn Jahren ein Friseurgeschäft. Kegeln in Oberhausen, Musik +Tanz sind weitere Hobbys.  


Maria Preßnick ist "SchlepperChaotin": Sie wanderte am Bündelschestag über Bärweiler nach Hundsbach und zurück in ihre Heimatgemeinde Limbach. Wandern und Fahrrad fahren zählt sie zu ihren Hobbys und pilgerte schon über den berühmten Rennsteig. Derzeit werden die Termine für 2010 koordiniert: Maria Preßnick und ihr Mann Gerhard zählen zu den Limbacher „Schlepperchaoten“, die übers Jahr viele Feste mit ihren nostalgischen Traktoren in der Region ansteuern. Vor 51 Jahren wurde Maria Preßnick in Kirn geboren, die gelernte Feintäschnerin und Mutter zweier erwachsener Kinder (32 und 31 Jahre) heiratete vor 34 Jahren nach Limbach. Größter Stolz sind ihre beiden Enkelkinder Laura (7 Jahre) und Marie (7 Monate) ihrer Tochter Manuela, die ebenfalls im Ort wohnen. In Haus und großen Garten gibt es immer etwas zu tun und zu renovieren. Für 2010 hat Maria Preßnick Wünsche: „Gesundheit für die Familie und dass es auf der Welt gerechter zugeht!“ (Bild 2066-"Zwischen den Jahren" 2009)


Timo und Maya freuen sich aufs Weihnachtsfest Timo Wichter aus Heimweiler und Töchterchen Maya wurden vom TuS-Nikolaus beschenkt und freuten sich riesig. Maya wird im Sommer drei Jahre und besucht seit einiger Zeit sehr gerne die „Zwergengruppe“ im Becherbacher Kindergarten. Auf ihrem Weihnachts-Wunschzettel steht eine Baby-Born-Badewanne und ein Rutsche-Bett ganz oben. Timo Wichter (33) begann in Kirn eine Lehre und beendete diese in einem Stipshausener Unternehmen als Elektroinstallateur. Heute arbeitet er als Haustechniker in einem Weierbacher SB Warenhaus. Der 33-Jährige ist Löschmeister in der örtlichen Feuerwehr. Zu seinen weiteren Hobbys neben der Familie mit den beiden kleinen Töchtern zählt er das Holz machen als Selbstwerber im Heimweilerer Wald. (Dez.2009-Nr.2043)



Julia Hottenbacher schätzt ihre Clique und „Bio-Tonne“:  Seit wenigen Wochen zählt Julia Hottenbacher (25) aus Weitersborn zu der neu gegründeten Gymnastikgruppe „Bio-Tonne“ unter den Fittichen der TSG Seesbach. Wenigstens ein Mal in der Woche wird vor der Sahnetorte oder dem Restaurantbesuch in die Seile gehopst und Gymnastik getrieben. Dabei ist ihr die Geselligkeit in ihrer großen Clique sehr wichtig, Julia Hottenbacher ist gerne überall mit dabei. Sonntags geht’s auf den Fußballplatz, an diesem Samstag steht sie wie schon so oft mit ihrer Schwester Tina bei der Weihnachtsfeier des TuS Weitersborn als Helferin hinterm Tresen im Ausschank. „Weihnachten kam dieses Jahr ganz plötzlich“, schmunzelt sie und hat noch kein Geschenk gekauft, obwohl sie Weihnachtsmärkte bis nach Düsseldorf besuchte. Die nette Fleischereifachverkäuferin mag Techno-Musik, sie sang jahrelang bei „Makkaroni“ mit und hat bescheidene Wünsche: „Weniger Stress über die Feiertage, positiv denken und mehr auf die Gesundheit achten!“. (Dezember 2009-Bild 2010)


Holger Kaucher aus Otzweiler: Seit 1997 ist Holger Kaucher Vorsitzender im 64 Mitglieder zählenden SV Otzweiler. Um die Jahrtausendwende ruhten alle Aktivitäten, hörte der 1971 gegründete SV schon das Sterbeglöcklein läuten. Nicht zuletzt durch Pfarrer Horst Grothe und Holger Kaucher gelang eine Reaktivierung der Tischtennisabteilung. Aktiv bilden Otzweilerer Spieler mit ihrem Vorsitzenden mit Oberreidenbach und Sien eine Tischtennis-Spielgemeinschaft im Rundenwettkampf. Seit wenigen Wochen hat wieder eine Gymnastikgruppe im SV Otzweiler das Turnen begonnen. Demnächst sind Wanderung und Preisbull geplant. Der 39-jährige Holger Kaucher schätzt Zusammenhalt und gute Kameradschaft und trinkt keinen Alkohol mehr. Bundesliga- und Fußballspiele werden meist „Im Stall“ bei Friedbert Müller gemeinsam geschaut. Holger Kaucher arbeitet bei der Otzweilerer Straßenbaufirma Rodenbusch. (Dez. 2009-Bild 2011)



3 Damen + Schülerfirma bieten Pinguin „Pete“ an Lea Gawletta aus Hochstetten, Miriam Bouaouina aus Simmertal und Laura Barth (Becherbach, von links) hatten Dienst beim Andreasmarkt in ihrem Verkaufsstand in der Gerbergasse. 17 Mädchen und ein Junge der Klassenstufe MSS 11 im Leistungskurs Sozialkunde haben um Lehrer Kai Hess die Schülerfirma „DEF-amite`“ gegründet, wo sie die Pinguin-Handpuppe „Pete“ kreierten, und ein 51-seitiges Buch mit CD herausgaben. Darin wird spielend leicht Englisch und Französisch erklärt und beigebracht. „Es war viel Arbeit, aber wir hatten viel Spaß und haben viel gelernt“, sagten die drei Freundinnen. Beim Andreasmarkt machten sie eine weitere Erfahrung und erklärten, dass sich nichts von selbst verkauft und „viel geworben oder Mundpropaganda betrieben werden muss!“ Lea Gawletta (links) tanzt bei Beat&Soul im TuS Kirn. Gemeinsam mit Miriam Bouaouina spielt sie in ihrer Freizeit Fußball in der Damen-Mannschaft Kirn-Sulzbach. Aber auch Laura Barth ist nicht untätig und tanzt in einer Aerobicgruppe des TuS Becherbach, der 2010 seinen 100.Geburtstag feiert. (Bild 1994- Dezember 2009)


Benjamin Seifert engagiert sich politisch:„Kinzer“ im Abistress: Der 21-Jährige ist in Königsau geboren und hat einen Zweitwohnsitz in Bingen. Dort „baut“ er in den BBS auf dem Wirtschaftsgymnasium derzeit sein Abitur. Später will er in Berlin oder in Frankfurt Public-Management als Zugangsberechtigung für den gehobenen Öffentlichen Dienst studieren. Der „Kinzer“ will Diplom-Verwaltungswirt werden. Daher kommt sein fußballerisches Talent im Sturm beim FSV Schwarzerden ein wenig zu kurz. Dem jungen Mann ist nicht egal und sehr wichtig, was politisch vor Ort in der Region passiert: „Man muss sich engagieren und einbringen, und im Dialog zwischen Alt und Jung Heimat und die Zukunft gestalten“, sagt er. Nach sieben Jahren Mitgliedschaft im SPD-Ortsverein Simmertal trat er der „FWG Kirner Land“ bei und will im Kellenbachtal im dort geplanten neuen Ortsverein mitwirken. (Bild Nr. 1993- Dezember 2009)



Bild Nr. 1992: 2. Advent 2009

Drei Damen gingen in Kirn Enten füttern: Enten füttern auf der Hahnenbachbrücke, ein Schaufensterbummel und rund um den Marktplatz das Ambiente genießen, bei Aydin in der Galeria Kaffee trinken + Kuchen essen: Das alles stand bei diesen drei Damen auf der Agenda und davon ließen sie sich auch von leichtem Nieselregen nicht abhalten: Sabrina Herrmann-Rathgeb (29), das 15monate alte Töchterchen Emma und Susan Matheny (24, v.li.) sind alles „waschechte Kirner Mäd“ und ließen es sich gut gehen. Die gelernte Erzieherin Sabrina Herrmann-Rathgeb ist seit Jahren freiberuflich als Spiel-und Theaterpädagogin tätig und betreibt in der Kirner Jahnstraße eine eigene Theaterfabrik. Sie besucht Kindergärten, Tagesstätten oder bietet in Volkshochschulen kreative Kurse und Workshops nicht nur für Kinder und Jugendliche an.  



Steven Langer ist bei der Feuerwehr allein zuhaus! Steven Langer ist noch einzig verbliebenes Mitglied der Meckenbacher Jugendfeuerwehr, all seine älteren Kumpels und Kameraden wurden bereits in die aktive Wehr übernommen und eingegliedert. Gerne machte er bei mehreren Übungen wie im Ort am Gemeindehaus oder auf der Meckenbacher Höhe mit, verlegte mit der Haspel lange Schlauchwege, arbeitete zu oder überbrachte Order und Botschaften. Von den „Großen“ sei er super aufgenommen worden, sagte er und will der Feuerwehr treu bleiben. Der Meckenbacher besucht die Kirner Hauptschule. Er wird 2009 im November 15 Jahre alt und will einmal Bauzeichner oder Koch werden. Noch sind die Feuerwehr, Fahrrad fahren und Schwimmen seine größten Hobbys. (Bild 1936 -November 2009)



Jung und dynamisch: Chefin mit 19-Cassandra ist Vorstandsvorsitzende Cassandra Eaves ist 19 Jahre jung und schon Vorstandsvorsitzende eines Dienstleistungsunternehmens mit 30 Mitarbeitern. An der Kirner Berufsschule wurde die neue Firma als eingetragener Verein gegründet, und sie zur Chefin gewählt: „Aus Einzelkämpfern und kleinen Grüppchen hat sich in kürzester Zeit dank schulischer Unterstützung ein tolles und motiviertes Team gebildet“, schwärmte die junge Dame in höchsten Tönen. Mit der Vereinsgründung und dem realen Unternehmen sammelt man praxisnahe Erfahrungen. Lesen und Schwimmen sowie der Besuch eines Fitnesscenters sorgen in ihrer Freizeit für Ausgleich. Geboren in der englischen Küstenstadt Blackpool wohnt Cassandra Eaves seit fünf Jahren in Rehborn. Davor wohnte sie in Monzingen, wo ihre Eltern eine Zahnarztpraxis haben. Cassandra Eaves besucht die Höhere Berufsfachschule für Fremdsprachen und kaufmännische Assistenten, woraus sich leicht ihr Berufswunsch als Industrie- oder Bürokauffrau ableiten lässt. (Bild 1935- Nov. 2009)


Dirk Leinenbach ist begeisterter Drummer und ließ den Hahn krähen: Bei den Aufführungen der Kolping-Theater-AG zeichnet Dirk Leinenbach (26, Foto) gemeinsam mit seinem Kumpel Lars Kolb dieses Jahr für die Technik verantwortlich. Aufgrund laufender Einspielungen wie Hahnengeschrei oder Musik und wechselnder Beleuchtung hatten beide einen „Fulltime“-Job. Dirk Leinenbach begann mit drei Jahren, Schlagzeug zu spielen. Die Eltern betrieben die Bahnhofswirtschaft und das war Übungslokal der Hellberg-Musikanten. Auch bei der Kolpingkapelle saß er viele Jahre an der „Schießbude“. Der waschechte Kirner lernte in der Schulstraße Zentralheizungs- und Lüftungsbauer. Nach überstandener schwerer Erkrankung schulte er zum Berufskraftfahrer um. Er fährt Linienbus, ist Flughafenzubringer im so genannten Shuttle-Verkehr, und fährt mehrere Touren Schulkinder. Seit knapp zwei Jahren verstärkt er den Kirner Musikverein 1878 und bildet sich in der DRK-Bereitschaft Kirn/ Stadt und Land aktiv weiter. (Bild 1924 - November 2009)     



Zwei „Junge Talente“ mit großem Können traten auf   Drei Bach-Sonaten für Querflöte und Klavier (BMV 1020, 1031 und 1033) haben die beiden Kirner Gymnasiasten Lisa Stumm-Gebert und Benedikt Huck monatelang eingeübt und vor großem Publikum sowohl bei Konzerten in Rhaunen-Sulzbach wie beim MGV im Heimweilerer Gemeindehaus vorgetragen. Das Duo überzeugte aufgrund sauber intoniertem und harmonisch aufeinander abgestimmten Klang. Lisa Stumm-Gebert (15) tanzt Rock `n`Roll bei der Formation „Rhythm Attack“ in Rhaunen. Sie singt im Frauenchor Sulzbach,  und möchte später einmal Medizin studieren. Benedikt Huck (16) ist gebürtiger Heimweilerer. Er spielt bei der Becherbacher A-Jugend Fußball, beim TuS Heimweiler Badminton und bei den Kombinierten TuS Heimweiler /TV Hennweiler Tischtennis. Schon öfter saß er im vollbesetzten Gemeindehaus am Klavier, Benedikt Huck singt zudem im Becherbacher Brückenchor. (November 2009 - Bild 1911)



Trio begeisterte mit Schauspieltalent

 Klaus Dieter Tandler (46,li.) hat beim Becherbacher Reformationsfest einen Ablassbrief verhökert: „Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegfeuer springt“, da strahlt man doch: Jedenfalls freut sich diebisch Andreas Rauch (mitte), der am Glan in St. Julian wohnt. Gemeinsam mit dem Kirner Holger Reidenbach (rechts) zählt er zur „Sprengelburger Rittergilde“ und beide mischten bei der kämpfenden Schwertkampftruppe bei einer Keilerei mit blankem Schwert kräftig mit. Beruflich ist Holger Reidenbach beim Kirner Bauhof tätig. Mit Hermelin-Überwurf zählte Klaus Dieter Tandler zu den Getreuen Kaiser Karl V. Tandler gehört der Becherbacher Jugendgruppe an, er ist gelernter Binnenschiffer. Nach 15 Jahren ist er nun nach Bockenau umgezogen. Alle drei legten schauspielerisches Talent an den Tag. Oft sind sie auf Märkten und größeren Festen, wo das Mittelalterliche Treiben, alte Sitten und Bräuche, alte Musik und vor allem überlieferte Handwerkskunst als Tradition gepflegt wird. (Bild 1905 - November 2009)


  Annette Edel- Schmidt mag Narretei und Theaterspiel  Mit Sicherheit steht Frohnatur Annette Edel- Schmidt aus Meddersheim am Straßenrand in Merxheim und Bad Sobernheim und feuert mit Helau Fastnachtsumzüge an: „Raus an die frische Luft, hinein ins bunte Getümmel“ lautet ihre Devise. Mit ihr kann man Pferde stehlen, loben die Freundinnen aus ihrer Clique. Die Mutter zweier Kinder ist seit 20 Jahren in der Theater AG des „Rasselbande“- Kindergartens aktiv und eine tragende Säule bei 20 Theateraufführungen. Ob Jim Knopf, Rumpelstilzchen, Zwerg Nase, Pippi oder 2009 "Die Schöne und das Biest", kindgerechte Rollen liegen ihr und überall da, wo eine helfende Hand gebraucht wird, kann man sich auf sie verlassen. Die gelernte Verkäuferin feierte 2007  mit Ehemann Bernd Silberne Hochzeit. Holzarbeiten sind das Hobby des Ehepaares, Kochen, Backen und die Gartenarbeit stehen hoch im Kurs. In Becherbach tanzte sie einst Line- Dance, wo Kenny Rogers, Willy Nelson oder Johnny Cash den Country- Takt vorgaben. (Bild 1956- November 2009)


Das "kleine Gespenst“ Katja Bamberger war 2006 sehr beliebt:  Beim 17.Stück des Meddersheimer Kindergartens bekamen die Zuschauer die Hauptdarstellerin Katja Bamberger kaum zu Gesicht: Nachts war das Gespenst mit seiner sanften Stimme weiß, und tagsüber durch die Sonnenstrahlen schwarz verhüllt. Wir lüften das Geheimnis: Katja Bamberger wohnt seit 2004 in Meddersheim und spielte 2005 bei „Aladin“ und seiner Wunderlampe die zauberhafte Prinzessin Halima. Geboren ist Katja Bamberger in Birkenfeld, sie wohnte in Baumholder und lernte in Kusel Steuerfachangestellte, seit 2001 arbeitet sie in einem Autohaus. „Es macht einfach riesigen Spaß, in dieser KiGa- Theater AG zu spielen und die Kinder zum Lachen zu bringen. Auch die Geselligkeit und Kameradschaft ist okay“, sagt die Mutter von Celine. Mehrfach spielte Katja Bamberger Hauptrollen, sie war Arielle die Meerjungfrau, Michel aus Lönneberga und 2009 im 20.Stück die Schöne neben dem Biest. Mit Meddersheimer Kindern begann sie 2009 eine Tanzgruppe (Bild 1904- eingestellt Nov-2009) 



Hauswart kümmert sich- Friedhelm Köhl mag Kirn: Er lebt, wohnt und arbeitet sehr gerne in Kirn. Er ist Mitglied der gemeinnützigen Baugenossenschaft, wohnt in der Danziger Straße, und kümmert sich als Hauswart schon viele Jahre um die Außenanlage. Gerne hörte er mit weiteren engagierten Mietern für seine Tätigkeit den Dank von Geschäftsführer Lutz Mühlig. Friedhelm Köhl ist nichts zuviel, und Krach kann man mit ihm schon gar nicht bekommen. Seit über 20 Jahren arbeitet er bei der NHB im Steinbruch, betreut dort die Nachbrechanlage und koordiniert die Verladung. Seine Wiege stand vor 49 Jahren im Westrich auf dem Maiweilerhof bei Kusel. Er wuchs in Otzweiler auf. Dort zählte der kumpelhafte Typ 1977 zu den Gründungsmitgliedern des Trampclubs (TCO) und spielte einst Tischtennis im Sportverein Otzweiler. Motorradfahren ist sein Hobby, die Familie und Sohn Kevin (16) sind sein Ein und Alles. (Nov. 2009- Bild 1903)


Modell Eva Rexigel schätzt schöne Künste und Musik: Großer Auftritt für die 14-jährige Gymnasiastin Eva Rexigel aus Bergen: Bei der Vernissage im Kirner Gesellschaftshaus „Blicke von hier und anderswo“ spielte sie am Flügel neben „Titanic“ auch Werke des jungen weltbekannten koreanischen Komponisten Yiruma. Von der Vielfalt der angewandten Techniken bei den ausgestellten Exponate war sie hoch begeistert. Mathematik und Fremdsprachen, Malen und Zeichnen, sind ihre Hobbys. Kunst und Musik haben bei ihr einen ganz hohen Stellenwert. Sie besucht die neunte Klasse am Kirner Gymnasium, spielt in der Bigband Querflöte und gehört dem Schulchor an. In der Musikschule KMS lernte sie ab dem sechsten Lebensjahr Querflöte und Gitarre spielen, nun erhält sie bei Klaus Winter Klavierunterricht, und geht zum Gesangsunterricht. Schon mehrfach trat der Teenager Eva Rexigel auf dem „Catwalk“ in Kirns Gut Stubb bei Modenschauen von „kirn-aktiv“- auf. (Bild Nr: 1759- Okt. 2009)



