Heylive.de kommt "NEU" auf Typo 3...-stop-...Neues Outfit- neues Design- neue Inhalte...-stop-...Kein Scherz: Start ist spätestens im Januar 2011...-stop-...Lesen Sie unter `Archiv` dann "Heylive-Heylights" was User schreiben und was uns so anspornt!...-stop-...Besinnliche Vorweihnachtszeit!...-stop-...!

Home
Aus den Gemeinden
Lokales
Leute von nebenan
Blaulicht und Blitzlicht
Politik & Wirtschaft
Schule
Kunst & Kultur EXTRA
Sport
Muse und Meinung
Tipps & Lifestyl
Archiv
Kontakt
Impressum
AGB  

Counter

 

Wirtschaft Weltpolitik Politik in Person Politik vor Ort



SPD-Ehrenbrief für Heinrich

 

Günter Heinrich ist Träger der Ehrennadel des Landes RLP,  ihm wurde die Verdienstplakette der VG sowie der OG Monzingen überreicht. Mitglied der SPD ist der Monzinger seit 1964, 37 Jahre lang war er seit 1980 im Ortsverein Kassierer und ab 1990 fast 20 Jahre im Gemeindeverband. Von 1964 bis 1969 und dann wieder von 1974 bis 1989 war er Mitglied des Ortsgemeinderates Monzingen und dort im Rechnungsprüfungsausschuss und im Finanzausschuss tätig. In drei Legislaturperioden ab 1984 war Günter Heinrich Mitglied des VG-Rates, des Haupt- und Rechnungsprüfungsausschuss, Stellvertreter im Werksausschuss, Mitglied im Wirtschaftsausschuss und von 1986 bis 1994 im VG-Rat Fraktionsvorsitzender. Der 72-jährige dreifache Familienvater ist mit Ehefrau Doris verheiratet und war von 1962 bis 2003 beim Finanzamt als Amtsrat und Außenprüfer -oft in Meddersheimer Metzgereien, tätig. „Aber ich kann heute noch überall hinkommen“, schmunzelte er.   Kegeln war sein Hobby. (Nov.2010 Nr.2694)



.... die SPD hat auch "twittern" gelernt...

Landtagswahl im März 2011: In gleichem Maße wie sich die neue CDU-Landeschefin Julia Klöckner um das Amt der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin landauf, landab in "RLP" bemüht, macht sie sich im Wahlkreis BIR/KH rar. Das nutzen die Genossen geschickt. Wie beim Hase-Igel-Spiel, überall wo die Guldentaler hinkommt, war die SPD schon da! Der politische Gegner bietet der Christdemokratin und Hoffnungsträgerin null Angriffsfläche. Im Gegenteil: 

Kurt Beck

Die SPD gießt Öl ins Feuer auf unerledigte Berliner Baustellen wie BaföG, Flugsteuer, Lobbywirtschaft im Gesundheitswesen etc., und fordert Finanzausgleich auf allen Ebenen. Symbolträchtig mit den "Grünen" wird in Mainz gegen  AKW-Laufzeitverlängerung in Berlin protestiert und Bündnisse geschmiedet, die Zeitung "Rheinpfalz" sieht Rot/Grün im Land am 18. September 2010 bei über 50 Prozent!  Der Wähler rebelliert zunehmend gegen abzockende "Staats-Defraudanten und Absahner": siehe Stuttgart 21, Bankenkrise, HRE-Boni oder Ärzteproteste und geht auf die Straße. Will heißen: Aus Berlin kann Klöckner prinzipiell nichts erwarten und hat vorsorglich erklärt, sich in Mainz ums Land zu kümmern, und die Verschuldung zurückzufahren. Warum diese Botschaft nicht wie eine Bombe einschlug und ein "Rohrkrepierer" blieb?  Ohne Belang, will niemand wissen.