 

Bettina Dickes+Herbert Henn in der Kirner Brauerei: 2005 entstand dieses Foto, als die damals in  Waldböckelheim wohnende Bettina Dickes für die CDU um den Einzug in den Landtag kandidierte und dies schaffte. Sie wurde 1971 in Cloppenburg in Niedersachsen geboren und kam durch ihren in Pferdfeld stationierten Vater in die Region. Die vierfache Mutter vertritt den Wahlkreis 18, zu dem die VG´s Bad Sobernheim, Kirn-Land, Meisenheim und Rüdesheim sowie die Stadt Kirn zählen, wo in 82 Ortschaften 70702 Bürger leben. Herbert Henn ist seit Jahrzehnten in der Kirner Brauerei beschäftigt, und erklärte natürlich das Brauen, das Reinheitsgebot, Lagerung, Absatz und Vertrieb. Er ist in Otzweiler geboren, wuchs in der großen elterlichen Landwirtschaft auf, wo sein Vater Adolf einst Ortsbürgermeister war. Er hat nach Kirn-Sulzbach geheiratet, und singt im dortigen MGV Frohsinn, wo er 2006 den Vorsitz von Lothar Uebel übernahm. (Bild Nr. 1831)



  Nette Damen sorgen für Stärkung, unterstützen Feuerwehr: Bärbel Scherer (47, links) und Angelika Kilian (39) sind Mitglieder des vor gut zwei Jahren neu gegründeten Feuerwehrfördervereins in Meckenbach. Bei der jüngsten groß angelegten Übung verkauften sie vor dem Gemeindehaus Getränke und die Würste, die ihre Männer auf dem großen Rost grillten. Die Frauen ließen sich nicht zweimal bitten: Sie schätzen die Geselligkeit und den Zusammenhalt, sind „Vereinsmenschen“, und aus ihren Familien sind mehrere in der Feuerwehr aktiv. Angelika Kilian ist Meckenbacher Urgestein und in der SV-Fasenacht von Beginn an schwer aktiv, auch sportlich hält sie sich fit. Die zweifache Mutter hat einst in Gemünden Hotelfachfrau gelernt und arbeitet seit Jahren in einem Merxheimer Lederwarenversand. Bärbel Scherer ist in Gehlweiler geboren, sie ist nach Meckenbach verheiratet und hat ebenfalls zwei erwachsene Kinder. Seit über 20 Jahren arbeitet sie im Kindergarten Mengerschied. Kochen, der Garten und die Familie sind ihre Hobbys. (Meckenbach-Okt.2009 Bild 1818)




Mühlenbesitzer Erwin Lanz hilft gerne jedem aus der Klemme: Von seinem Onkel hat der in Henau geborene Erwin Lanz (51) die Untere Horbachs-Mühle im Krebsweiler Tal geschenkt bekommen. Seit 1980 wohnt er mit Familie hier und hat in der unfallreichen Kurve schon manchen „Crash“ erlebt.1983 blickte die Mühle auf 300 Jahre Malrechte zurück, jetzt sind die Transmissionsriemen heruntergeworfen, die Mühle ist stillgelegt. Jüngst wurde der Liberale für über 25-jährige FDP-Zugehörigkeit geehrt, Erwin Lanz ist bekannt dafür, dass er Klartext redet und er lässt sich nicht verbiegen. Im Förderverein der Wilhelm Dröscher Schule ist er Mitglied, ebenso im Bodelschwingh-Zentrum Meisenheim. In der Kirner Nahegasse erlernte er zu Beginn der 1970-er Jahre den Beruf Elektro-Installateur und musste 2002 aus gesundheitlichen Gründen aufgeben. Ein ganz persönliches Anliegen ist es ihm, wenn er im sozialen Bereich hilfesuchenden Menschen unterstützen und behilflich sein kann, dann ist das seine größte Freude. (Bild 1758- Oktober 2009)



Sandra Reichard heilt Wehwehchen, kann aber auch Waffeln backen: „Das hat total viel Spaß gemacht!“ lachte Frohnatur Sandra Reichard, die erstmals beim Schulfest Waffeln backte und sich gerne in die Helferschar einreihte. Sie besuchte einst selbst die Hauptschule und kennt viele Lehrer. Die 40-Jährige wohnt mit Familie in Oberhausen, ihr Elternhaus Marcaccini steht in Kirn Sulzbach. In dem Kirner Diakonie-Krankenhaus, wo sie zur Welt kam, lernte sie Krankenschwester und arbeitet nach der Geburt ihrer drei Kinder (8,10 und 11 Jahre) seit Jahren wieder dort in der Notfall-Ambulanz: „Die kenn ich doch aus dem Krankenhaus!“, erinnerten sich nicht wenige Schüler an die nette Person hinterm Waffelstand. Sandra Reichard kennt man vom Fußballplatz, die ganze Familie treibt aktiv Sport. Seit Gründung der DSG Breitenthal 1988 ist Sandra Reichard dieser Damenmannschaft stets treu geblieben und spielt noch immer bei dem Verbandsligisten in der Abwehr. Zwei Jahre kickte sie an der Ostsee beim PSV Rostock, als ihr Mann in Laage stationiert war. (Okt. 2009-Bild 1705) 



Appaloosa-Züchter laden zum Familientag und Pferde-Schau in Kirn: Die Göttschieder Frank und Nicole Setz (v.li.) sowie Christian Städter (28) aus Mörschied sind begeisterte Appaloosa-Pferdezüchter. Letzterer ist 2. Vorsitzender der Regionalgruppe ApHCG-RLP-Saarland. Das Trio zog den großen Cowboy-Stetson und will die Aktivitäten des Kirner „RFZV Kirn“ in der Nägelspitz nach Kräften unterstützen.Appaloosa- Züchter der Region haben den 3. Oktober zum Tag dieses Pferdes proklamiert und laden gerne ein, diese stolzen Pferde mit dem charakteristisch gefleckten Farbmuster und dem Motto „Eine Rasse stellt sich vor“, kennen zu lernen: „Wir kommen im Indianeroutfit mit 15 Pferden, präsentieren Stuten mit ihren Fohlen“, hat die „Little Rock-Ranch“ aus Oberhosenbach fest zugesagt. (Bild 1646- Sept. 2009)


Lilli-Tess+Emily: Biene Maja-Eis

Mädels genießen Sommersonne+Ferien Die beiden Mädels gönnten sich in Kirn nach der 3. Entenrallye von „kirn-aktiv“ ein Biene Maja-Eis. Emily Hey (7, re.) aus Meddersheim  gab ihrer Kusine Lilli-Tess Jaki-Köhler (12) aus Schweinschied Tipps über den Ablauf des Spektakles. Dann gingen die Mädels „Shoppen“, kauften sich vom Taschengeld im "Westernstore" am Marktplatz  Silberne Ringe. Emily kommt nach den Ferien in die 2.Klasse der Monzinger Grundschule, Lilli-Tess hat es anstrengender: Sie muss jeden Morgen nach fünf Uhr aus den Federn und besucht dann die 7. Klasse der Realschule in Bad Sobernheim. Schwimmen, Sport und Deutsch sind Hobbys. Lilli-Tess will einmal Polizistin oder Stewardess werden, „oder einen Millionär heiraten!“, sagt der Teenager felsenfest überzeugt!   (Bild 1645- 08- 2009)   



Bild Nummer 1633 - Kirn- September 2009 

Zwei Senioren gehen in den „Rosinenbomber" kaufen! Waltraud Hammen (74,li.) + Inge Röpper (69) zählten  im Kirner Stadtteil „Über Nahe“ zu den ersten Kunden des„Rosinenbombers“. Süßes, Fleischiges + Brötchen kauften sie: Ein Geschäft in Wohnungsnähe sei für die ältere Generation wichtig! Wenn Aldi am Niederberg zumache, müsse man ans andere Ende der Stadt fahren; - dies sei unmöglich, sagten sie. Waltraud Hammen stammt aus Oberschlesien, wohnt seit 47 Jahren in der Königsberger Straße, sie war Zeitungsfrau, arbeitete im Altenheim Haus Bergfrieden. Beide Senioren waren in der Lederwarenbranche tätig, beide gehen oft zu Theateraufführungen, lösen gerne Rätsel, Stricken und Häkeln mit Vorliebe. Inge Röpper kommt aus Sonnschied, sie wandert seit  20 Jahren bei der Ortsgruppe des Kirner Hunsrückvereins.  


Papa Stefan Ermel aus Heimweiler befürwortet die Ganztagsschule Schulelternsprecher Stefan Ermel (43) aus Heimweiler wäre froh, wenn die Simera-Grundschule in Simmertal die verbindliche 36-er Anmeldungshürde zur Ganztagsschule schaffen würde: „Es sollte uns im vierten Anlauf endlich gelingen“. Überall wo es dieses Angebot gebe, steige die Nachfrage „Die Kinder wollen beschult werden und in Projekten Neues entdecken. Wenn es hier keine Ganztagschule gibt, sind unsere Kinder schulisch benachteiligt“, sagt er. Seine Tochter Ann-Christine besucht die erste, Sohn Rene` -Pascal die 4.Grundschulklasse. Von der Einrichtung zu einer Ganztagsschule hängen auch Bau-und Modernisierungsmaßnahmen an der Simera-Grundschule und damit eine Sicherung des Schulstandortes ab, weiß Stefan Ermel. Der Technische Betriebswirt ist bei den Stadtwerken Bad Kreuznach beschäftigt. Seine Hobbys: „Papa sein“, Radfahren und Schwimmen. (Bild 1632- Oktober-2009)


Katrin Henrich plant FC-Aerobicgruppe: Rechtzeitig, wenn auch auf den letzten Drücker, präsentierte Hobby-Redakteurin Katrin Henrich (29) beim Sportfest des FC Martinstein die erste brandaktuelle Ausgabe der 32-seitigen Vereinszeitschrift im DIN-A-4-Format. Einst tanzte die in Mainz geborene Katrin Henrich unter Tanja Härter bei der Martinsteiner Formation „Rhythm Nation“ und blieb der Liebe wegen (Jörg Bautz) in der Region. Sie ist Schriftführerin im FC Martinstein, wohnt in Merxheim und arbeitet in Simmertal bei Deutschlands größtem Internetportal für Auspuffanlagen. Hobbys der gelernten Erzieherin sind ihre beiden Töchter Anna-Lena (7) und Lisa Marie (4) sowie Fotografieren und Sport. Katrin Henrich würde gerne unter den Fittichen des FC Martinstein eine Aerobic-Gruppe etablieren und damit das sportliche Angebot im FCM nach Fußball, Tanzen, Gymnastik und Qi Gong (ab August 2009) weiter ausbauen. Interessenten melden sich unter der Handynr: 0151 141562 (Bild 1631 Juli 2009)



Niklas und Tobias mögen Quarter Horses und sind Feuer und Flamme fürs Westernreiten. Seit 2008 haben die beiden Kirner Buben Tobias Allmacher (10, rechts) und sein Bruder Niklas (9) das Westernreiten für sich entdeckt und machten auch schon mehrfach bei Veranstaltungen in der Nägelspitz im Kinder-Programm mit. „Ole Zipps Sparky“ heißt ihr eigener Wallach (3Jahre) der Rasse „Quarter“. Diese Pferde seien umgänglich, unaufgeregt, nicht schreckhaft, robust und meist friedlich, sagte ihre Mutter Sandra, die seit Kindesbeinen reitet und sich nun wieder im Vorstand des Reitvereins als Breitensportbeauftragte engagiert. Sie ist froh, dass ihre Buben zum Pferdesport gefunden. Brüder wohnen im Alten Berger Weg, gehen ins Jahnbad Schwimmen. Niklas besucht die Dominik-Grundschule, Tobias Allmacher geht nun auf die Realschule. (Bild 1614- Okt. 2009)



 Hebamme Gabi Fickert, Kirn

+ Enkelkind Lotta Bild 1613 -08/2009:

Jubiläum für die Kirner Hebamme Gabi Fickert: Seit 30 Jahren arbeitet sie im Diakonie Krankenhaus in Kirn. Am 15.8.1979 trat sie nach Ausbildung in der Uni-Klinik Mainz ihre neue Dienststelle als Hebamme in ihrer Heimatstadt Kirn an. Bis zur Schließung der Entbindungsstation im Jahre 2002 hat sie in der Jahnstraße fast 2000 Kinder zur Welt gebracht. „Ein sehr trauriger Tag war das damals!“ erinnert sie sich, „als die kurz zuvor noch sehr aufwendig modernisierte Station geschlossen wurde“. Zurzeit arbeitet sie in der Zentralsterilisation der OP-Abteilung und ist mitverantwortlich für das große Instrumentarium der Wirbelsäulen-, Bauch- und Unfallchirurgie.  Ihr erstes Enkelkind Lotta erblickte am 30. Mai 2009 im Krankenhaus der kreuznacher Diakonie in KH das Licht der Welt. Und auch bei dieser Geburt war sie natürlich nicht nur als moralische Stütze für ihre Tochter Lena dabei. Selbst wurde die Hebamme Gabi Fickert bei einer Kirner Hausgeburt 1957 unter den Mädchennamen Wolf geboren. Kochen, Wandern und die Familie sind  Hobbys. „Nach wie vor ist die jung gebliebene Oma aus tiefster Berufung heraus, mit Leib und Seele und ganzem Herzen Hebamme“, loben Tochter Lena + Sohn Erik mit Familien.



Frank Barth kennt das Bulldogs-Innenleben und ist „Schlepperchaot“ mit Herz + Verstand: Der Meckenbacher zählt zu den „Schlepper-Chaoten“ der Region und nennt mehr als Kramer- Lanz- und Hanomag-Traktoren sein Eigentum. Der Bad Sobernheimer Obst-und Traubenmarkt wird angesteuert, jetzt im Oktober der Kirner Handwerkermarkt. Dann stehen sie den Besuchern Rede und Antwort über ihr Hobby. Während Tochter Anna (21) mit guten Sportergebnissen aufwartete, ist seit Kindesbeinen Sohn Lukas (16) vom „Nostalgie- und Bulldogvirus“ infiziert und stets dabei. Frank Barth ist gebürtiger Kirner, er heiratete nach Meckenbach, wo er zum Vorstand der Feuerwehrförderer zählt. Bei der TuS 1862 Kirn ist der 47-Jährige Referent für Breiten- Leistungs- und Freizeitsport und geht selbst mit gutem Beispiel voran, trainiert den Rücken und betreibt Wirbelsäulengymnastik. Auf dem Wörth bei der einstigen Firma Hildebrandt lernte Frank Barth Betriebsschlosser, nunmehr im 25.Jahr ist er bei der Monzinger Anlagenbaufirma D.W. Renzmann beschäftigt. (Bild 1609-Okt.2009)



(Bild 1608- Okt.-2009)

Astrid Gerhard plant 100.Geburtstag: Der TuS Becherbach feiert nach dieser Saison groß seinen 100 Geburtstag. Kommers und erster Teil sind am 5.+ 6. Juni 2010 in der Tenne fest terminiert, die Fäden laufen beim Vorsitzenden Joachim Kuhn und Schriftführerin Astrid Gerhard zusammen. Sie ist ganztags berufstätig, lernte bei dem Idar-Obersteiner Kochgeschirrhersteller "Fissler" Industrie-Kauffrau und arbeitet seit über 26 Jahren dort. Hobbys sind Fahrradfahren den Radweg entlang Richtung Heimweiler, Laufen mit Freundin Ute Müller, ihre Familie mit den beiden schulpflichtigen Kindern Lisa (13 Jahre) und Katrin (9), sowie die Gartenarbeit. Dafür verzichtet sie gerne aufs Fernsehprogramm: „Ich sehe gerne Blumen blühen und  mag es, wenn alles wächst und ich aus dem Garten ernten kann“, sagt die im Stadtteil Idar geborene 44-Jährige, die seit zehn Jahren im Becherbacher Rödel wohnt. 


Markus Späth (41) ist Jugendfeuerwehrwart (seit März 2009) der Kirner Feuerwehr  mit derzeit 15 Jugendlichen: „Jedes Team ist nur so stark, wie das schwächste Mitglied“ erläuterte er Theorie und Praxis, und schwärmte von „Kameradschaft und Zusammenhalt in der motivierten Truppe“. Der Nachwuchs präsentiert sich und seinen hohen Ausbildungs-und Leistungsstand übers Jahr bei vielen städtischen Festen und bot beim Herbstfest an der Hauptschule auf Kyrau  Mitmach-und Geschicklichkeitsspiele an. Selbst begann der Hauptfeuerwehrmann 1983 in der Kirner Jugendwehr. Seit 1998 wohnt der gebürtige Kirner Familienvater zweier Buben (10 und 7 Jahre) in Meckenbach. Der gelernte Simona-Betriebsschlosser bildete sich ständig zum Flugzeugmechaniker und Maschinenbautechniker weiter, heute ist er „Prüfer für Luftfahrtgerät“ und arbeitet auf dem Flughafen Saarbrücken-Ensheim. Feuerwehr und Familie, Haus, Hof und Garten sind seine Hobbys. (Bild 1607- Oktober 2009)    


Wencke Dörr+Denise Höckelmann :charmante Sport- Repräsentantinnen! Wencke Dörr (links) und Denise Höckelmann sind beide Übungsleiterinnen der Leistungsgruppe Geräteturnen der weiblichen Jugend im TV Hennweiler. Die in Ruschberg gebürtige Wencke Dörr (38,links) lernte ihren Mann 1987 auf dem Turnfest in Berlin kennen, ihre sportlichen Wurzeln liegen im VfR Baumholder. Die Mutter zweier Töchter  (13 und elf Jahre) arbeitet als gelernte Bankkauffrau halbtags in ihrem Beruf. Sie sei im Ehrenamt „wöchentlich mehr als zehn Stunden unverwüstlich, und zu Hause die gute Seele“ zollte ihr Ehemann Guido Dörr ein dickes Kompliment. Die 38-jährige Turnwartin besuchte bei der VHS Kirn einen Yogakurs und liest gerne Biografien über hochgestellte Persönlichkeiten. Denise Höckelmann (26) ist ebenfalls bei den Jugendlichen sehr beliebt und seit Kindesbeinen dem Leistungsturnen in mehreren Top-Vereinen eng verbunden. Die Friseurin wohnt in Kirn und zählt zur TV- Showtanzformation Hexagon. (August- 2009 Bild: 1560)



Ottmar Venter krönte sich mit  Meistertitel. Völlig durchnässt aber überglücklich stand Trainer Ottmar Venter (50) am Becherbacher Spielfeldrand: „Schade um das edle Zeug!“ meinte der gebürtige Hundsbacher verschmitzt, als er mit der B-Jugend Schmidthachenbach die Meisterschaft feierte und damit vorerst seine Trainertätigkeit beendet. Die Bierduschen waren denen von Aufsteiger Mainz 05 und Nürnberg, Meister Wolfsburg oder dem DFB-Pokalsieger Werder Bremen am Samstag ebenbürtig. „Wenns am schönsten ist, sollte man gehen“, meinte er und musste zahlreiche Hände schütteln und Glückwünsche entgegennehmen. Ottmar Venter spielte einst bei Desloch-Jeckenbach Verbandsliga und wird weiterhin noch bei den AH in der SG Becherbach/Schmidthachenbach/ Bärenbach kicken. Venter wohnt im Antestal, ist verwitwet und hat eine Tochter. Er lernte in Bad Sobernheim Maschinenschlosser und arbeitet seit gut drei Jahrzehnten bei der Firma Renzmann im Monzinger Industriegebiet. Mai 2009 Bildnr. 1541


Zwei Vorbilder gehen ihren Weg:Franzisca Jacoby (16, re.) Anna-Lena Minwegen (17) strahlten bei ihrer Entlassfeier im Kirner Gesellschaftshaus um die Wette, beide wurden besonders geehrt. Franzisca Jacoby aus Oberhausen wurde Jahrgangsbeste der Kirner Realschule und geehrt, weil sie über fünf Jahre lang die Bibliothek leitete. Nun will sie auf dem Technischen Gymnasium in Idar-Oberstein ihr Abitur „bauen“, Fachrichtung Umwelttechnik. Sie spielt im Hennweiler Mandolinen- und Gitarrenorchester, tanzt bei den „Gingers“ in der TuS 1862 Kirn, wo sie auch Leichtathletik betreibt und Badminton spielt. Anna-Lena Minwegen (links) kam vom Gymnasium und sei „supertoll“ in der Realschule aufgenommen worden. Für besonderes schulisches Engagement und als Streitschlichterin wurde die Schmidthachenbacher Schülersprecherin vom rheinland-pfälzischen Bildungsministerium ausgezeichnet. Schwimmen zählt zu ihren Hobbys, sie hat ein Faible für modisches Design, als 17-Jährige bereits den Führerschein und besucht künftig das Wirtschaftsgymnasium in Vollmersbach in Idar-Oberstein. (Bild 1561- Juli 2009)


Eric Drusenheimer ist Hobbylandwirt Beim Spielplatzbau am Limbacher Bürgerhaus half Eric Drusenheimer in seiner Heimatgemeinde Limbach Fundamente ausheben und stand am Betonmischer. Überall im Ort, wo eine helfende Hand gebraucht werde, sei er ganz vorne mit dabei, bekam er von den Helfern ein dickes Kompliment. Der 23-Jährige studiert seit 2005 im Umweltcampus Birkenfeld Informatik. In absehbarer Zeit will er Projektmanager in einer großen Firma werden, Bewerbungen laufen. Während seiner Freizeit hilft der „Hobbylandwirt“ nach eigenen Worten oft und gerne auf dem Eifler-Hof in der Landwirtschaft, zu Hause versorgt er zwei eigene Pferde. Eric Drusenheimer ist Mitglied der Jugendgruppe „Flakhalle“ und bei der örtlichen Feuerwehr aktiv, im Ortsverein der Ortsgruppe Hundsbach /Limbach beim CVJM ist er zweiter Vorsitzender. Bild 1527- Juni 2009


Cristiane König war Austauschschülerin in Washington + Oklahoma / USA Gerade ist Cristiane König nach zehn Monaten als Austauschschülerin im Rahmen des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms der Bundestagsabgeordneten aus Oklahoma wieder an die Nahe heimgekehrt. Nach den Ferien besucht sie dann die MSS 12 des Emanuel-Felke-Gymnasium in Bad Sobernheim, sie hat quasi die elfte Klasse übersprungen. „Nacharbeiten“ hat daher für den 17-jährigen Becherbacher Teenager zurzeit höchste Priorität. Sehr lehrreich und voller Erfahrung, aber unspektakulär und reibungslos sei der USA-Aufenthalt gewesen. Dort seien die Schüler auf ihre Schule mächtig stolz, und das Lernen sei „irgendwie einfacher gewesen“, ihr überhaupt nicht schwer gefallen, schwärmte sie. Lesen und mit Schulfreundinnen ausgehen steht aktuell hoch im Kurs. Christiane König hat in Becherbach oft die Bücherei der Kirchengemeinde mit betreut, sie will beruflich einmal eine Tätigkeit im Sozialbereich anstreben. (Bild:1562 Juli 2009) 



  Dieter Bremm ist leidenschaftlicher „Caller“ Das Bärenbacher Bürgerhaus schien fast zu klein, als die neu gegründete Nahbollenbacher Squaredance-Formation „Rock-Church-Dancers“ mit ihrem eigenen Ansager Dieter Bremm ihr erstes „Gurdelkuche-Fest“ feierte. Farbenfrohe Petticoats wirbelten so in die Lüfte, dass die „Petty-Pants“ (Unterhosen mit Spitzen und Strumpfband) sichtbar wurden. In Hüffelsheim bei Albert Aff lernte Dieter Bremm Square-Dance und als der 53Jährige bei den Binger „Tower Mice“ tanzte, animierte ihn Jack Kirschgatter, es als „Caller“ zu versuchen. Der sagt die Tanzschritte und -figuren während der Musik direkt auf und ist quasi Vordenker der Choreografie, was eine ganz eigene Faszination und Reiz ausmache, sagt der Staudernheimer Familienvater zweier erwachsener Töchter. Der gebürtige Rhaunen-Bollenbacher war früher exzellenter Fußballstürmer, ist gelernter Radio-und Fernsehtechniker und arbeitet seit fast 20 Jahren im Vertrieb der Meisenheimer Firma Bito. Bild 1520- Juni 2009



Ständchen zum 125.Geburtstag

Bild 1519- Juni 2009

Renate Theis (links) und Viola Drusenheimer sangen im Duett zu Klavierbegleitung vor vollbesetzten Reihen dem MGV- Gemischten Chor Limbach ein Geburtstagsständchen. Die Überraschung war gelungen: „Vor meinem Vaterhaus steht eine Linde“ hieß das beliebte Volkslied von Robert Stolz. Die beiden singen für ihr Leben gerne und gehören dem Limbacher Gemischten Chor seit deren Gründung vor gut acht Jahren an. Monatelang wurde geübt, im Tiefensteiner Senioren-Wohnheim traten die beiden Damen zur Premiere auf. Viola Drusenheimer arbeitet als pädagogische Fachkraft an der Kirner Wilhelm-Dröscher-Schule, zu Hause in Limbach bestimmt die große Familie, Haus, Hof und Garten ihren Tagesablauf. Renate Theis wohnt in Otzweiler und ist von Beruf Straßenbau- Ingenieurin, Handarbeiten und Lesen (Readers Digest) steht in ihrer Freizeit an erster Stelle.  



Bild 1393: April 2009

Udo Barth + Friedhelm Borger: Ehrenamt wird groß geschrieben Am Mittwoch trafen sich die Becherbacher Bürger und stellten erstmals eine Liste nach dem Mehrheitswahlsystem auf. Dabei durfte natürlich Udo Barth (53, links) nicht fehlen, der seit zehn Jahren im Ortsgemeinderat sowie im VG-Rat mitwirkt. In Kürze soll er dafür geehrt werden. Der 53-Jährige Bankkaufmann arbeitet in Idar-Oberstein. In seiner Heimatgemeinde ist er („außer bei den Landfrauen“) in allen Vereinen Mitglied und ist im Vorstand des Dorfladen-Vereins und beim Kultur-und Verschönerungsverein aktiv. Sein Grill ist stets blitzblank geputzt und bei allen möglichen Festen mit ihm als Grillmeister im Einsatz und sehr beliebt. Rentner Friedhelm Borger (rechts), stand lange Jahre in Diensten der VG-Werke Kirn-Land. Noch immer bildet er in seiner Heimatgemeinde den sprichwörtlichen Zaun um den Kindergarten, wo er für die Kinder und die Gemeinde alles Mögliche repariert. Auch das Weihergelände im Becherbacher Oberdorf oder die „Tenne“ wird von Friedhelm Borger vorbildlich gepflegt und „in Schuss“ gehalten, das Ehrenamt zählt !!!



Monique Frey aus Seesbach ist gelernte Gemeindereferentin Ob Kommunions- oder Firmvorbereitung, Sternsinger-Aktion, Weltgebetstag, oder die Betreuung der Messdiener, alles fällt, größtenteils im Verborgenen, in den Zuständigkeitsbereich der Gemeindereferentin. Seit September ist die diplomierte Religionspädagogin in der Pfarreiengemeinschaft Kirn tätig. Sie hat sich eingelebt, und sieht ihren Schwerpunkt in der Kinder- und Jugendarbeit. Dies erfordere viel Zeit, Kraft und Ideen, aber Monique Frey erfahre viel Zuspruch in ihrer Arbeit und sie zeigte sich sehr zuversichtlich. Auch das beim Pfarrfest aufgeführte Kindermusical „Zachäus“ begleitete sie, und so ging es diese Woche mit den Kindern zur Belohnung zum Eis essen. Geboren ist Monique Frey in Darmstadt, ihre Eltern sich waschechte Hunsrücker und stammen aus Dörfern rund um den ehemaligen Flugplatz. Die 32-Jährige wohnt in Seesbach und singt leidenschaftlich gerne in der Band „Saitensprünge“ der Katholischen Kirchengemeinde Merxheim, die von Christoph Ullmann geleitet wird. (Bild 1566-Juli 2009)



Walter Strutz st Mainz 05-er Fan und hat viel für die Region getan Der mitten in Mainz geborene Walter Strutz, Jahrgang 1948, ist oft in Kirn und in der Region gut bekannt. 1993 hob er in Meisenheim als damaliger Staatssekretär die Regionalinitiative Rhein-Nahe Hunsrück, „Milder Westen“, aus der Taufe, und er setzt sich noch immer stark für den Tourismus an der Nahe ein. Seit 15 Jahren koordiniert er als Geschäftsführer auf dem Hahn aussichtsreiche Zukunftsperspektiven für die Landesregierung mit Mittel- und Osteuropäischen Ländern. Seit 36 Jahren ist Walter Strutz verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder (33 und 29 Jahre). Als er nun in der Kirner Brauerei im Braustübchen bei der Gewerbeinitiative „GiK“ zu Gast war, hörte man sein Herz höher schlagen: „Hier bei den Mainzer Fahnen und Trikots bin ich zu Hause, und wegen dem guten Bier bleibe ich gerne etwas länger hier!“, sagte er kumpelhaft. Sein Bruder Harald Strutz ist Präsident von Mainz 05.  (Mai 2009 Nr: 1487)


Roland Pieroth ist Familienmensch und Tüftler: Der 40Jährige stammt aus Bärenbach, wohnte zehn Jahre in Becherbach und hat 2003 nach Schmidthachenbach gebaut. Beim ersten VW-Audi-Treffen in Kirn war er überrascht und staunte nicht schlecht über 150 teils getunte Fahrzeuge aus einem halben Jahrhundert. Selbst fährt er schon immer diese Marke, einen VW Lupo hat er tiefer gelegt. In der Kirner Josef-Görres-Straße hat Roland Pieroth in der einstigen Bäckerei Heinen/ Wenz gelernt und musste den Beruf aufgeben. Heute arbeitet er bei Hay in Bockenau. Roland Pieroth ist Familienmensch, Sonnenschein ist die fünfjährige Tochter Ronja. Er gehört der Becherbacher Jugendgruppe an und spielt seit einigen Jahren in der AH SG mit Schmidthachenbach- Becherbach und Bärenbach, wenn er nicht bei Arbeiten rund ums Haus und im Garten beschäftigt ist. (Bild Nummer 1478 -17.05-2009)



Realschüler topfit am Ball: Toni Glenz und Johannes Regitz Die beiden 16-jährigen Buben kennen sich von Kindesbeinen an und wollen Meister in der B-Jugend beim TuS Becherbach werden. Die Jugendlichen werden von Ottmar Venter gecoacht und die Aussichten auf den Titelgewinn seien suboptimal, sagten die beiden aufgeweckten Jugendlichen. Mittlerweile ist Johannes Regitz (rechts) nach Simmertal umgezogen, ursprünglich wollte der Becherbacher Toni Glenz (links) einmal Archäologe werden. Beide besuchen die Klasse 10 a der Realschule und beide sind Schülersprecher. Am Wochenende waren sie mit weiteren Jugendlichen in der Kirner Innenstadt präsent und klärten auf, um welche Schularten es künftig bei der Realschule plus geht. „Alle befragten oder angesprochenen Leute waren sehr nett und höflich, viele betrifft diese Problematik ja nicht oder nicht mehr“, wollten sie ein großes Kompliment loswerden. Bekanntlich favorisiert die Realschule die kooperative Form. Bild 1399- Mitte Mai 2009



Tierliebender Teenager ist TuS-Sportlerin des Jahres: Angelina Lörsch aus Hundsbach besucht die Realschule in Bad Sobernheim. Schon seit ihrem sechsten Lebensjahr stehen Sport und Musik bei ihr ganz oben auf der Beliebtheitsskala. Die Zwölfjährige trainiert im TuS Heimweiler zwei Mal in der Woche Leichtathletik und tanzt bei der jüngsten Nachwuchsformation, den „Grazy Teens“, die von Bianca Kiy und Michelle Rieth trainiert werden. Angelina Lörsch ist in der Schule sehr fleißig und startete auch übers Jahr bei vielen Wettkämpfen. Aufgrund dieser Teilnahmen und Platzierungen wurde sie im TuS Heimweiler zur Sportlerin des Jahres gekürt und löste die mehrfache Siegerin Kora Sauer aus Limbach ab. Fahrrad- und Inlineskater fahren und mit ihren Freundinnen durch ihren Heimatort Hundsbach „stromern“, das mag der tierliebe Teenager derzeit am liebsten. In jedem Falle will sie später beruflich einmal etwas mit Tieren machen, soviel stehe schon jetzt fest, sagt sie. (Bild April 2009- Nr:1470)



Martin Kehrein aus Staudernheim folgt für Below: Martin Kehrein wurde einst als letzter Bub im einstigen Dorf Pferdsfeld bei einer Hausgeburt geboren und steht folglich als letzter Eintrag und Personenstandsbekundung in den Kladden  des Amtes Winterburg. Der heute 38 Jährige Familienvater zweier Kinder (16 und vier Jahre) lernte einst bei Auto Wittmann in Bad Sobernheim Kfz-Schlosser und besuchte die Kirner Berufsschule. Danach machte Martin Kehrein sein Fachabitur im Bereich Metalltechnik und belegte ein Studium bei der Stadt Mainz zum Diplom-Verwaltungswirt. Sechs Jahre Sozialamt und fünf Jahre Hauptamt prägten seinen beruflichen Werdegang, seit zwei Jahren ist er Geschäftsführer beim Job-Center für Arbeitsmarkt-Integration in Mainz. Hobbys sind Laufen und Radfahren an der Nahe entlang. Schon immer sei er der SPD-Politik und den Genossen eng verbunden gewesen, und daher sei nun der richtige Zeitpunkt gekommen, sich verstärkt zu engagieren und mitzumachen. Kehrein wurde in Monzingen mit 100 Prozent zum VG-Stellvertreter für Markus Below gewählt. An diesem Dienstag, 24. März treffen sich Fraktion, Ortsvereinsvorstände und VAG zum Wahlkampfauftakt. (04-2009: Nr:1471)


JULIA  BAKOS aus Bruschied singt für ihr Leben gern „Im Gesang und bei der Musik blühe ich auf. Da kann man sich wieder finden, das sind mein Leben und meine Passion“, sagt die 22-jährige Julia Bakos aus Bruschied. Die Frohnatur aus dem Lützelsoon war mit ihrem Patenkind Hannah (5) aus Dickenschied an Ostern bei Freunden in Otzweiler zum Ostereiersuchen. Dort gefiel es den beiden sehr gut. Schon bald will sie ihre Prüfung als Industriekauffrau vorziehen. Als Kind mit fünf Jahren sang sie bei den Hennweiler Soonwaldspatzen, singt jetzt in der vor Jahresfrist neu gegründeten Formation „New Voices“ bei Sina Götz und nimmt Gesangsunterricht bei Sandra Weiss. Auch im Kreisjugendchor sang Julia Bakos lange mit, da sind ihr die tollen Musicals in lebhafter Erinnerung geblieben. Oft singt sie nicht nur zur Freude der Zuhörer in ihrem Bekanntenkreis, in der Kirche oder bei Familienfesten.  (Bild 1329- April 2009)


Bild 1344- März 2009

Flugschüler 2008 ist CARSTEN STRASSER-In Rekordzeit zum Segelflugzeugführer: Der Pokal 2008 als „Flugschüler des Jahres“ im Kirner Flugsportverein ging an Carsten Strasser (29) aus Bad Sobernheim. Er begann im Juli 2007 mit der Ausbildung zum Segelflugzeugführer und flog sich im August schon frei. In der Saison 2008 nahm er an 40 (!) Tagen am Flugbetrieb teil und absolvierte 127 Starts. Bereits im Juli 2008 hatte er die A-, B-, und C-Prüfung in der Tasche und darüber hinaus den 50 Kilometerflug und die ersten ASW 19-Starts hinter sich. In weniger als 15 Monaten „Flugschüler“ bestand er im Oktober die Prüfung zum Segelflugzeugführer: Dies sei bundesweit rekordverdächtig, lobten seine Vereinskameraden auf der Meckenbacher Höhe in höchsten Tönen. Immer sei er inspiriert gewesen vom Geschwader 35 auf dem Dörndich und in Pferdsfeld. Carsten Strasser ist Oberfeldwebel und Berufssoldat in Büchel / Eifel und dort Computer-Administrator für Flugsimulationen. Fast täglich läuft der ledige Felkestädter die Nahe entlang Richtung Staudernheim oder Meddersheim. 


"Hochzeiter"Anne Mengeu und Sibylle Bleil Ganz euphorisch und feierlich mit Blumen-Bukett in noblem Brautkleid hielten Anne Mengeu (33, links) und Sibylle Bleil (41) mit Zylinder bei der MGV /FCB- Kappensitzung in Bärenbach Einzug und priesen die Vorzüge einer jungen Ehe, so, wie sie bei Verliebten sein sollte. Das närrische Auditorium hörte genau hin, schmunzelte und spendete Beifallsstürme. Mehrfach war das Duo bei der Kappensitzung präsent. Die Bärenbacher FC-Jugendleiterin und langjährige fußballaktive Mutter zweier Kinder Sibylle Bleil (rechts) war „hansdampf“ in allen Gassen und an allen Ecken und Enden, auch das Männerballett hörte auf ihr Kommando. Anne Mengeu ist in Saarburg geboren, sie heiratete erst im vergangenen Jahr kirchlich, und fühlt sich seit 2000 in Bärenbach wohl. Eineinhalb und 7 Jahre alt sind ihre beiden Kinder. Die Grundschullehrerin arbeitet jetzt wieder in Teilzeit an der Astrid-Lindgren-Grundschule in Meisenheim. Das Hochzeiutspaar war eine Augenweide. (Bild Nummer1308 -Helau 2009)



Bild 1392- März 2009

Peter Schmidt läuft gerne und ist gelernter Straßenbauer   Der 21-Jährige Becherbacher ist in seiner Heimatgemeinde in der Jugendgruppe aktiv und bei der freiwilligen Feuerwehr Atemschutzgeräteträger. Von Kindesbeinen an ist er Mitglied im TuS Heimweiler und wurde in den Vorstand gewählt. Mit Hartmut Weschenfelder betreut er mittwochs die Schüler ab acht Jahren, die jüngste Leichtathletikgruppe. Peter Schmidt läuft sehr gerne in einer Clique Gleichaltriger aus mehreren Vereinen, er war in seiner Altersklasse mehrfacher Kreis- und Bezirksmeister. „Laufen hält fit, man lernt ständig neue Lauffreunde kennen“, sagt er. Aufgrund der Konjunktur und Schlechtwetter sucht er nach Arbeit: „Es ist schon stressig und nervt“, sagt der Becherbacher. Er schreibt Bewerbungen und wird überall vorstellig. Sollte der gelernte Tief- und Straßenbauer mit Lkw-Führerschein bis zum 5. April keine Arbeit finden, will er an einem Trainingslager im italienischen Riccione teilnehmen. Obwohl Sport sein größtes Hobby ist, würde er noch lieber zu Hause bleiben: Ein Arbeitsplatz habe höchste Priorität!