Weil die FDP im Umfragetief, liebäugelt sie mit den Grünen.  SPD Verfehlungen im Land wie Nürburgringaffäre oder exorbitante Verschuldung hat die CDU mit dem Rotlichtmilieu auf Parteikosten oder dem "Abgreifer" Michael Billen selbst zur Genüge. Remis. Der prunkvolle Ausbau des Schlosshotels Bad Bergzabern zeigt umgekehrt, dass der von der CDU so titulierte "Landesfürst König Kurt" etwas für "Werterhalt seiner Heimat übrig" hat- Fehler wurden eingeräumt. "Wir machen`s halt" so der SPD Landesslogan. Und wer viel macht.... Beck hat Dauerkarten beim FCK, wo ein neues Fotovoltaikdach 450 Haushalte mit Strom versorgen kann, und bei Mainz 05, wo der Bau der Coface-Arena die Jecken am Rhein glückselig macht. Parallelen zu "Kohl muss weg" zu statuieren, verpuffen wirkungslos- der "MP" Beck steht im Zenit. Er hält seine Truppe fest zusammen. Dies wiederum prangert die Ende September zur CDU- Landeschefin gewählte Klöckner als Vetternwirtschaft an. Aber: Alle SPD-Ministerien "tun Gutes und reden noch mehr darüber!" Die SPD "machts halt, ist omnipräsent, besetzt alle Themenfelder und lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen: Kurt Beck kehrt von ganz tief unten Erfolge hervor. Er selbst preist in höchsten Tönen die Umwandlung der Konversion, spukt beim 40 Millionen Rhein-Zeitung Druckhaus in Koblenz bei der Grundsteinlegung in die Hände, schaut auf Schloss Wartenstein in Hahnenbach nach dem Rechten, ehrt Lieschen Müller in Trier, klopft VG-Bürgermeisterkandidaten  Dietmar Kron in Meisenheim anerkennend auf die Schulter, will selbst die Schulden reduzieren und gibt gleichzeitig geldwerte Fusionsanreize. (Fotos Sept. 2010 Nr. 2649- 2650)

SPD- Ministerien decken die Presse ein! Verbraucherschutzministerin Margit Conrad tritt fast stündlich vor die Presse und lässt Staatsministerin Julia Klöckner in ihrem ureigensten, prädestinierten Metier nicht den Hauch einer Chance: Conrad spricht sich in einer groß angelegten Kampagne im September 2010 für eine "schärfere Gangart bei Werbeanrufen" übers Telefon aus, weiht Hunsrücksteige ein, informiert gegen Skimming, Handykosten, Internetfallen, Werbemails und Datenklau, und legt tadellose Umweltbilanzen und Hochwasserschutzmaßnahmen vor. Es wird sehr schwer für die CDU und ihre Spitzenkandidatin am 27. März 2011 etwas zu reißen... 

Aber Julia Klöckner (38 Jahre jung im Dez.2010) als CDU-Hoffnungsträgerin gehört die Zukunft. Sie wird sich an ihren Erfolgen messen lassen und ein Beraterteam nicht nur im Wahlkampf um sich scharen müssen. Es gilt ein dickes Brett zu bohren!  Geländegängig und "geerdet" allein reicht da nicht! 



Rätsel: Dr. Felix Welker hat  hingeschmissen - Ein Jahr im Amt!

Spekulationen schießen ins Kraut: Steckt mehr dahinter als nur ein Verstoß gegen das Meldegesetz? Warum ignorierte er Warnungen? Wer hat Welker nachspioniert, wo er nächtigt? An Pfingstsamstag erst hatte er seine Nadine in Staudernheim geheiratet. Hätte VG-Bürgermeister Rolf Kehl seinen "Ziehsohn" nicht davor bewahren können? Kein Mensch glaubt, dass er fallen gelassen wurde! Dennoch wird viel geredet in der Felkestadt. Wetten liefen bereits, dass Welker das Jahr nicht übersteht. Eher aber deshalb, dass er Knatsch und die heftigen öffentlichen Vorwürfe seines Beigeordneten Alois Bruckmeier nicht unbedingt haben muss.   