 Ihr Herz schlägt für "Kleine Strolche" und fürs DRK Vor zwei Jahren ließ sich Ulrike Böhm (41) aus Hennweiler von ihrer Freundin für einen Kurs bei der Kirner DRK-Bereitschaft überreden und zur Sanitätshelferin ausbilden. Diesen Schritt habe sie nicht bereut: „Es macht sehr viel Spaß und es ist motivierend, mit so vielen engagierten Jugendlichen zusammen zu arbeiten“, sagte sie. Schon einmal war die in Kiel gebürtige und gelernte Erzieherin im Jugendrotkreuz aktiv. Durch den Dienst  ihres Mannes bei der Bundeswehr kam sie über Koblenz vor fünf Jahren nach Hennweiler. Die beiden Kinder sind 14 und 16 Jahre alt, und da suchte sich Ulrike Böhm eine neue „sinnvolle und nützliche Aufgabe“, wie sie sagte und so ist sie oft auf größeren Veranstaltungen wie bei Umzügen, der Kirner Kerb oder jüngst den Hochstädter Holztagen im Dienst. Ulrike Böhm arbeitet im Hennweiler Kindergarten „Kleine Strolche“. Ein weiteres Hobby ist die Step-Aerobic-Gruppe „Melange“, die von Claudia Faber geleitet wird. (Nr: 1300: Ulrike Böhm /Hennweiler- 04- 2009).



Philipp Litzenburger geht in USA und jettet über Großen TeichAm Donnerstag nach Aschermittwoch 2009  fliegt Philipp Litzenburger aus Bärenbach für elf Monate mit einem Jumbojet ab Frankfurt für elf Monate zum Arbeiten nach Nordamerika. Zielflughafen ist Chicago. Die Region der fünf großen Seen rund um Milwaukee am Lake Michigan will sich der gebürtige Bärenbacher näher ansehen und erkunden. Hier hat sein Arbeitgeber, die Bad Kreuznacher KHS (früher Seitzwerke), eine Niederlassung. Die Firma stellt Abfüllanlagen her, die 60.000 Flaschen in der Stunde befüllen kann. Philipp Litzenburger will seine Englischkenntnisse verbessern, sich beruflich weiterbilden und Rüstzeug sammeln: „Ich freue mich sehr darauf, dass es endlich losgeht!“, sagte er nach längerer Vorlaufzeit, bis alle Papiere und Formulare erledigt waren. Gerade hat der 22-Jährige seine Ausbildung als Technischer Zeichner abgeschlossen. Litzenburger spielt Fußball im FCB, er ist im örtlichen Jugendclub im Vorstand aktiv und spielt Posaune im Musikverein Mittelreidenbach. (Bild1309  - im Februar 2009)



 "Back to the Roots":  Ramona Henfling ziehts nach Simmertal

Ramona Henfling ist ein „echt Simmerer Mädchen“. Darauf sei sie sehr stolz, sagt sie und kehrt gern aus dem Nachbarort hierher zurück: „Der Zusammenhalt untereinander und die Kameradschaft in Simmertal ist super!“. Deshalb half sie bei den närrischen Weibern am Dreieck und versah Dienst bei der Tombola-Gewinnausgabe. Die gelernte Physiotherapeutin hat nach ihrer Ausbildung in Wittlich in drei Praxen der Region berufliches Rüstzeug gesammelt. Seit dem Jahr 2000 ist Ramona Henfling in den Paracelsus-Kliniken in Bad Münster am Stein-Ebernburg beschäftigt und dort in der therapeutischen Leitung tätig. Nette Mitarbeiter zu führen und zu motivieren, insbesondere aber Schmerzen zu lindern bei Menschen und Patienten, dies sei eine ehrenvolle Tätigkeit, sagte die 31-Jährige. Größtes Hobby sei die Familie und die beiden Kinder (Leon, 2 Jahre und Jan (4)), das Lesen, und natürlich der Urlaub bei den Schwiegereltern auf der Insel Borkum. 1995 zog sie mit ihren Eltern von Simmertal nach Hochstetten-Dhaun. (Bild 1290- Weiber am Dreieck: 2009) 


Premiere der beiden Meckenbacher im Rampenlicht gelungen „Man kennt sich im Dorf, Zusammenhalt und Kameradschaft sind super und die Proben haben jede Menge Spaß gemacht“, das sagten die beiden 15-Jährigen Roman Wildberger (links) und Lukas Barth, die zum ersten Mal bei der Meckenbacher Kappensitzung aktiv dabei waren. Roman Wildberger machte als Schaf bei Schäfer Heinrich mit, Lukas Barth tanzte im Männerballett. Die beiden Buben sind waschechte Meckenbacher und Kumpels, beide sind in der Meckenbacher Jugendfeuerwehr, spielen gerne Fußball und konnten lange auf dem Weiher Eishockey spielen. Sie besuchen die Kirner Hauptschule und haben auch nach zahlreichen Praktika in Betrieben feste Vorstellungen, was die berufliche Ausbildung und Zukunft betrifft. Lukas Barth möchte etwas im Maschinen- oder Metallbereich erlernen, Roman Wildberger ist fasziniert vom Werkstoff Holz und seinem vielfältigen Anwendungsbereich und will Schreiner werden.  (Bild 1289 -  Fastnacht 2009)

Bild 845:  Februar 2009

 Der Bärenbacher Stefan Setz (45) ist Teilzeitlehrer an BBS Kirn.  Der selbstständige Zimmerermeister blickt dieses Jahr auf eine 30-Jährige Berufserfahrung zurück. Sein  Familienbetrieb hat sich spezialisiert auf Asphaltabriss und Entsorgung, seit 2006 darf sich Stefan Setz nach Schulung auch „Gebäudeenergieberater des Handwerks“ nennen. Im Nebenjob unterrichtet er als teilzeitbeschäftigte Lehrkraft an der BBS Kirn, Fachrichtung Holz. Diese Tätigkeit liegt ihm, auch wenn die Unterrichtung zunehmend schwieriger werde, weil oft 16-bis17-Jährige „noch nicht richtig wissen, wo es langgeht. Und denen dann etwas aus der Praxis und der freien Wirtschaft zu vermitteln und dabei die Schwächeren mitnehmen“, das sei ihm eine lohnende Aufgabe. Von seinen beiden fußballbegeisterten Buben spielt einer in der Kirner VfR o7 D-Jugend. Stefan Setz spielte einst beim FC Bärenbach, dann einige Jahre beim SV Schmidthachenbach in der Bezirksliga. Er war auch schon mal Trainer im SV Dickesbach oder Kassierer im MGV Bärenbach. Dem „bekennenden“ Bayernfan erfüllte sich ein Kindheitstraum, als er im Oktober 2008 an der Säebener Straße Bayern-Stars hautnah erleben durfte und sich Uli Hoeneß persönlich lange Zeit für den Bärenbacher Besuch nahm.

Hand in Hand und gut eingepackt schlitterten Anke Nikodemus (43) und ihre Nichte Malin Huck (4) über das Eis auf dem Becherbacher Weiher. „Früh übt sich halt, was eine Eistänzerin werden will...“, meinte die Tante. Schlittschuhlaufen machte Groß und Klein sichtlich Spaß. Die gebürtige Becherbacher Frau kann sich keinen schöneren Ort wie in ihrer Heimatgemeinde vorstellen und schwärmt: „Junge und Ältere halten fest zusammen. Auch das Freizeitangebot und die Aktivitäten in der Gemeinschaft lassen keine Wünsche offen!“. Die Industriekauffrau wurde jüngst für 25-jährige Tätigkeit bei der Simona AG in Kirn geehrt. Zum Ausgleich für ihre Bürotätigkeit hat sie an einer Lauftherapie teilgenommen. In den 1990-er Jahren spielte sie unter ihrem Mädchennamen Anke Huck in der TuS- Damen- Mannschaft Fußball. Anke Nikodemus singt im Becherbacher Kirchenchor und bedauert, dass momentan dem Projektchor „Chorkolores“ ein Dirigent fehlt. (Bild 634 -Januar 2009)  


Der Becherbacher Andreas Huck (40) hat in der Kirner Autopräzision an der B 41 Maschinenschlosser gelernt. Nach 17 Jahren wechselte er 2001 in eine Siener Werkzeugschleiferei. Seit dem 1.Juli 2008 ist „Andy“ im Öffentlichen Dienst als Sterilisationsassistent beschäftigt und kümmert sich in dieser Tätigkeit im Idar-Obersteiner Klinikum um die Hygiene und absolute Sauberkeit von OP-Bestecken und Gegenständen. In seiner Heimatgemeinde ist Andreas Huck in allen Vereinen aktiv, im Förderverein des Kindergartens, bei der Feuerwehr oder im TuS, beim MGV Becherbach singt er seit 1993 im Tenor. Die Familie und die beiden Kinder Marius (7) und Malin (4) sind sein Ein und Alles und immer dabei. Mit dem Unimog fährt er über Feld und Flur und zum Holz machen, sammelt mit dem Kultur-und Verschönerungsverein Becherbach Weihnachtsbäume ein oder er engagiert sich beim Umwelttag und entsorgt mit seinem Gefährt Unrat und Müll aus der Natur. (Bild 635-Febr. 2009)

Otto Heimer hat Wünsche fürs neue Jahr 2009

Bild Nr. 1068- 2009  "Gesundheit im neuen Jahr für die ganze Familie ist mein größter Wunsch. Und dass die Wirtschaft  anspringt, wie uns die große Politik das prognostiziert. Es muss das größte Anliegen sein, Lehrstellen zu schaffen, dass alle Jugendliche eine Ausbildung und eine echte Perspektive haben!“, das ist der größte Wunsch des 55-jährigen Lauschieder Otto Heimer. Seit vergangenem Jahr ist der Vater zweier Töchter über 30 Jahre verheiratet. Seit Kindesbeinen ist das Lauschieder Urgestein, das in der Bärweiler Straße 27 das Licht der Welt erblickte, „seinem“ 170 Mitglieder starken SV Lauschied als Spieler und seit Jahrzehnten auch in der aktiven Vorstandsarbeit treu verbunden. Erstmals wurde er in den Gemeinderat gewählt: „Jetzt muss ich langsam anständig werden“, meinte der gelernte Metzger humorvoll-verschmitzt. Einst lernte er in der Bad Sobernheimer Großstraße Fleischer, arbeitete in Meddersheim und Meisenheim und ist nun seit Jahren „berufsfremd“ im Monzinger Gewerbegebiet tätig. In beiden Lauschieder Gasthäusern „zockt“ er gerne einen Skat oder spielt Doppelkopf.  


gwh: (Bild 466 -März 2009)

Günter Weinsheimer: Mit Notizblock und Kamera für die Leser ständig auf Achse und "on tour" auf der Jagd nach tollen Geschichten, nach dem schönsten Fotomotiv oder einer nicht alltäglichen Story! So kennt man seit Jahrzehnten den gebürtigen Krebsweilerer Günter Weinsheimer. "-gwh-" ist das Kürzel des gelernten Schriftsetzers, der seinen 60. Geburtstag am 11. März 2009 gebührend feiern wird. Sohn Matthias, ein sehr guter Handballer und seine Frau Ursula, mit der er seit 30 Jahren in Griebelschied lebt, werden sicherlich die ersten Gratulanten sein. "gwh" kennt Land und Leute der Region, und er ist mit vollstem Engagement und viel Liebe zum Detail dabei. Er versteht sein Metier von der Pike auf, er kann zuhören, Dinge auf den Punkt bringen ohne dabei verletzend zu sein. In über drei Jahrzehnten hat er sich Achtung und Anerkennung erworben, sein Beruf ist für ihn Berufung. Er schrieb schon für zahlreiche Publikationen, für die Rhein-, die Nahe und die Kirner- Zeitung, für den Naheland-Kalender und viele mehr. Jahrzehnte arbeitete er bei Gebhard & Hilden in Idar-Oberstein, seit wenigen Jahren bei odd in Bad Kreuznach. Seine Herz schlägt seit über drei Jahrzehnten für die Kirner Heimatausgabe der AZ.

Bild 1152- Februar 2009  Bärenbach

Michelle Bleil (14, rechts) und Michelle Nagel (13 Jahre) sind zwei sportbegeisterte Bärenbacher Teenager, die in ihrer Freizeit eine ganz besondere Vorliebe fürs Tanzen und Fußballspielen haben. So treten die beiden allein mit einem Hip-Hop-Tanz bei der Bärenbacher Kappensitzung  am Fastnachtssamstag auf. Proben brauchen sie nicht, sie tanzen das ganze Jahr über zusammen. Zuvor am 14. Feb. 09 spielen sie bei einem Hallenturnier in Tiefenstein Fußball. Beide kicken schon seit Jahren im SV Mittelreidenbach in der U-16, Michelle Bleil verstärkt zudem noch den C-Jugendkader. Die Mädels gehen gerne zur Schule: Michelle Bleil will auf der Kirner Hauptschule das 10.Schuljahr und den Sekundarabschluss I absolvieren. Michelle Nagel besucht die achte Klasse der Realschule. Das Technische Zeichnen liegt ihr und daher will sie sich anstrengen und später einmal Bauzeichnerin werden, hat sie klare Vorstellungen.


HEIKO  LEISTER  betreute mehrfach WM-Läufe Der 50-Jährige gebürtige Monzinger Zahntechniker Heiko Leister hat mit Frau Ulrike im Neubaugebiet „Auf Ebenhöh`“ ein Häuschen gebaut. Vieles an den Außenanlagen und am Palisadenzaun hat er selbst gemacht und kräftig in die Hände gespuckt. Heiko Leister trat 1976 dem drei Jahre zuvor gegründeten Simmertaler Sportfahrerteam „Brunkenstein“ (SFT) bei, ist dort seit Jahrzehnten Schatzmeister der knapp 60 Mitglieder und begeisterter Rallyefan. Früher war er öfters übers Wochenende bei Rallyes bundesweit unterwegs, er fungierte als Streckenposten, betreute Wertungsprüfungen als Zeitnehmer. Seit 2003  betreut er im Sommer mit seinem Team sogar einen eigenen WM- Lauf bei der früheren „Hunsrückrallye“ und zeichnet bei einer Prüfung im Land der Hinkelsteine bei Baumholder rund um „Erzweiler“ verantwortlich. Modellautos der 50-und 60-er Jahre im Maßstab 1:87 sammelt Heiko Leister und hält sich sportlich in einer Bad Sobernheimer Nordic- Walking- Clique fit. (Bild 1127 - 03/2009)


Bild 1114- 02/ 2009 Adrienne Brown, Sitzungspräs. Alfred Litzenberger

Adrienne will Immobilienkauffrau werden. 2007 stand Adrienne Brown erstmals trotz Lampenfieber und Prüfungsstress in Bärenbach in der Bütt und berichtete von ihrem Umzug aus Merxheim. Seitdem ist das gesellige Vereinsleben, die herzliche Aufnahme in Bärenbach und in der Jugendgruppe auch in der Bütt´ Thema, und dann fliegen ihr alle Sympathien und Beifallsstürme zu. In Bärenbach fühlt sie sich wohl und tanzte in mehreren Formationen- mit Nadine Mildenberger war sie Antriebsfeder. Adrienne Brown wohnt mit ihrem Freund Christopher Ulrich in Bärenbach. Sie wurde in Bad Kreuznach geboren, wuchs in Merxheim auf und besuchte das Bad Sobernheimer Gymnasium. Danach machte sie eine Ausbildung zur Bürokauffrau im Umzugswesen in Weierbach. Nun absolvierte die 26-jährige eine weitere Ausbildung in Mainz zur Immobilienkauffrau. Am Wochenende geht Adrienne oft mit Hund Gerry spazieren oder schaut Fußball des FCB, wo ihr Freund mitspielt.


Die Eckweilerer Kirche goss der Simmertaler Gießerei-Ingenieur Hans Peter Kissling  in einer Auflage von 160 Stück in einer Alu-Legierung. „Solche Sonderanfertigungen machen Spaß, wenn sie gut gelungen sind“, freute er sich bei der Präsentation der Plaketten. Gips-Modelle werden in Kunstharzformen übertragen und dann jeweils vier Modelle in einer Form ausgegossen, erläuterte er die Herstellung in Handarbeit. Durch seine vier Kinder wurde der 60-jährige Simmertaler „Simmerhammer“- Betreiber sogar zum „Autobauer“ von Seifenkisten. Das Fördermitglied vieler Vereine war lange im Vorstand und ist Mitglied im Hochstetter Seifenkistenclub, die jährlich in selbstgebauten Flitzern Marke Eigenbau Rennen über die alte Dhauner Chaussee veranstalten. Hans Peter Kissling segelt in seiner Freizeit gerne auf dem Alt- Rhein oder in Holland und sein Pfeifchen darf dabei nicht fehlen.. (Bild 291-2008)


Jessica ist auch 2009 begeisterte Pferdesportlerin: Seit April 2006 hat Jessica Pesi (rechts, im Bild mit Reitschülerin Vanessa Klein (17) aus Oberhausen) die Kirner Reitanlage in der Nägelspitz gepachtet und wird dabei von ihren Eltern unterstützt. Die 24-jährige wuchs in Losheim auf, wohnte in Meddersheim und Boos. Sie ging in Bad Sobernheim und Kirn zur Schule und hat schon ganz früh ihr Hobby zum Beruf gemacht, indem sie mit drei Reitschülerinnen und zwei Schulpferden in Meddersheim mit der Ausbildung begann. 2004 absolvierte sie den Trainerschein C im Westernreiten, was für neuen Schwung und Fahrtwind nun auch auf der Kirner Anlage sorgte. Am Wochenende kamen zur Hengst-Präsentation über 500 Besucher (wir berichteten). Ausbildungspferde werden gesucht, nur noch wenige Plätze sind auf der Anlage in der Nägelspitz frei. Aktuell belegt Jessica Pesi in der Jahres- Bestenliste der 400 Mitglieder zählenden Regionalgruppe der „Deutschen Quarter Horse Association“ (DQHA) den vierten Platz. Jessica Pesi liest gerne Fantasie- Bücher wie „Herr der Ringe“ oder Harry Potter. (Bild 633- 2009)


Bild Nr.1035- Februar 2009

  Marcel Grub ist Mitglied im Bärenbacher Fastnachtskomitee. Seit Wochen probt er für den großen Auftritt am 21. Februar 2009 im Bürgerhaus und tanzt bei der gemeinsamen Kappensitzung im Männerballett. „Yes we can“ verrät er das diesjährige Motto, die Fußballer um ihn studieren einen „Babysitter-Boogie-Woogie“ ein. „Es ist ganz große klasse, dass wir mit einfachen Mitteln seit Jahren solch eine gelungen Veranstaltung mit soviel Spaß auf die Bühnenbretter bringen“, freut sich der 30Jährige. Seit seinem 8.Lebensjahr spielt er Fußball im FCB, meist hinten, da, „wo es wehtut“, sagt er. Er engagiert sich im Vorstand und nennt den FCB als sein größtes Hobby. Nach einem Stadionbesuch im Norden wurde er Fan vom FC St.Pauli, er hält aber auch zum FCK und Mainz 05. Der gebürtige Bärenbacher hat Groß- und Außenhandelskaufmann bei der Bad Kreuznacher Arzneimittellieferfirma "Phönix" gelernt und arbeitet heute dort als Abteilungsleiter.



Oma Gerda Köhler in Heimweiler backt den besten Baumstamm: Gerda Köhler ist in allen Heimweiler Vereinen Mitglied, dafür wurde ihr schon mehrfach gedankt. Gerade feierte die aus Niederwörresbach stammende und in Limbach aufgewachsene Seniorin ihren 79. Geburtstag. 1959 heiratete sie ihr „Heimericher Hermännche“ und zog von Limbach in den benachbarten Ort Heimberg. Einst arbeitete sie in der Kirner Weberei Henschke, da, wo heute das Parkdeck steht. Jahrzehntelang war sie bei Sohn Roland und Tochter Ulrike als Babysitterin überaus beliebt und unentbehrlich. Und so treffen sich die sieben Enkelkinder gerne am Heimweiler „Glöckchen“, schließlich backt „Oma Gerda den besten Baumstamm weit und breit“, weiß die Familie zu schätzen und lässt sich gern von ihren Kochkünsten verwöhnen. Im Winter pflegt Gerda Köhler ihren Häkelclub, im Fernsehen stehen alte romantische Spielfilme wie moderne Liebesfilme, so genannte Vorabend „Soaps“, ganz oben auf der Hitliste. (Bild 276 -Febraur 2009)

Rekordverdächtig  

„Zum 30. Weinfest 3,30 Meter hohe Sonnenblumen, das passt und hat etwas ganz Besonderes!“, freute sich der Meddersheimer Andreas Hahn. Eigentlich war das Beet nachgepflanzt und wurde von Mutter Rosi im Garten im Mühlenweg gut gepflegt, gehakt und gegossen. Dennoch: Andreas Hahn hat den sprichwörtlichen „Grünen Daumen“. Dem 26-jährigen und bei der ADD beschäftigten Landbautechniker ist nichts zuviel. Sein Rat ist gefragt, er hilft gerne, oft und überall im Ort mit Fachverstand und Sachkenntnis aus. Um die 5 Kilogramm wiegen die großen Blüten. Tatsächlich waren die Sonnenblumen noch einen halben Meter länger, aber der bis zu neun Zentimeter dicke Stengel des Korbblüters vermochte das Gewicht nicht mehr zu tragen und knickte um. Nun werden die Blütenscheiben mit Watte abgedeckt und komplett im Winter den Vögeln ausgelegt, damit diese die olivenähnlichen und ölreichen Körner herauspicken können. (Bild 235 -Aug.2008)


Rapper Shiraz Maysum will in die Charts Gemeinsam mit seinem Freund Jan-Micha Hoffmann („Janimous“) produziert der 24-jährige Bad Sobernhimer Shiraz Maysum (Foto) in den Ferien genügend neue Aufnahmen, die er den Plattenfirmen (Labels) zusendet. In der Musikszene hat er sich der am Main gebürtige Raper unter dem Künstlernamen „RAZ“ weit über die Naheregion hinaus einen guten Ruf erarbeitet. Weitere Hobbys: Basketball, Fußball. In Kirn hat er die Mittlerer Reife abgeschlossen. Er sei ein „sympathischer cooler Typ“, schrieben ihm die Lehrerinnen an der Berufsschule ins Stammbuch, nur solle er seinen Outfit-Berater wechseln. Shiraz Maysum gab Komplimente schmunzelnd zurück: Das Schüler-Lehrer Verhältnis an den BBS sei „super und einzigartig sehr gut!“.  Im Herbst begann er mit der Schule in Bad Kreuznach in einer Diakonischen Fachklasse und will die höhere Fachhochschulreife erwerben, um Sozialpädagogik studieren zu können. (Bild: 292-2008)



Bild 1126: Lore Lembach aus Otzweiler + Jörg Hasemann /Lauschied, auf dem Rhein

„Tramps“ beim Eisschlecken auf dem Rhein Langsam ging die „Eiszeit“ im Sommer 2008 zu Ende: Bei goldenen Oktoberwetter am Kölner Rheinufer vor einer Schiffspartie noch einmal nach Herzenslust ein Eis schlecken, dies genossen Annelore Lembach aus Otzweiler und der Lauschieder Jörg Hasemann sichtlich. Ein Ausflug führte zum Kölner Dom und zum Haus der Deutschen Geschichte nach Bonn. Lore Lembach ist eine Frohnatur durch und durch, immer lustig und sprichwörtlich „fit wie ein Turnschuh“: 36 Jahre lang trug sie frühmorgens Zeitungen aus. Die heute 70-Jährige ist in Otzweiler im Sportverein und Trampclub, sie hat fünf Kinder großgezogen. Handarbeiten sind ihr liebstes Hobby, auch spielt sie gerne Preisbull, geht „Zocken“: Im Hundsbacher Schützenhaus gewann sie jüngst ganz souverän. Jörg Hasemann (43) aus Lauschied ist seit neun Jahren Mitglied im Otzweiler Trampclub, der gelernte Feintäschner arbeitet seit 16 Jahren in einer Bad Kreuznacher Firma.



„Drummer“ Hanno Hille kam aus Neu-Delhi Nach dem Besuch des Kirner Gymnasiums und Mittlerer Reife ging der 45-jährige gebürtige Hahnenbacher zum BGS und ließ sich zum Bundespolizeibeamten ausbilden. Danach wechselte er 1990 ins Auswärtige Amt und ist seitdem in Bonn und Berlin, Marokko oder Polen, New York oder Neu-Delhi beruflich im Dienst. Aus Indien kommend hatte er die weiteste Anreise beim Diagonal- Openairkonzert am Meckenbacher Sportplatz. 1980 zählte er als Schlagzeuger zu den Gründungsmitgliedern der Gymnasiumsband. Diesen enormen Publikumszuspruch hunderter Fans wertete Hanno Hille als „kleines Dankeschön guter und ehrlicher Musik“, es sei eine sehr schöne Zeit gewesen. Sprachen sind neben der Musik für den verheirateten Familienvater zweier Kinder (11 und 14 Jahre) weitere Hobbys: „Richtiges Kirner Platt habe ich fast verlernt, aber Saarländer, Hunsrücker und Pfälzer erkennt man überall in der Welt schnell am Dialekt und dann ist man zu Hause“, schmunzelte Hanno Hille und bediente als spezieller Gast seine „Schießbude“. (Bild 277- Juli-2008)


2005: Stall-Sieger sind Sabine und Manfred Sabine Gehres (43) und Manfred Köhl (50) sind „Miss und Mister Stall“ bei einer privaten Feier in Otzweiler geworden und siegten ganz knapp vor Holger Kaucher und Petra Henrich, die sich im Finale allerlei Fragen und extravaganten Spielen stellten. Da wurden linke Socken und rechte Schuhe der Besucher eingesammelt, Bilder gemalt, Quizfragen  beantwortet. Wie groß ist Otzweiler, wie viele Straßennamen gibt es, wann trieb Schinderhannes hier sein Unwesen und wie viele Einwohner hatte der Ort 1863? Interessant: Damals zählte das Dorf über 320, heute weniger als 240 Bürger. Für die Sieger wurde eine Schärpe genäht, das Siegerpaar bekommt beim nächsten Otzweiler Kerweumzug einen eigenen Prunkwagen geschmückt. Manfred Köhl fährt seit über 20 Jahren LKW bei Firma Rodenbusch im Ort, er ist leidenschaftlicher Kegler, begeisterter Grillmeister und Hobbykoch. Sabine Gehres wurde jüngst Oma und daher ist Enkelkind Elisa neben ausgedehnten Spaziergängen das Ein und Alles. Beide haben zwei Kinder, sind Mitglied im Sportverein und Trampclub Otzweiler.  (Bild 1245- Aug. 2005)



Bild 1156: Februar 2009

Marc Wommer und Daniela Dörter wollen nach NY: Daniela Dörter ist eine Frohnatur durch und durch, und hängt an ihrer Heimatgemeinde Hochstetten. Täglich fährt sie nach Mannheim, wo sie seit 2000 als Verwaltungsangestellte beim Victoria-Konzern arbeitet. Gelernt hat die 27-jährige in Bad Kreuznach Rechtsanwalts-Fachangestellte. Zu Hause ist sie seit einigen Jahren bei der Kappensitzung der Spielvereinigung „Hansdampf“ in allen Gassen und freut sich, dass insbesondere sehr viel Jugend mit neuen Ideen und viel Witz mitmacht. Fasenacht und Tanzen haben bei ihr einen ganz hohen Stellenwert. Sie betreut zudem im Verein die „Wilden Bienen“, acht Kinder zwischen vier und sieben Jahren. „Ich war noch niemals in New York“ sang sie bei der Kappensitzung im Duett mit Marc Wommer und war bei sieben Tänzen und Sketchen  eingebunden. Lesen und Musik, querbeet für alle Lieder, die aus dem Radio kommen, kann sich Daniela Dörter begeistern.



MIG 21 zu Haus im Garten

Bild 1039- 2006

Zwei Flugbegeisterte: Christian und Dimitri:  Christian Treiber (links) wohnt seit Mai 2005 in Simmertal, wo er sich als Selbstständiger Florist niedergelassen hat. Der damals 40-jährige gebürtige Heidelberger wollte unter allen Umständen in den Hunsrück. Edgar Reitz und seine „Heimat“- Saga, in der er persönlich mitwirkte, faszinierte ihn: Das Land und die Leute mit seinem Charme und Dialekt ließen ihn nicht mehr los. Christian Treiber bezeichnet sich gerne selbst als "Daniel Drüsentrieb der Neuzeit" und hat vom motorisierten Propeller-Fahrrad bis zum Raketenrucksack einfach alles zusammen getragen und im Angebot. Mehr noch: Beim Vater im odenwäldischen Birkenau steht eine echte MIG 21 F 13 im Garten, die er gerne als Anschauungsobjekt zum Schrauben und Bosseln und für alle, die mit dem „Virus der Flugleidenschaft infiziert sind“, im Hunsrück oder beim Flugsportverein auf der Meckenbacher Höhe, unterbringen will. Beim Quetschekuchenfest der Flieger stellt er öfters alle möglichen Raritäten, auch ausgegrabenen Utensilien aus.



(Bild 364 - Bergen/ 2007)

Schlagerstar Marc Pircher gratulierte SV 07 Bergen. Mit Quetschkommod` Stimmung gemacht: Schon mehrfach gastierte Marc Pircher in Bergen bei Kirn: Am Freitagabend brachte der volkstümliche Schlagerstar aus dem Zillertal eine Riesenstimmung ins Festzelt anlässlich der 100-Jahrfeier des SV Bergen. Fans und Besucher standen auf Tischen und Bänken und wurden ins professionelle Showprogramm eingebunden. Karl Ernst Schaab etwa oder andere Vorstandsmitglieder, die auf der Bühne sich zur Freude des Publikums als profunde Musiker entpuppten und tatsächlich den originellen Instrumenten Töne entlockten. Der 29Jährige Marc Pircher feierte 2007 in Bergen  sein 15-Jähriges Bühnenjubiläum und hat die Steirische Harmonika in die Wiege gelegt bekommen, seine Erfolge füllen Bände. Als Ex-Gewinner des Grand-Prix der Volksmusik wird er erstmals am 25. August 2007 im ZDF die Endausscheidung moderieren. Dies sei eine Ehre und weiterer Meilenstein in seiner Karriere und dann will er Bergen bei Kirn grüßen. Das hat er jedenfalls in Bergen versprochen! 


 Vanessa Uebel aus Otzweiler ist eine „Wasserratte“: Vor über zwei Jahren hat das Otzweiler Mädchen den Jugendfischereischein abgelegt. „Jetzt war ich ganz aufgeregt“ berichtete die 13-jährige Schülerin an der Kirner Hauptschule über die Angelscheinprüfung bei der Kreisverwaltung in Bad Kreuznach. Unter 82 Teilnehmern war Vanessa Uebel mit Abstand die Jüngste und freute sich riesig. Bisher begleitete sie ihren Vater Lothar zum Angeln an Privatweiher, nun will sie Mitglied im Fischerei-Naturschutzverein Hahnenbachtal (FNH) werden. In Otzweiler ist nix mit Fischen. Bis zu ihrem 14. Lebensjahr wird sie ihr Vater nach wie vor begleiten und mit Erlaubnisschein auf Mosel, Rhein und Nahe Angeln. Vanessa Uebel schwimmt gerne im Kirner Jahnbad oder in Grumbach. Singen lernte sie bei Mechthild Mayer im Kirner Kinderchor, nun verstärkt sie ebenfalls als Jüngste den Otzweiler Frauenchor und schafft auch hier problemlos den Spagat zu ihrer Lieblingsmusikstilrichtung Hipphop. (Bild 278- 2008)


  SASCHA HENTSCHEL IST FCK-MITGLIED. Der Meddersheimer ist eine Frohnatur, er schätzt die Kameradschaft und Gemütlichkeit in seiner Clique, pflegt die Geselligkeit bei Kerwe oder Weinfesten. In Kirn ist er geboren, wohnte in Bad Sobernheim und kam im Alter von sechs Jahren nach Meddersheim. Seitdem spielt er im TuS Fußball, ist Schriftführer im Vorstand und hilft überall da, wo er gebraucht wird. Ein Tor gelang ihm  beim TuS-Aufstieg aus seiner Stammposition heraus, dem defensiven Mittelfeld. Sein Lieblingsgegner ist der TuS Monzingen. Sascha Hentschel (29) zählt zu dem örtlichen „Stobbler“- Club, er ist FCK- Mitglied und für ihn zählt daher nur der  Aufstieg seines Lieblingsvereins in die erste Bundesliga, „da, wo der FCK hingehört“, sagt er. Gelernt hat er in Meisenheim Industriekaufmann, war beim Bund in der Obersteiner Klotzberg-Kaserne und arbeitet in Mainz in der Kundenbetreuung eines Deutschen Telefonanbieters. (Bild 977 -2009)



JUTTA  JACOBY  turnt mit dem Nachwuchs Weil ihre beiden Töchter Lina (6) und Lilli (3, mit auf dem Foto) so gerne im TuS Heimweiler bei den kleinen „Marienkäfern“ oder der altersmäßig nächst größeren Gruppe der „Grashüpfer“ turnen, hat Jutta Jacoby auf dem Hahn ihre Übungsleiterlizenz im Freizeit- und Breitensport erworben. „Die Kleinen sind belebendes Element, aber Sport ist in jedem Alter sehr wichtig“ sagt die 38-jährige. In zwei Gruppen turnen jeweils mehr als zwei Dutzend Kinder im TuS Heimweiler, Marie Estelle Klusmann, Regine Horbach und Carola Schick heißen die weiteren Betreuerinnen. In der elterlichen Bäckerei Schappert mit Lebensmittel- geschäft hat die gebürtige Lauschiederin einst Einzelhandelskauffrau gelernt und 2001 nach Heimweiler geheiratet. Ihre Familie, Step-Aerobic oder Laufen im Freundeskreis über den Flurweg bis nach Limbach zählen zu den Hobbys von Jutta Jacoby. (Bild :119 okt.2008)


UTE HEINEN: Lesemama aus Limbach: Ute Heinen aus Limbach ist „Lesemama“ in zwei Klassen der Simmertaler Grundschule mit ihrer „Zweigstelle“ in Hochstetten und blüht bei dieser Tätigkeit voll auf: „Das ist mein Ding“, sagt die 4o-jährige. Ute Heinen ist in Limbach geboren, hier auf dem Land war ihr Vater jahrzehntelang „Hausmetzger“, und hier schätzt sie das Familiäre, die Geselligkeit, gute Nachbarschaft und dass man zu jedem jederzeit gehen könne und willkommen sei. 2001 hat die Familie ihr neues Haus „In der Au“ bezogen. Oft sieht man die gelernte Apothekenhelferin mit Freundin Tanja und Nordic-Walking-Stöcken in der Gemarkung Richtung Hundsbach. Mit ihrem Mann und den beiden Kindern Kevin (6) und Leonie (7) werden gerne Kochkurse, Basare und Feste besucht, der Kirner Kunsthandwerker- und Bauernmarkt oder der Besuch des Mantelsonntags in Meisenheim am kommenden Sonntag stehen im Freundeskreis als Familienausflug ganz hoch im Kurs und sind ein „absolutes muss“. Ute Heinen macht beim SV Limbach und der Kinderweihnacht mit. ( Bild 8: Okt. 2008)

(Bild120: Willi Neu)  

Willi Neu aus Otzweiler kennt den Wald aus dem Effeff!  Willi Neu pflegt in Otzweiler das kulturelle Vereinsleben, er ist oft im „Eckstübbche“ bei den Jugendlichen zu Gast, besucht Gottesdienst und Ratssitzungen. Drei Legislaturperioden bestimmte er die Geschicke des kleinen Dörfchens mit und war lange im Presbyterium der Kirchengemeinde. Der Wald und die eigene Landwirtschaft mit seiner Frau prägte sein Leben. Über vier Jahrzehnte war er im Staatlichen Forstrevier Sien tätig. Das zählte damals mit dem Truppenübungsplatz Baumholder 76 Abteilungen, Willi Neu engagierte sich als Fürsprecher im Personalrat. In dieser Zeit habe er treu und redlich aus versteuertem Geld hohe zusätzliche Beiträge gezahlt, und „nun will der Staat mir vom Brutto die Zusatzrente besteuern. Dann gehe ich auf die Barrikaden und lieber ins Kittchen“, wettert der 81-jährige und will Streiten. Zwei Urenkelkinder sind Willi Neu´s  ganzer stolz, mit seiner Frau Lina ist der sonst sehr umgängliche und beliebte Otzweilere Opa 57 Jahre lang verheiratet.  