Mit Alois Bruckmeier (re.) hat sich der  Bürgermeister auch schon mal "gezofft" 

Bild 2429: Abgeschmiert... Am 31. August 2010 ist die Ära Welker zu Ende! 2430: Felix Welker 2009 beim Fassanstich 

Mitte Juni 2010.BAD SOBERNHEIM. Hals über Kopf wirft Dr.Felix Welker (CDU) als mit haushoher Mehrheit überraschend vor einem Jahr ins Amt katapultierte Bürgermeister der 7000 Einwohner zählenden Felkestadt hin. Die Zeichen standen bei aller Euphorie denkbar schlecht, seitdem die CDU nicht einmal bei der Beigeordnetenwahl während der Konstituierenden Sitzung die Reihen schloss, und der Stadtchef mit Uli Schug (Grüne) und Alois Bruckmeier (FWG) Kontrahenten am Tisch hatte. Gemeindeverbandsvorsitzende Bettina Dickes (MdL,CDU) vermutet politische Drahtzieher hinter der Attacke und sei "maßlos enttäuscht". Fakt ist, dass das Ordnungsamt nach einer ominösen Strichliste aktiv wurde, weil Welker mehr Nächte im zwei Kilometer entfernten Staudernheim als in seiner Zweitwohnung im Leinenboner Weg verbringt. Ein eindeutiger Verstoß gegen das Meldegesetz: "Die Umstände zwingen mich dazu" soll Welker im Pressegespräch geäußert haben. Sitze ich das aus, oder trete ich zurück? -dies seien einzige Optionen gewesen. Welker wollte nicht "gegangen werden", ohnehin hätte er automatisch aufgrund der Ermittlungen sein Amt verloren und sah sich einem "unsäglichen und langwierigen Verfahren ausgesetzt", nachdem das Ordnungsamt Ermittlungen nachgehen müsse. Dass dies für den smarten und stets freundlichen und umgänglichen Bürgermeister so unsinnig wie ein Holzprotokoll ist, wusste er als juristischer Experte. Welker wurde mehrfach gewarnt, so Insider. Er trage doch das Meldegesetz "nicht mit sich unterm Arm herum", antwortete er nun trotzig und zog die Konsequenzen. Hart aber bitter. Nie hatte er einen Hehl daraus gemacht, alle Probleme der Stadt im Alleingang und im "Fulltime-Job" allein zu erledigen. Viele in der Stadt haben sich gefreut, dass die "chaotische" Zeit seines Vorgängers Hans Georg Janneck der Vergangenheit angehört. Der politische Gegner, insbesondere die Genossen, spielen nun das Unschuldslamm. Insgeheim dürften sie sich aber auf die Schenkel klatschen: Nach dem freien Fall in der Wählergunst und dem Abwatschen bei der Kommunalwahl 2009 Balsam auf die geschundene Seele. In Wirklichkeit haben die "Roten" in der Felkestadt bisher nicht viel bewegt, ließen den SC 03 in die Insolvenz sausen, schassten Markus Below, und lagen sogar mit Janneck im Clinch  Und jetzt? Nach einem Jahr zieht der begeisterte Hobbypilot Felix Welker die Reißleine und hinterlässt bei aller Aufbruchstimmung einen Scherbenhaufen. Nix neues in Bad Sobernheim. Am 17. Juni 2010 erhielt er bereits die Entlassungsurkunde.  



CDU- MdL Michael Billen ist in der Region als "Fighter" bekannt!

Nach der BSE- Krise Ende der 1990-er Jahre brach der Rindfleischabsatz teilweise in manchen Fleischereien um bis zu 70 Prozent ein. Hysterie machte sich breit, die Kunden waren mehr als enttäuscht, was da von der Britischen Insel herüberschwappte, oder ans Vieh gefüttert wurde. In dieser Folge schloss der Bad Kreuznacher Schlachthof! 

Bild 2477: Ein kämpferischer Billen im Bad Kreuznacher Kolpinghaus!

 Im RÜCKSPIEGEL: Michael Billen

Bild 2478: E. Kiltz, P.W.Dröscher, Funktionäre und  Billen mittendrin...

Michael Billen, Ulrike Höffken, Elke Kiltz, Peter W. Dröscher, kurzum, Landtagspolitiker aller politischer Couleur setzten sich vorbildlich nach der BSE-Krise vor gut zehn Jahren für den Erhalt und gegen die Schließung des Bad Kreuznacher Schlachthofes ein. Landwirte, Verbraucher und Fleischer liefen Sturm, letztlich war die Schließung wegen hoher Umbauschulden, überbordender EU-Bürokratie und die Umsetzung von Bestimmungen sowie der BSE-Krise nicht zu vermeiden. Bekanntlich stellt sich am 28.Juni 2010 in Bitburg Michael Billen seiner Wiederwahl für den Wahlkreis Bitburg-Prüm in den Landtag. Billen wurde am 4. Oktober 1955 in Trier geboren. Er war im Spätsommer 2009 heftig in die Schusslinie seiner CDU-Landtagsfraktion geraten, als er vertrauliche interne Daten über die Nürnburgring-Kosten-Affäre bei seiner Tochter "abgriff". Einfach  "saudumm gelaufen", möchte man dem Kaschenbacher Wehrführer und Landwirt zurufen. Wie oft haben nämlich solche "geheimen" Dokumente schon andere "abgegriffen". Oder sie wurden der Öffentlichkeit zugespielt, "durchgesteckt". Aber wenn dies beim politischen Gegner bekannt und hochgespielt wird, sieht man alt aus. "Schenkelklopfen" und Blamage liegen in dem Geschäft eben dicht beieinander, Mit "Looser" und Zocker lässt man sich nicht gerne "ablichten"...



SIMMERTAL: FDP zur Fusion und Verschuldung

Im Felsengarten ließen sich die Liberalen aus Stadt und Kirn-Land von Thomas Auler, dem innen- und rechtspolitischen Sprecher der FDP im Mainzer Landtag, über den Planungsstand und die Auswirkungen einer Fusion informieren. Konkret gehe es darum „den Bürgern transparent zu machen, um was es bei der Reform geht, und dass aufgeblähte Strukturen“ abgeschafft werden müssten, bekräftigte Kreistagsmitglied und der Amtsverbands- Vorsitzende Thomas Bursian. Seit über 30 Jahren rede man nur über das Thema und habe zwei gut dotierte Bürgermeister. 

Nr 2424: Thomas Auler-Thomas Bursian 2425: Ratlos, nachdenklich. Auler ist Kriminalbeamter, Vater dreier Kinder Bild 2426:...und Bürgermeister der Gemeinde Riesweiler /Hunsrück