Bild121: 10-`08  

SIMMERTAL: Bleisingers eröffnen Senioren Internet! Ihr Name soll für Qualität bürgen und auch für aktive Senioren und Interneteinsteiger zum festen Programm werden: Christina Zaidan-Bleisinger (38) hat mit ihrem aus Heimweiler stammenden Mann Norbert zum Tag der offenen Tür eingeladen. In Simmertal, Am Graben 5, wird  ihre neue „NoBle-Senioren-Akademie“ mit erweitertem Schulungsprogramm eröffnet und eingeweiht. Bei Sekt, Kaffee, Kuchen und Schnittchen sollen sich aber nicht nur Simmertaler oder Senioren wohl fühlen: An sechs modern eingerichteten Plätzen mit 22-Zoll- Bildschirmen, Beamer und Komplettvernetzung mit neuester Technik wird das Schulungsprogramm von Einstieg bis zur digitalen Bildbearbeitung für alle Nutzer und Surfer vorgestellt. An jedem 1. und 3. Dienstag im Monat ab 14.30 Uhr ist das kostenlose „Senioren-Internet-Cafe“ eröffnet. Für gerade diese Einrichtung und das Angebot erhielt ihr Mann Norbert Bleisinger viel Lob und Zuspruch und erntete bei einer FWG- Versammlung viel Applaus. Das Paar wohnt seit 14 Jahren mit Sohn in Simmertal, Christina Zaidan-Bleisinger ist gelernte Büro-Kauffrau. Christina Zaidan-Bleisinger 


Willi Barth (55) ist Rallyeass, Do-it-Yourself- Heimwerker und im Ruhestand Seit Jugendtagen ist der Weitersborner Willi Barth dem Automobilsport treu verbunden und hat jede Menge Pokale und Trophäen: Mit seinem Bruder Reinhold als Pilot fährt er vom 19. bis 21. April im Vogelsbergkreis die früherer Hessenrallye und am 12. Juli nimmt er im Vorlauf sogar im „Youngteam“ bei einem Deutschen Meisterschaftslauf ohne Wertung teil. Beim MSC Mittlere Nahe ist er Sportleiter. Willi Barth ist zu Hause ein „Do-it-Yourself“- Mann und hilft als bekennender Heimwerker seinem Sohn Andreas (33) beim „Häuslebau“. Zeit hat er dafür genug. Er hatte einst in Mainz Fernmeldehandwerker gelernt, arbeitete dann als Fernmeldetechniker in Bad Kreuznach und wurde als Beamter vorzeitig in den Ruhestand versetzt. Richtig glücklich ist er darüber nicht! Im Gemischten Chor seiner Heimatgemeinde singt Willi Barth im Bass und ist Kassierer, auch bei den Weitersborner Skatturnieren erledigt er am Computer die Auswertung der „Zocker“. Weiteres Hobby: Kegeln auf der Meddersheimer Kegelbahn.    (Bild Nr. 1328  aus 2008)  


Die drei Mädels zählen zu den rund 270 Vollzeitschülern der Berufsbildenden Schule Kirn, die beim zweiten Tag der offenen Tür ihr breites Bildungsangebot präsentierten: Nadine Röhlinger (16, links) besuchte die Regionale Schule in Meisenheim, sie wohnt in Hoppstädten bei Sien. Auch ihre Freundinnen Natascha Greulach aus Raumbach (mitte) und Vanessa Eisenbrandt aus Rehborn (rechts) hatten sich gut vorbereitet und freuten sich, wenn Eltern oder Schüler aus anderen Schulen an Infoständen und bei Workshops nachfragten, sich um ihre Ausbildung kümmerten und Bildungswege aufzeigen ließen. Das Trio hat eine Vorliebe für den praktischen Unterricht im Fachbereich Hauswirtschaft und Soziales wie Kochen oder kreatives Textiles Gestalten, die Mädels gehen gerne in die Klasse von Heidemarie Bigelmayr. Die Stickmaschine beherrschten sie aus dem Effeff, stickten Namen und Muster. (Bild 801- 2008)



Leckere „Wutz in der Kiste“ kredenzt: Ernst- Otto Spielmann (links) aus Heimweiler und „Schorsch“ Hettwer aus Becherbach gaben ein gutes Bild ab und mussten beim VG- Feuerwehrtag viele Fragen zu ihrer kulinarisch köstlich zubereiteten Spezialität „Wutz aus der Kiste“ beantworten: Von den Bahamas aus der Karibik brachte einst der Idar- Obersteiner Bernd Müller diese Attraktion an die Nahe. Georg Hettwer baute mit Folie ausgekleidete Holzkisten, bei der als Besonderheit das Feuer obendrauf steht, und hat seit Jahren schon viele „Wutzchen“ gebrutzelt. Es war eine schweißtreibende Arbeit, schon um sechs in der früh` brannte das Feuer. Oft mussten die Floriansjünger das Ergebnis zahlreicher Probeläufe sozusagen als „Versuchskaninchen“ kosten und da war schnell klar, dass auch beim VG- Feuerwehrtag dieses leckere Gericht zur Leibspeis` wurde. Die beiden 57-jährigen Familienväter sind aktive Feuerwehrmänner, Ernst-Otto Spielmann ist beruflich Postzusteller und Georg Hettwer arbeitet im Versand bei einer Monzinger Apparatebaufirma. (Bild 284- Juni 2008)


Littkowski`s am Herd

 KIRN: Littkowskis baten beim Kolping-Gedenktag zu Tisch: Während der Krustenbraten vom Schweineschinken schmorte, marschierten die Kolping-Mitglieder mit Fahnen in die Katholische Kirche auf Halmen, wo Pfarrer Griethe während einer Eucharistiefeier Adolf Kolping (geboren am 8.Dezember 1813, gest. am 4. Dezember 1865 in Köln) gedachte. Immer am ersten Wochenende im Dezember wird in Kirn an den gelernten Schumacher und Theologen erinnert: „Gerade in der heutigen Zeit von Wirtschafts- und Finanzkrise sind die Ideale des `Gesellenvaters` wichtiger denn je!“, sagte Friedhelm Littkowski (63). Er stand mit Frau Leni (60) und Tochter Karen in der Küche im Pfarrzentrum, und hätte jeder TV-Kochshow Paroli bieten können. Ohne Hektik wurde Kochen geradezu zelebriert: „Weil Sonntag ist, gibt´s Kartoffeln“, schmunzelte der KfK-Sitzungspräsident. Es gab kulinarische  Köstlichkeiten wie z.B. Flämisches Haschee (handgewürfelt), Spätzle, Apfelrotkohl mit Preiselbeeren, Wirsinggemüse mit Sahne verfeinert, als Nachtisch Schokopudding mit Schlag + Joghurt-Quark-Dessert mit Pfirsichstückchen. „Herz was willst du mehr!“ lobten die Gäste und luden sich schon für den nächsten Sonntag ein. Aber da ist Arbeit angesagt, Kolping hat vor Weihnachten und an Silvester volles Programm. (Bild 123) 



Bild 802 -2008

 Markus Scheich erklärte beim zweiten Spieltag im Becherbacher Gemeindehaus den ganzen Tag lang den Kleinsten Spiele. Dabei legte er eine himmlische Geduld an den Tag, erklärte seelenruhig Kindern und Eltern überwiegend Gesellschaftsspiele für Vorschulkinder und was schon für Einjährige am Besten geeignet ist. Natürlich war auch  Töchterchen Franziska (2Jahre) und Mama Julia mit von der Partie, sie haben im neuen Zuhause eine große Spielsammlung. Geboren ist der 35-jährige im osthessischen Hünfeld. Vor neun Jahren kam Markus Scheich der Liebe wegen nach Becherbach, hat geheiratet, er ist begeisterter „Brückenchor“- Sänger, singt Tenor und Bass. Auch im Becherbacher Kirchenchor sang er und war Mitbegründer des Projektchors „Chorkolores“. Beruflich ist Markus Scheich gelernter Sonderschullehrer, jetzt als Diplom-Informatiker viel unterwegs und arbeitete 2008 in London freiberuflich als SAP Berater.


1113:  "Merxummer Maurersch Mäd`."

HILFE  IM  DOPPELPACK „Der eine ruft, und der andere kimmt`, das klappt immer: Wir haben mit dem Helfen keine Probleme“, strahlt Doris Kistner (rechts) aus Meckenbach. Sie hat einen 32 jährigen Sohn, der 2007 im fernen Kanada urlaubte. Beim Do-it-yourself-Heimwerken blühen die Schwestern auf und sind auf diesem Gebiet in ihrem großen Familien- und Freundeskreis sehr aktiv und kreativ tätig. „Aus allem das Beste machen“, so ihr Lebensmotto. Ab und an sieht man sie auch hinter der Theke gemeinsam die Schürze umbinden, ob bei den Soonwald- Landfrauen oder in Hochstädten bei der Bläsergruppe „Hellberg-Kirn“. Die Schwestern stammen aus Merxheim und wuchsen dort als „ Maurersch- Mäd`“ auf. Turnen und Sport war von Kindesbeinen an ihr Metier. Am Geburtstag im Juni 1973 trauten die damals 23-jährigen sich und feierten Doppelhochzeit. Beate Schuck wohnt seitdem in Hennweiler, ist zweifache Mutter und Oma, war dort immer sehr aktiv im TV Hennweiler. 


Erich und Alma aus Kirschroth sind gerne unterwegs: Den beiden gebürtigen Kirschrother Erich und Alma Schlarb begegnet man oft auf Festen der Region: Zu Hause sitzen ist nicht ihr Ding: Im Sommer absolvieren die allseits bekannten und sympathischen Eheleute ein volles Programm. Oft besuchen sie an Wochenenden gleich mehrere Veranstaltungen  zwischen Idar-Oberstein und Bingen, flanieren durch Cafeterias und suchen Bäckereien auf, die „noch echten Hefekuchen wie früher“ backen. Kurstädte , der Flugplatz Hahn oder Freilichtmuseen werden besucht. Alma Schlarb ist 80, mit den Nordic- Walking Stöcken und in ihrem großen Garten hält sie sich fit. Früher hat sie gerne und viel gestrickt. In ihrer beschaulichen Heimatgemeinde Kirschroth ist Erich Schlarb nur als „Schmied“ bekannt. Zeitlebens war er einer mehrerer Schmiede im Ort und in der vierten Generation tätig, das Ehepaar arbeitete im Wingert, in der Landwirtschaft, und zog zwei Kinder (Herbert und Ingeborg) groß.  (Bild 390- 2008)


Ein "Stern", der seinen Namen trägt.... Bild 467:  Hochstettens Alt OB Emmel

100 PS „Vogel“ namens Heinz Emmel: Als „jüngstes Kind“ auf der Fliegermesse in Friedrichshafen / Bodensee erstand der Kirner FSV 2007 ein zweisitziges, 100 PS starkes Ultraleichtflugzeug und taufte es auf den Namen Heinz Emmel. „Ich habe soviel für den Flugsportverein getan, da konnten die nicht mehr anders“, sagt der 84-jährige Uropa zweier Buben verschmitzt, voller Genugtuung und nicht ohne Stolz. Heinz Emmel ist Hochstetter Urgestein und fliegt seit seinem 18.Lebensjahr. Nach dem Krieg arbeitete er als Verwaltungsangestellter bei der Standortverwaltung („StoV“) Idar-Oberstein. 45 Jahre lang engagierte er sich in der Kommunalpolitik, war von 1969 bis 1979 Hochstettens "OB" und saß nach seinem SPD-Austritt als Parteiloser im VG-Rat. Gemeinsam mit Oswald Wehner gilt Heinz Emmel als Entdecker der Meckenbacher Höhe und ist Gründungsvater des heute 60 aktive und ebenso viele passive Mitglieder zählenden FSV Kirn.


Zwei Konditorinnen kredenzten Torten:  Süßes fand dankbare Abnehmer: Beim Waldfest des Handwerks-Gesellenverein zählt Inge Sichler (rechts) schon seit vielen Jahren quasi zum Helferinventar und auch Bärbel Zerfaß-Barth stand die Freude über lauter zufriedene Gäste ins Gesicht geschrieben. Die beiden Damen sind vom Fach, haben ihr Metier von der Pike auf gelernt und hatten alle Hände voll zu tun. Zum Dank erhielten sie bei der Essensausgabe und an der Kuchentheke hinterm Tresen nur Komplimente. Vier Jahrzehnte lang betrieb Inge Sichler (69) mit ihrem Mann Paul eine Konditorei und Cafe` in der Lindenstraße. Das Elternhaus der 47-jährigen Bärbel Zerfaß- Barth ist der "Felsenkeller" in der Dhauner Straße. Sie lernte einst bei Paul Haag Konditorin. Danach arbeitete die Mutter zweier Töchter (Jenny 25, und Melanie, 18 Jahre) im Kurcafe in Bad Kreuznach, im Cafe Benner und im Backhaus Jost in Idar- Oberstein. Bärbel Zerfaß- Barth hilft heute bei Bedarf ihrem Bruder in der Gastronomie, sie treibt viel Sport: Taekwondo, Aerobic, geht Laufen und Schwimmen. (Bild 389- 2008)    



Bild 907 -2007

HANS REUTER + MANFRED DIETZ halten zusammen: Zwei legendäre Fußball-Kämpen hatten 2007 allen Grund zum Feiern: Der Kirner VfR o7 wurde 100 Jahre und Erinnerungen lebendig. Hans Reuter (links) spielte einst Rechtsaußen und der amtierende VfR-Chef Horst Dietz (rechts) war Linksaußen. Mitte der 60-er Jahre war das Duo als legendäre „Flügelzange“ gefürchtet, die auf Kyrau vor Tausenden Zuschauern kickten und jede Abwehrreihe bis in die Amateur-Meisterschaft zum Verzweifeln brachten. Beide sind Jahrgang 1938. „Meist war der Horst Torschütze und Vollstrecker“, schmunzelte der echte und bekannte Kirner, nur als „Reutersch Hänsje“ bekannt. Er kam aus der Leichtathletik und war Landes-Juniorenmeister im 100-Meter-Lauf und im Weitsprung. Fast 50 Jahre arbeitete Hans Reuter bei Fuchs-Hydraulik und im Nutzfahrzeugbereich an der B 41. Das Herz des Porschefahrers schlägt seit Kindesbeinen für Oldtimer-Fahrzeuge. Wenn im Sommer die Rallye „2000 Kilometer durch Deutschland“ mit 130 „Schätzchen“ auf dem Kirner Marktplatz Station macht, ist Hans Reuter als profunder Kenner in seinem Element und verblüfft als Moderator am Mikrofon mit geballtem Fachwissen und Leidenschaft.


Bild 124: Helga Wöllstein, Heimweiler 

Sportbegeisterte Omi Helga Wöllstein feuerte Emma an Für Enkelkind Emma (9) ist Helga Wöllstein  zweifellos die „liebste Oma der Welt“: Und so stand die 67-jährige auch beim 34. Herbstlauf des TuS Heimweiler auf dem Sportplatz an der Laufbahn und feuerte ihr einziges Enkelkind kräftig an, obwohl die Schülerin gar keinen guten Start erwischte. Helga Wöllstein stammt aus Hennweiler und heiratete vor 46 Jahren nach Heimweiler. Sie wuchs in der Landwirtschaft auf, wo es immer viel zu tun gab und nähte einst als Schneiderin. Familie, Haus- und Gartenarbeit seien noch immer ihre größten Hobbys, sagt sie. Die zweifache Mutter sang zehn Jahre lang im Becherbacher Evangelischen Kirchenchor, sie war lange Zeit Küsterin der Heimweiler Kirche und schied jüngst nach 16 Jahre aus dem Presyterium. Auch bei den Landfrauen reihe sich Helga Wöllstein als „verlässliche Stütze gerne aktiv ein und sei immer gerne mit von der Partiei“, lobte Vorsitzende Sigrid Herrmann-Rieth.   


Nr.125: Wilfried Reichel

Wilfried Reichel mag Oldtimer und alte „Schätzchen“. Mit einem 135 PS starken Allrad-VW Tristar, viertürig mit Doppelkabine und Ladepritsche kam Wilfried Reichel aus Mainz mit Trabifreunden und Bekannten zum dritten Becherbacher Trabitreffen auf den Sportplatz. Als Diplom Ingenieur im Maschinenbau und früherer Unternehmer im Apparatebau in Bubenheim bei Mainz hat er nicht nur viele zufriedene Kunden in der Naheregion, sondern auch ein besonderes Faible für Oldtimer und alte „Schätzchen“. Und er hat jahrzehntelang die geschichtliche Entwicklung mitverfolgt und geprägt. Gerne kommt der 76-jährige Senior an die Nahe, er kennt Land und Leute und ist mit der Region bestens vertraut. Von 1971 bis 2007 war er in Meddersheim Einzelpächter eines großen Jagdbezirkes. „In 36 Jahren gab es mit Landwirten oder Nachbarn kein falsches Wort. Alle Probleme wurden gelöst!“ sagte Wilfried Reichel und blickt gerne und voller Stolz auf diese Zeit und zurück. (Sommer 2008)


Jürgen Keller (70) ist stolz auf Kirn: Jürgen Keller ist ein echter Kirner aus dem starken 38-er Jahrgang, und er ist vom baulichen Fortschritten in seiner Heimatstadt schlichtweg begeistert: „Was da geleistet und regelrecht gezaubert wurde, verdient Respekt und höchste Achtung“, sagt der gebürtige Kirner und denkt nicht nur an alte Häuser und Baudenkmäler, die nach und nach auf Vordermann gebracht wurden. Jürgen Keller kann sich noch gut an den Bau des Hellbergtunnels zu Beginn der 60er Jahre erinnern. Damals arbeitete er bei der Firma Hilt, baute die Brücken-Widerlager über die B 41 nach Meckenbach und hinaus aufs Loh und hob Gräben aus. Gelernt hat er in der Rechten Hahnenbachstraße auf dem heutigen Parkplatz beim Autohaus Robert Fuchs Kfz-Schlosser und ging nach der Bundeswehrzeit auf den Bau, fuhr Bagger und arbeitete auch zwölf Jahre bei einer Idar-Obersteiner Tiefbaufirma. Nach 46 Versicherungsjahren hörte er 60-jährig auf, und half seinen Söhnen Bernd (42) in Merxheim und Armin (46) in Wöllstein beim Hausbau. Überhaupt steht bei ihm die Familie und die Geselligkeit an aller erster Stelle. (Bild 365- 2008)

Bei der 900-Jahrfeier in Bärenbach bauten Laszlo und Joshua den höchsten Turm! Die beiden elfjährigen Bärenbacher Buben Laszlo Grub (links) und Joshua Lorentz hielten sich fast den ganzen Tag über in der Talstraße in der „Kinderoase“ auf. Sie wohnen in der Nachbarschaft. Hier beim Stand der Kirchengemeinde fühlten sie sich wohl und ließen ihrer Kreativität freien Lauf. Beim Turmbau hielten sie am längsten durch, bauten aus über 20.000 Bausteinen den höchsten „Schinderhannes“-Turm und nahmen auch an der Dorfrallye mit 17 Stationen teil. Schließlich gab es da ein Wochenende für vier Personen vom Jugendherbergswerk zu gewinnen. Die Auswertung der Fragebögen warteten sie gespannt ab. Laszlo Grub besucht das Göttenbach Gymnasium, Joshua Lorentz die Realschule in Kirn. Beide spielen in ihrer Freizeit Fußball und Klavier.        (Bild 126 - Juni 2008) 

 Emma Gehres, Otzweiler

Oma Emma ist der Mittelpunkt ihrer Familie: Mehrere Jubiläen, Geburtstage und die Hochzeit Mitte Juni von Enkelsohn Bernd Gehres und Lena Fickert auf Schloss Wartenstein ließen Emma Gehres ganz schön „rotieren“. 83 Jahre wurde die gebürtige Schweinschieder, die einst in einem Meisenheimer Haushalt arbeitete und 1949 nach Otzweiler heiratete. Im Frühjahr (10. März 2009) will sie mit ihrem Mann Hermann, der jahrzehntelang in städtischen Diensten stand, Diamantene Hochzeit feiern. Die Nachbarschaft pflegen, im 200 Meter langen Garten werkeln, Kochen, Backen und die große Familie mit vier Kindern, sieben Enkel- und vier Urenkelkindern versorgen, das macht „Gehrese Emma“ am liebsten. Sie strahlt, wenn die ganze Familie um sie versammelt ist. Es gibt keine Feier, wo der gute Kartoffelsalat oder stets geratenen und beliebten „Donauwellen“ fehlen dürfen! (Bild 127 November. 2008)

Hermann Gehres aus Otzweiler schätzt Monatsmärkte, und er mag die Marktleute! Zentnerweise Brombeeren kann in diesem Jahr in Hermann Gehres pflücken. Der Rentner hat in seinem 198 Meter langen Garten schon immer den sprichwörtlichen „Grünen Daumen“. In der Landwirtschaft wuchs er auf, nach Krieg und Gefangenschaft arbeitete er im Staatswald. Drei Jahre war er bei der Kirner Baufirma Hilt beschäftigt, wurde dann vom Bauhof der Stadt Kirn übernommen, wo Gas, Wasser und Strom sein Tagewerk bestimmte. Drei Jahrzehnte lang kümmerte sich der Otzweilere in Diensten der Stadt Kirn zudem mittwochs und samstags um die Wochenmärkte auf der Kiesel und später auf dem Marktplatz und noch immer hat "Gehrese Hermann" ein sehr gutes Verhältnis zu allen Marktbeschickern. Nichts sei ihm zuviel gewesen: „Mindestens drei Mal im Monat muss ich zum Einkaufen hin, sonst habe ich Entzugserscheinungen“, sagt der fast 84-Jährige verschmitzt. Seit 1949 ist er mit seiner Frau Emma verheiratet, ist stolz auf vier Kinder, sieben Enkel- und fünf Urenkelkinder. (Bild367- 2008)



Simmertaler Willi Berg erhielt Dankesurkunde: Nach einer Waldbegehung in Simmertal mit anschließendem Mittagessen in Horbach wurde Willi Berg von Kirn-Lands Beigeordneten Heinz Herrmann mit Präsent und Urkunde für über 25- jährige Treue bei den VG-Werken geehrt. 1982 begann er bei der Wasserversorgung, wechselte 1985 als Klärwärter nach Simmertal und ist nach seinem Ruhestand weiterhin als Hausmeister der Grundschule in seiner Heimatgemeinde tätig. Der dreifache Opa weiß, was Kinder wünschen. Er ist immer da, hat ein freundliches Wort auf den Lippen und erledigt kleinere Reparaturen selbst: „Solche Leute brauchen wir, wir sind froh, dass wir den Willi haben!“, lobten Heinz Herrmann und Werner Müller. Der 70-jährige wurde in Weinsheim geboren, er arbeitete beim Reifenhersteller Michelin, dann bei Firma Pelzer in Simmertal als Betriebsmeister, bevor er zu den VG-Werken wechselte. Sein Garten und Skat spielen sind die liebsten Hobbys von Willi Berg. (Bild 471 -2008)

Nina Schüler ist als „Kiltze Mädchen“auch nach ihrer Hochzeit 2006 noch immer als waschechtes Simmertaler Kind bekannt, die 30-jährige arbeitet als Pharmazeutisch-Kaufmännische Angestellte in der ältesten Kirner Apotheke am August-Bebel-Platz. Tanzen und Sport betreibt das Energiebündel im VfL Simmertal von Kindesbeinen an, seit über vier Jahren leitet sie dort die Aerobicgruppe und bietet zudem im Bad Sobernheimer Fitnessstudio Step-Aerobic an. „Ich muss mich sportlich auspowern können“, dies sei ihr nicht nur zum beruflichen Ausgleich sehr wichtig und mehr als nur ein liebgewordenes Hobby geworden, meinte sie überzeugend. Bei der Simmertaler VfL-Fasenacht, die Ellen Lanz koordiniert, probt Nina Schüler eifrig mit dem AH-Männerballett. Es habe sehr viel Spaß gemacht, der Zusammenhalt sei super. Zudem wirkt sie oft als Connie Francis und bei sehenswerten Auftritten in der Starparade mit. (Bild 568 -März 2008)  


Dieter Schönheim mag die Lauschieder  Vor 30 Jahren heiratete Dieter Schönheim nach Lauschied, mittlerweile sei er zu einem „echten Lauschieder Besembinner“ geworden. Wenn man so lange regelmäßig in die Wirtschaften und auf den Sportplatz geht, Mitglied im SV und im Feuerwehr- Förderverein ist, dürfe man diesen Anspruch erheben:„Nein, ich will nirgends sonst wohin!“, schmunzelte der verheiratete Familienmensch und Vater eines 27-jährigen Sohnes. Am liebsten ist der Hobby- und Heimwerker in seinem großen Grundstück mit Garten anzutreffen, sein Herz schlägt für Fußballvereine der Region bis zu Mainz o5 und dem FCK. Gelernt hat der gebürtige Meddersheimer einst Kfz- Mechaniker bei Auto-Schenz im Kirner Steinweg. „Das waren noch Zeiten, als die Stadt voller Menschen war“, erinnert sich der 54-jährige gern zurück. Im Oktober feiert Dieter Schönheim sein 3o-jähriges Berufsjubiläum bei einer Tankstelle mit Reifenhandel an der Monzinger Straße in der Felkestadt, wo sein nettes Wesen bei der Kundschaft und seine Fähigkeiten als „Allrounder“ sehr geschätzt werden. (März 2008- Bild Nummer1325)


Bild128: Svenja Jakoby+Sophia Lobien 

Selbstbewusste Teenager:  Svenja Jakoby (links) und Sophia Lobien wohnen in Becherbach und sind seit Kindesbeinen und Kindergartenzeiten die besten Freundinnen und unzertrennlich. Beide sind froher Natur, sie lachen gerne, gehen auf Leute zu und sind aufgeschlossen. Svenja (14) geht in die Kirner Hauptschule, Sophia (15) besucht die Realschule. In ihrer Freizeit hören sie gerne Musik und neuere Lieder seit den 80-er Jahren von R`n`B, einem neumodisch- mehrdeutigem Sammelbegriff für Rap und Beat oder auch spezieller afroamerikanischer Rhythmus- und Bluesmusik. Die beiden sind Mitglied im TuS, zählen zur Becherbacher Jugendgruppe oder gehen in "Jojos" Partykeller. Beide wollen später einmal Erzieherinnen werden, in jedem Fall können sie sich die Arbeit mit Kindern vorstellen. Und noch einen Traum wollen sich die beiden Teenager gemeinsam verwirklichen: Einmal nach New York und nach Los Angeles... (2008) 


 Katharina Graf  und Denny Porger

Denny Porger spielte den "Schinderhannes" in Bärenbach! Drei Tage lang besuchte der waschechte Bärenbacher Denny Porger mit acht weiteren Kumpels im belgischen Meerhout das Pfingst-Rock-Konzertfestival, an dem über 50 Bands teilnahmen. Seit 1. Juli 2007 hat sich der 20-jährige nach bestandener Prüfung als Versicherungskaufmann im Familienunternehmen Selbständig gemacht. Motorradfahren auf der 500-er und Fußballspielen im FCB als „Manndecker“ zählt er zu seinen Hobbys. Übrigens sei von der ersten Mannschaft mit Durchschnittsalter von unter 25 Jahren in der Saison 2008/2009 „einiges zu erwarten“, hat er sich die Meßlatte „seines“ FCB sehr hoch gelegt. Bei der Schinderhannes-Aufführung der Gruppe um Walter Henrich und Hubert Collet zur Bärenbacher 900-Jahrfeier spielte er die 20minütige Szene des legendären Johannes Bückler alias „Schinderhannes“ und bedauerte doch etwas, diese Szene aus der Lehrzeit bei Wasenmeister Nagel ohne "sein Julchen“ jeden Dienstagabend proben zu müssen....Bild 129: Mai ´08



Markus Henrich übernahm in Bärenbach die Wehr kommissarisch Gemeinsam mit Eckhard Groh teilt sich Löschmeister Markus Henrich seit einem Jahr den Posten als Stellvertretender Wehrführer der Einheit Bärenbach für den beim VG-Feuerwehrtag in Heimweiler 2008 feierlich verabschiedeten Wehrführer Friedel Mengeu. Nun legte er im Förderverein seinen ersten Jahresbericht vor, dankte den Kameraden für Engagement und Einsatzfreude und dafür, dass beim Großbrand im Ort am Anwesen Klein alles reibungslos klappte und nichts Schlimmeres passierte. Vater und Bruder von Markus Henrich sind ebenfalls aktive Mitglieder in der Feuerwehr, der 26-jährige arbeitet in seinem Kirner Lehrbetrieb bei der Simona als Elektriker. Durch seine Freundin Isabell und der fünfjährigen Michelle hat es den gebürtigen Bärenbacher und früheren FCB- Torwart zur SG Perlbachtal gezogen, wo er nun zwischen den Pfosten das Tor hütet. (Bild 803 -2008) 


Pia Schmidt lebt in Bärweiler und schaut gerne Umzüge an: „Es muss auch Zuschauer geben!“, strahlte Pia Schmidt aus Bärweiler und lobte als Zuschauerin die aktiven Fasenachter der Region. Mit welchen Ideen und Kreativität die Wagen und Fußgruppen durch die Straßen zogen, sei aller Ehren wert und auch Sehenswert gewesen. Die 55-jährige aus Bärweiler freut sich auf den Sommer, dann schippert sie über den Rhein und seine Nebenflüsse. Zehn Mal verbrachte sie die Sommerferien am Bodensee, Ehemann Helmut hat den Bootsführerschein und darf Personen befördern. Die gebürtige Hundsbacher wohnte einst in Meddersheim und Bad Sobernheim und zog mit Familie Anfang der 90-er Jahre nach Bärweiler. Hier umsorgt die Mutter dreier Kinder, Sascha (32) Sven (29) und Tatjana (20),  auch die Schwiegermutter und freut sich gemeinsam mit Pia Schmidt, wenn am Wochenende das dreieinhalbjährige Meisenheimer Enkelkind zu Besuch kommt. Pia Schmidt mag Tiere, sie arbeitete einst in Kirner Lederwarenbetrieben und in einem Haushalt in Pirmasens. In Bärweiler hat sich die geprüfte Kosmetikerin und Nagel- Designerin Selbständig gemacht. (Bild Nr1327 aus 2008)    


 ( Bild 130- 06-`08) 

Eine tolle Spielszene bei „Meister und Knochenflicker“ Nagel: Der Bärenbacher Bub Jonas Ulrich (9) stürzt beim „Äpfelklau`“ von einem Baum und bricht sich den Arm. Weinerlich jammernd wird er von seiner „Mutter“ zu Meister Matthias Nagel gebracht und erhält dort den berühmten Verband mit der „schwarz` Heilsalb“. So sieht es eine Spielszene im Stück  der "Schinderhannes während seiner Zeit in Bärenbach"  im Rahmen der 900-Jahr-Feierlichkeiten vor, während zu selbiger Zeit vor der Bühne der berüchtigte Räuberhauptmann im Schutze der Nacht, auf einem Handwägelchen versteckt, nach Beinbruch beim Ausbruch aus dem Turmverlies in Simmern von seinen Spießgesellen zum Ex-Lehrmeister gekarrt wird. Jasmin Ulrich (17) ist die Schwester von Jonas, Heinz Engel (links) spielte den „Knochenflicker“ Nagel. Jonas besucht die Grundschule in Simmertal, Jasmin Ulrich das Kirner Gymnasium. Dort macht sie auch bei der Theater AG mit und zählt zur neu gegründeten FCB-Tanzformation „Shut up and dance“. 



Isabell Töppe aus Simmertal drückte noch einmal die Schulbank: Sich mit der Clique und gleichaltrigen Freundinnen aus der Region treffen und Feste, Veranstaltungen oder Kerwe der Region besuchen, das ist momentan bei der sympathischen Isabell Töppe aus Simmertal angesagt. Auch das Hochstetter Bowlingcenter steht hoch im Kurs. Manchmal hilft sie beim Service im VfL-Clubheim mit, wenn dort der VdK sein Sommerfest feiert. Die 25Jährige besuchte wieder in der Idar-Obersteiner Vollmersbach die Berufsoberschule I für Wirtschaft und Verwaltung und will ihr Fachabitur ablegen. Danach wünscht sich die junge Frau weiter wie bisher in der Verwaltung oder im kaufmännischen Bereich arbeiten zu können. Nach dem Besuch der Grundschule in Simmertal besuchte Isabell Töppe die Realschule sowie die Berufsfachschule Hauswirtschaft und Sozialwesen in Kirn und erlernte dann in Horbruch den Beruf Bürokauffrau. In dieser Zeit wohnte das echt-gebürtige „Simmerer Mädchen“ auch dort. (Bild 366- 2008)



  Bild 266: SV Limbach ehrte

Limbacher Volker Maurer hält die SV Fahnen hoch: Mit Nadel, Ehrenurkunde und Weinpräsent zeichnete der Vorsitzende des SV Limbach, Oliver Mayer (rechts), drei Mitglieder des 1976 gegründeten Sportvereins für 25-jährige Mitgliedschaft aus. Volker Maurer (47, links) war anwesend, der gelernte Modelltischler reiht sich stets in die Helferschar ein, ist auch in der örtlichen Feuerwehr seit über 25 Jahren aktiv und singt seit fast 30 Jahren im Gesangverein Bass. Volker Maurer wohnt „In der Au“ und ist begeisterter Hobbytischler und Miniaturbastler. Bruder Bernd Maurer und Norbert Hübner wurden ebenfalls 2008 von Oliver Mayer und dem SVL-Vorstand geehrt. Oliver Mayer ist Beamter, er arbeitet bei der „Arge“ in der Arbeitsvermittlung  im Landkreis Birkenfeld. Der 40-jährige wohnt in Hochstetten- Dhaun und ist seit mehr als fünf Jahren Vorsitzender des SV Limbach.  (Dezember 2008)


Christel Fuchs ist sportlich

Bei Christel Fuchs in Simmertal stehen die Türen sperrangelweit offen, sie schätzt das Kaffeekränzchen mit Freunden, gute Geselligkeit und die Nachbarschaft, so wie es die 49-jährige gebürtige Otzweilerer Frau von Haus aus gewohnt sei. In allen Dingen sei sie „ein weltoffener und überaus positiv eingestellter Mensch“, sagt die Mutter zweier erwachsener Kinder sehr selbstbewusst. Christel Fuchs reist gerne, sie war in aller Herren Länder, in Island, Irland und am Nordcup. Sportlich hält sie sich fit, seit sie erstmals vor über zwei Jahrzehnten beim VfL Simmertal zum Mutter-und-Kindturnen ging und besucht heute über die Woche mehrere Abteilungen des VfL in ihrer Heimatgemeinde. So steht neben dem Haushalt Wandern, Wirbelsäulengymnastik, Areobic und jede Menge anderer Aktivitäten im Tagesablauf    (Bild 1128- 03-2009  


Andreas Heinrich ist „ein humorvoller Sympathieträger“, da waren sich alle Zuhörer beim brillanten Makkaroni-Konzert im ausverkauften Kirner Gesellschaftshaus am Samstagabend einig, schmunzelten und applaudierten. Jede Moderation hatte seinen ganz eigenen, witzig-humorvollen, keinesfalls gekünstelten Charme. Dem 35-jährigen liegt das Entertainment aus dem Stehgreif, er moderiert auch in Nußbaum Benefizkonzerte, ist im Simmertaler VfL Sitzungspräsident und lässt keine Langeweile aufkommen. Bei „Hot Fruit“ war er einst Frontmann: „Musik ist mein Leben“ sagt der frühere Fußballer und hat den Posten als „eisenharter Manndecker“ an den berühmten Nagel gehängt. Mit Frau und den beiden Töchtern Johanna (neun Monate) und Helena (3) hat er in seiner Heimatgemeinde Simmertal neu gebaut, der gelernte Bankkaufmann arbeitet bei einer Fischbacher Raiffeisenbank und bildet sich derzeit zum Betriebswirt weiter.       (Jan 2009- Bild 267)



Olga Spomer heißt heute anders mit Nachnamen. Sie besucht gerne Hochzeitsmessen, 2008 sah man die junge Frau als Model erstmals Heißwickel ausprobieren. Diese werden in trockene Haare bis zum abkühlen hineingewickelt und halten bis zur nächsten Haarwäsche. Gemeinsam mit den Freundinnen sind solche Messen „ein wahrer Augenschmaus, wo man schon vor der Hochzeit Schmetterlinge im Bauch spürt und in Regenbogenfarben träumen kann“, sagte Olga Spomer. Gemeinsam lebt die 28-jährige seit April 2007 bei ihrem Freund und Verlobten Andreas Steingruber in Otzweiler. Am 16. August sollen für das Paar in der Becherbacher Kirche die Hochzeitsglocken läuten und in der Siener Turnhalle ein großes Fest gefeiert werden. Die junge Frau wurde in Kasachstan geboren, sie kam vor 15 Jahren nach Idar-Oberstein und arbeitet seit einigen Jahren bei Georg Loch in Georg-Weierbach als Bürokauffrau. (Jan. 2009- Bild 268)



Manfred Köhl aus Otzweiler freut sich auf seinen Urlaub: „Dann will er Verwandte am Niederrhein besuchen und seine beiden Motorräder abwechselnd fahren. Sein größter Wunsch ist natürlich, mit dem Bike durch die amerikanischen Rocky-Mountains zu fahren, aber das bleibt vorerst noch ein Traum. Der 53-Jährige ist auf dem Maiweilerhof bei Ulmet im Kreis Kusel geboren, wohnt seit Kindesbeinen in Otzweiler, ist seit 18 Jahren verheiratet und Vater zweier Kinder (Sascha 15 und Steffen 17 Jahre). Manfred Köhl ist Western- und Countryfan, im Sportverein aktiv und zweiter Vorsitzender im Trampclub Otzweiler. Er ist leidenschaftlicher Kegler, begeisterter „Grillmeister“ und Hobbykoch. Seit über 20 Jahren arbeitet er bei der örtlichen Straßenbaufirma, fährt einen Dreiachser Lkw auch mit Anhänger. „Autoschlangen“ mag „Manni“ Köhl absolut nicht, obwohl er alle anderen Tiere sehr mag und der Deutsche Schäferhund sein Lieblingstier ist.  (Bild 363 -2008).

Andreas Düdder wirkte im Regieraum:Na, das hat ja prima geklappt“, lobte VHS Theater-Urgestein Gunhild Gille überschwänglich den 18-jährigen Gymnasiasten Andreas Düdder aus Schneppenbach, der für die Technik zuständig war. Erstmals bediente er diese im Kirner Gesellschaftshaus, spielte er nicht nur den Pausengong, sondern auch  Kastagnettenklang, schallende Ohrfeigen oder Telefonläuten ins Theatergeschehen ein und hatte dabei sichtlichen Spaß. Schon bei der Generalprobe habe alles wie am Schnürchen funktioniert, die Technik fasziniert Andreas Düdder. Er besucht das Kirner Gymnasiums und macht dieses Jahr 2009 sein Abitur. Danach will er in Mainz Physik studieren. In seiner Freizeit ist Andreas Düdder in der Abteilung bei Reiner Helfenstein im Kirner TuS 1862 ein erfolgreicher Judoka- Sportler.  (Jan.2009 -Bild 269). 

Bild 270: Prosit auf 2009! 

Zwei Sulzbacher servierten Sekt! Eva Maria Petry (li.)+ Marlene Reinhart schenkten beim ersten gemeinsamen Neujahrsempfang 2008 im Stadtteil Sulzbach Sekt und Selters aus und wünschen den vielen Besuchern im Bürgerhaus Glück und Gesundheit. Die beiden 57-jährigen leben gerne im Stadtteil, engagieren sich, schätzen gute Nachbarschaft und gehen gemeinsam zum Turnen in die Gymnastikabteilung, wo Wolfgang Vorbek Abteilungsleiter ist. Marlene Reinhart (re.) ist Sulzbacher Urgestein, Hausfrau und gelernte Friseurin und übt diese Tätigkeit noch immer leidenschaftlich gerne im Evangelischen Altenheim auf Halmen aus. Sie wandert für ihr Leben gerne und singt im Chor „Vivace“. Eva Maria Petry wuchs in Weierbach auf, sie ist gelernte Apothekenhelferin und arbeitete 25 Jahre in einer Versicherungsgeschäftsstelle. Sie pflegt ebenfalls viele Hobbys und freut sich mit ihrem Mann, der jetzt „Hausmann“ ist, auf zufriedene Jahre im Ruhestand. (2008)



Manuel Kaiser ist Feuer-,Wasser- und "Feuerwasser"-Experte Manuel Kaiser aus Kirn-  Kallenfels schätzt Zusammenhalt und gute Kameradschaft, er ist seit über 22 Jahren mit Leib und Seele Feuerwehrmann und habe noch immer sehr viel Spaß und Freude an diesem Ehrenamt. Bei der Einheit Kallenfels ist der 39-jährige Löschmeister Fahrer und Maschinist. In der Kirner Wehr kümmert er sich zudem als Kammerwart um die Kleidung. Einst lernte er in der Brunnengasse bei der Firma „Somas“ Maschinenschlosser, seit 15 Jahren arbeitet Manuel Kaiser bei der Firma Hay in Bad Sobernheim als Dreher. Weitere Hobbys: Mittwochs geht’s zum Dartspielen „Zum Eugen“ in die Königsberger Straße. der humorvolle Manuel Kaiser ist Whiskyliebhaber, Sammler und Experte dieses „hochprozentigen Feuerwassers“. ( Bild 822- Febr.2009)



Renate Römer wirkt im Hintergrund mit. Seit 1997 gehört Renate Römer zur Laienspielschar der VHS- Theaterwerkstatt im Studio unterm Dach im Kirner Gesellschaftshaus. Theaterspielen und Lesen, mit Vorliebe Romane, zählen zu den Hobbys der gelernten Kirner Industriekauffrau. Besonders das Verkleiden, wenn man in eine andere Rolle schlüpfen und diese sehr theatralisch mit viel Mimik und Gestik ausfüllen kann, das mag die junge Mutter. Auch der gemeinsame Zusammenhalt in der VHS- Theaterwerkstatt nennt Renate Römer als weiteren Grund, warum ihr die Laienspielerei solch großen Spaß macht. Mehrere Monate laufen die Proben auf Hochtouren, wird die Kulisse gestaltet und aus dem eigenen Haushalt jede Menge Utensilien zur Dekoration fürs Bühnenbild ins Gesellschaftshaus geschleppt. Söhnchen Niko muss mit, wenn es zu den Proben geht. Renate Römer fungiert als Souffleuse, wenn die Komödie in drei Akten „Ein Mädchen für alles“ auf die Bühnenbretter gebracht wird. (Bild 271-VHS 2008).


Dieter Jung hegt Flora und Fauna und ist TuS Gründungsmitglied: Er und „sein“ TuS Meddersheim sind unzertrennlich. Das Gründungsmitglied bildet  seit 1971 im gut 350 Mitglieder zählenden TuS sprichwörtlich den „Zaun ums Vereinshäuschen“ auf den Nahewiesen und er hat auch zahlreiche Höhen und Tiefen als Spieler und „Allrounder“ in der zweiten Mannschaft erlebt. Kaum ein Tag, an dem der ledige 50-jährige nicht mit dem Fahrrad von der Kirschrother Straße auf den Sportplatz fährt und nach dem Rechten sieht. Er kümmert sich als Hausmeister das ganze Jahr über darum, dass alles in Ordnung ist und zeichnet auch bei den Spielen für die Platzmarkierung verantwortlich. Der gebürtige Meddersheimer arbeitet ebenfalls seit 1971 als gelernter Dreher in der Produktion bei einer Zulieferfirma für Automobiltechnik in Bad Sobernheim. Dieter Jung ist Naturverbunden, die Flora und Fauna entlang der Nahe, insbesondere der Vogel- und Naturschutz sind im enorm wichtig. Oft ist er im eigenen Garten anzutreffen. Derweil hat er schon mit dem Schneiden seiner Obstbäume begonnen. (Bild Nr.:1460- aus 2008) 


Mutter+Tochter: ein Herz+eine Seele: Brigitte Fey (li.) ist ein echtes „Kirner Mädchen“ und Übungsleiter-Urgestein. Die Hausfrau und Mutter arbeitete einst bei Matzenbachs in Kirn. 30 Jahre lang war die 59-jährige beim Gymnastik-Verein (GV) Kirn Sulzbach aktiv und steht seit 40 Jahren in Diensten der TuS 1862 Kirn. Jazztanz, Aerobic und Gymnastik ist das Metier von Brigitte Fey, die kürzer treten musste. Nur kurze Zeit war die Jazztanzformation vakant, bis Tochter Bianca Fey-Mühl (39,re.) übernahm. Aber noch immer schlägt das Herz der Mutter höher, fiebert und zittert Brigitte Fey mit den Mädels mit, wenn die Musik und die Choreografie beginnt. Premiere mit einem neuen Jazztanz feierte die Formation „KiSu“ bei den „Rappelköpp“ im Kirner Gesellschaftshaus. Die 14 Damen, viele sind neu hinzugekommen, schnuppern gerne und oft Wettkampfluft, z.B. bei „Happy Gymnastik“ des TV Mittelrhein im Stadion Oberwerth in Koblenz. „Fey`e Mäd“ sind immer wieder zuversichtlich, das sie etwas Gescheites auf die Bretter zaubern. (Bild 272- 2008)   


Melanie Kupczyk (24) ist Mitglied der DRK Bereitschaft Kirn Stadt + Land und reihte sich im Schulungsraum auf der Kirner Kiesel in die Helferschar der freiwilligen Referenten zur Sanitätsausbildung ein. Geboren im bayer. Schweinfurt wohnt sie seit 16 Jahren in Meisenheim am Glan, arbeitet im Neurologischen Landeskrankenhaus auf dem Liebfrauenberg, der neuen „Glantal- Klinik“, als Krankenpflegehelferin und ist Teilzeitkraft beim Rettungsdienst. In der Ersthelferausbildung der Rettungssanitäter im DRK-Kreisverband Rheinhessen-Nahe engagiert sich die junge Frau nach Feierabend. Sie hat Aussicht auf einen Studienplatz und würde gerne Medizin studieren. Jede Menge Sport, Joggen, Schwimmen, Radfahren, aber auch Klavierspielen zählt sie zu ihren Hobbys. (Bild 273 -2008)


FCB Jugendleiterin Sibylle Bleil (41):Vor über drei Jahren hat Sibylle Bleil von Manfred Hohlreiter den Posten der Jugendleiterin im FC Bärenbach übernommen: Der FCB- Fußballnachwuchs blüht derzeit in einer SG mit Schmidthachenbach und Becherbach auf. Sibylle Bleil ist stolz auf ihre fußballbegeisterten Jungs, sie betreut in der närrischen Kampagne auch das Männerballett, das lange nach Mitternacht einen tollen Tanz auf die Bühnenbretter legte und ihrer Choreografie folgte. Selbst wurde die Mutter einer 14-jährigen Tochter und eines 11-jährigen Sohnes nach über 16 Jahren als aktive Spielerin im Mittelfeld, Sturm und als Torfrau erst vor Jahresfrist in ihrem Geburtsort  Mittelreidenbach aus der dortigen Damenmannschaft verabschiedet. Sibylle Bleil treibt alle Arten von Sport wie Walking, Radfahren und Schwimmen, auch ist sie stellvertretende Gymnastikleiterin bei den Turnerfrauen im FCB. (Bild 274-Jan. 2009)


Philipp Schmidt aus Becherbach bei Kirn ist Rettungssanitäter Der junge Mann ist voller Begeisterung in seiner Freizeit Helfer und ausgebildeter Rettungssanitäter, gerne fährt er in Idar- Oberstein im Rettungsdienst mit. Er gehört dem DRK-Ortsverein Herrstein und dem DRK-Kreisverband Birkenfeld an. Bei einer großangelegten Kreisübung 2008 im Halmer Steinbruch in Kirn hätten die Statisten alle Register ihres Könnens gezogen, viel Stress vermittelt und der Einsatzgruppe alles abverlangt, lobte er. Umso höher sei das „Hand in Hand"-Zusammenarbeiten über Kreisgrenzen hinaus positiv zu bewerten, meinte der 23-jährige, der derzeit eine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker absolviert. Schmidt ist in seinem Heimatort Becherbach als Feuerwehrmann aktiv und zählt zur örtlichen Jugendgruppe. (Bild 275- 2008)


Claudia Staudt mag Spaziergänge mit ihren Lieblingen.Mit dem fünfjährigen Berner Sennenhund Asko und einem knapp zweijährigen Australian Shepherd trifft man Claudia Staudt oft auf Lützelsoonhöhen, an den Oberhauser Felsen oder in der Hundeschule. Die Oberhauser Frohnatur ist gerne und oft an der frischen Luft und in gottesfreier Natur und mag ausgedehnte Spaziergänge mit ihren Lieblingen, während ihre „Männer“ lieber dem runden Leder im SV Oberhausen nachjagen. Fürs Kirner Jahnbad hatte sie eine Familienkarte, neben Schwimmen zählen im Winter Skifahren und die Familie zu den Hobbys der 40Jährigen, Sohn Dennis ist 15 Jahre, Tochter Alina neun. Claudia Staudt wuchs in Kirn auf, sie lernte bei der Stadt Verwaltungs-Fachangestellte und ist seit einigen Jahren als Teilzeitkraft im Sekretariat der Kirner Hauptschule auf Kyrau tätig. Seit 1992 ist sie nach Oberhausen verheiratet und fühlt sich hier sichtlich wohl. (Bild 465 -2008). 



Anna Maria mit Mama Nicola 2007 beim Kindertag in Kirn: Natürlich besuchte die Meckenbacher Pfarrersfrau Nicola Petry-Zeh mit den beiden Kindern Tobias (damals 5 Jahre) und Anna Maria (damals 4, Foto) den großen Kirner Weltkindertag. „Toll, das Jesus die Kinder liebt und nicht vergisst“, dies sei prägende Aussage beim Gottesdienst gewesen. Anna Maria malt sehr gerne, sie nahm aber auch am Bobby-Car-Rennen und an zahlreichen anderen Spielen teil und war sichtlich begeistert. Zuhause spielt sie gerne mit Fahrzeugen oder Legosteinen und besucht den Evangelischen Kindergarten an der Hellbergschule in der Danziger Straße. Gerade erst kehrte die Familie von einem Urlaub am südbayrischen Staffelsee zurück und besuchte auch einen ganzen Tag lang den Münchner Tierpark Hellabrunn. Nicola Petry-Zeh ist ein „waschechtes Kirner Kind“, sagt sie selbst stolz, besuchte die Dominikschule und das Kirner Gymnasium und heiratete 1999 nach Meckenbach. Seit 1996 ist sie selbstständige Rechtsanwältin und genau so lange im Vorstand des VfR 07 Kirn aktiv. Gerne steht sie auch beim Krippenspiel der Kinder in der Meckenbacher Kirche mit Rat und Tat zur Seite! (Bild 491)



Orhan Koc ist gelernter Damen- und Herrenschneider: Orhan Koc stammt aus der alten osmanischen Stadt Konya in den Bergen Anatoliens nördlich von Manavgat an der touristisch erschossenen Mittelmeerküste im Süden der Türkei. Vor 40 Jahren kam er nach Deutschland, weil hier Arbeiter gesucht und gefragt waren. Er arbeitete bei Möbel Bretz in Gensingen, bevor er sich in der Kirner Nahegasse im früheren Elektrogeschäft Edelmann mit einer Änderungsschneiderei Selbständig machte. Das war vor fast 30 Jahren. 15 Jahre war sein Geschäft direkt am Marktplatz, seit fünf Jahren kann dem 63-jährigen im einstigen Kaufhaus „Fürste“ im unteren Teichweg beim Schneidern Jedermann über die Schulter schauen. Orhan Koc ist gerne hier, die Familie habe sich eingelebt in Kirn. Er hat drei Kinder, ist sechsfacher Opa, und seine ersten Kunden kommen immer noch zu ihm und das mache ihn glücklich. Trotzdem fährt er gerne in seine Heimat: „Hier muss man arbeiten und hat das Leben vergessen. Das ist bei uns anders!“, sagt er nachdenklich. (Bild 1143  März 2009)


Bild 1009- März  2009

Annchen Speier pflegt ihre sehr gute Nachbarschaft Von vielen bedeutend jüngeren Otzweilerern wird die zweitälteste Bürgerin in der kleinen Randgemeinde von Kirn-Land nur liebevoll „Tante-Annchen-Gote“ oder „Oma Annchen“ gerufen. Annchen Speier (89) wurde „Auf der Platt“ geboren, ist echtes Otzweiler Urgestein und zeitlebens in der heimischen Landwirtschaft tief verwurzelt. Seit ihr Ehemann vor über 40 Jahren auf dem Weg von der Arbeit verunglückte, führte die Witwe mit ihren zwei Buben den Hof mit Ackerbau und Viehzucht bis Ende der 80-er Jahre weiter. Noch immer legt sie die Hände nicht in den Schoß, tagtäglich werkelt sie rund ums Haus und bestellt mit dem ältesten Sohn Herbert den großen Garten, Sohn Günter ist nach Hennweiler verheiratet. Annchen Speiers Leben läuft in geordneten Bahnen. Sie ist treue Kirchgängerin, pflegt und freut sich über „die beste Nachbarschaft, die man haben kann!“. Bei der Jugend fühlt sich die Seniorin wohl, Stricken und Häkeln sind während den „Fallers“ im TV- Programm angesagt. Und Zeitung lesen: „Oma Annchen“ von der Platt kennt die lokalen Seiten und kommunalen Verhältnisse wie aus dem Effeff. 



Volleyballdamen kredenzten gerne Sekt: Maria Erzigkeit (23, links) und Michelle Schmidt (18) trainieren nach wie vor beide im TV Hochstetten Volleyball. Ehrensache für die beiden „waschechten Hochstetter Mädels“, wie sie beide selbst sagten, bei der TV- Jubiläumsveranstaltung mit drei weiteren Damen ihrer Abteilung die Gäste mit Sekt oder Orangensaft zu begrüßen. Sie hatten dabei alle Hände voll zu tun und mussten ständig Nachschub ordern. Auch die DIN-A-4-vierfarb Festschrift war heiß begehrt und vergriff sich wie warme Semmeln. Maria Erzigkeit arbeitet in ihrem erlernten Beruf als Industriekauffrau bei einem Bad Kreuznacher Betrieb, der Filtersysteme herstellt. Sie interessiert sich alles was mit Sport und Computer zu tun hat und spielt zudem freitags beim TuS Kirn Volleyball. Ihre Freundin Michelle Schmidt besucht noch das Kirner Gymnasium. Sie zählt zur Jazztanzformation „Life Line“ unter den Fittichen der Spvgg. Hochstetten, wo Sylvia Hofferbert Choreografie führt. (Bild 472 -2007)


Alice Neumann (li.) +  Renate Wild

  Auch außerhalb der fünften Jahreszeit sind die zwei gern gehörte Stimmungsgaranten par Exzellent. Die beiden 62-Jährigen Damen sind aktiv im TV-Hochstetten, sie plauderten aus dem Nähkästchen und kamen zur Jubelfeier „100 Jahre TV“ 2007 mit dem „Navi“ auf die Bühne ins Hochstädter Bürgerhaus „Horbach“. Dabei wunderten sie sich über soviel junges Volk, bis endlich der berühmte Groschen fiel: „Der Verein wird 100, net all die Leit` , die doo drinne sind!“ klärte die in Herzogenaurach gebürtige „Wilde Renate“ mit ihrem sympathischen fränkischen Slang im Dialekt ihre temperamentvolle Komödiantin, „es Marieche“, auf. Beide sind in Mimik und Gestik seit zwei Jahrzehnten in der TV-Bütt eine Augenweide, auch übers Jahr „Stimmungskanonen“. Renate Wild war beruflich über 23 Jahre als Buchhalterin in Bad Sobernheim tätig. Hausfrau und TV-Frauenwartin Alice Neumann wurde für ihr vielseitiges, 35jähriges Engagement vom DTB mit der Ehrennadel ausgezeichnet. (Bild 1142- 2009)



Bild 969- Februar 2009

Seit 2000 wohnt Harald Göbel in Heimweiler. Dort betreibt er mit seiner Frau die Kegelbahn im Dorfgemeinschaftshaus und hat mit ihr auch den Posten eines Hausmeisters inne. Der gelernte Kfz Mechaniker hat seine „bessere Hälfte“ einst im Christlichen Jugenddorf in Wolfstein kennen gelernt, die drei Kinder sind zwischen 21 und 32 Jahre. Harald Göbel ist trotz einer chronischen Erkrankung immer frohen Mutes, gut gelaunt und hat den Humor nie verloren. Wie auch, wenn man, wie er, am 11. 11. 1955 in Mainz geboren wurde. Gerne erinnert er sich an seine Kinder und Jugend, wo man oft tagelang die fünfte Jahreszeit feierte und als „verschollen“ galt. Der Frührentner liest viel. „Fernsehsportler“ sei er und ist oft im Internet: „Eine tolle und positive Erfindung“, sagt er, warnt aber lautstark vor Webseiten, wo man in Kosten- und überteuerte Abofallen gerät. Allergrößte Vorsicht sei mit seinen persönlichen geboten, mit denen man sehr vorsichtig und sparsam umgehen sollte, warnt er.

 

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