Hart kritisierte Bursian aufgeblähte Strukturen, und dass bei einem Steuereinnahmerekord von der SPD-Landesregierung trotzdem neue Schulden auf Rekordhöhe gemacht werden. Thomas Auler erinnerte in Sachen Fusion, dass seitens der FDP seit Jahren konkrete Vorschläge auf dem Tisch des Landtages liegen. Er sagte den Genossen handwerkliche Fehler nach, vieles sei zerredet worden, und mit dem vorliegenden Gesetzentwurf sei die FDP nicht einverstanden: „Wir hätten uns eine größere Reform gewünscht, Kreisgrenzen oder die Einwohnerzahl dürfen nicht allein Kriterium sein“, meinte Auler. 163 VG´s gebe es im Land, „nur“ 32 seien im Fusionsgespräch. Bei einer Minimumgrenze von 15.000 Einwohnern währen landesweit 80 VG´s betroffen. Größere VG´s müssten als Schreibstube Dienstleister der Ortsgemeinden und Städte sein und diese stärken. „Menschen identifizieren und engagieren sich mit der Gebietskörperschaft, in der sie leben“, so sein Credo, die Trägerschaft von Schulen und das Feuerwehrwesen gehöre in den Kreis. Jagd-und Waffenrecht dürfe nicht auf die Kommune übertragen und Verkehrsüberwachung nicht nach Kassenlage gemacht werden. Bei letzterem Punkt müsse die Belehrung und Erziehung an erster Stelle stehen. Wenn Kommunen dies übernehmen, würden sie zuallererst ihre Kasse füllen. Die Reformen (Kommunal- und Gebietsreform, Kommunal- und Verwaltungsreform) seien längst überfällig. „In  Rheinland-Pfalz erst recht“, sagte der Liberale, denn das Flächenland sei Hartz IV-Land mit den höchsten Kassenkrediten und hänge am Tropf des Länderstrukturausgleiches. Das Zuschusswesen müsse zurückgeführt werden. Daher müsse es unbedingt auch zu einer Gemeindefinanzreform kommen, denn die Kosten liefen aus dem Ruder. Datenstraßen und DSL-Ausbau seien so wichtig wie Verkehrsstraßen. Das Kirner Liberale „Urgestein“ Hans Faber plädierte für eine schnelle Fusion vor Ort. Die „Hochzeitsprämie“ sei mittlerweile geschmolzen wie Butter in der Sonne. Sie dürfe nicht allein Anreiz sein. VG-Ratsfrau Henny Schmitt nannte die Fusion Cochem mit Cochem-Land als Pilotprojekt und mit 10 Millionen Prämie ein schlechtes Beispiel. Wichtig sei: Die Bürger vor Ort informieren und sie mitnehmen. Dies sei das A und O, war Tenor aller Redner.



JUNGE UNION TOPFIT!

Bild 1981-November 2009: Vorsitzender Julian Weirich (vorne mitte) und seine beiden Stellvertreterinnen Katrin Hailer (links) und Elisa Schröder (rechts). Sascha Trompetter (hinten von links), Gregor Sickel, Martin Gregori-Langer und Michael Greber. 

 KIRN. Mit Elisa Schröder wurde eine neue Vorsitzende der Schüler-Union gewählt. Die 18-jährige Kirner Gymnasiastin mit Vorlieben zu Musik und Physik sei bereit, Verantwortung zu übernehmen, und wurde nun bei einer Mitgliederversammlung in der TuS-Schwimmbadgaststätte „Akropolis“ auch als Stellvertretende Vorsitzende im Gemeindeverband Kirn/ Kirn-Land der Jungen Union („JU“) gewählt. Erklärtes Ziel: „Enger zusammen zu rücken, Kräfte bündeln und  Julia Klöckner schon im Wahlkampf als künftige Ministerpräsidentin unterstützen“.„JU“-Kreisvorsitzender Gregor Sickel leitete die Versammlung. Er freute sich über  zahlreiche Aktivitäten der „JU“ in Kirn und Kirn-Land, übermittelte mehrere Grußworte und stimmte ein auf die kommenden Landtagswahlen. 16 Mannschaften besuchten im Gasthaus zur Schmidtburg das zweite Kickerturnier der „JU“. Mehrere „Public-Ewing“- Veranstaltungen seien rege frequentiert worden. Seniorennachmittage in Bruschied und Schneppenbach erfreuten sich größter Beliebtheit, 2009 besuchten 55 Teilnehmer diese Veranstaltung. Zweite Vorsitzende Katrin Hailer dankte den Ortsgemeinden Bruschied und Schneppenbach für ihre räumliche Unterstützung. Der nächste Seniorennachmittag findet am 24. Januar 2010 in Bruschied statt. Beim Thomasmarkt in Kirn am 12.Dezember will die „JU“ mit der Schülerunion einen Waffelstand betreiben, gemeinsame Weihnachtsfeier, Bowlingabend, Minigolfturnier, Kickerturnier und Grillwanderungen sind wie bisher schon fest terminiert. Von sieben stimmberechtigten Mitgliedern aus dem Gemeindeverband Kirn und Kirn-Land wurde Julian Weirich zum Vorsitzenden und Katrin Hailer sowie die Vorsitzende der Schülerunion, Elisa Schröder, zu Stellvertreterinnen gewählt. Schatzmeister ist Michael Greber, Beisitzer sind Sascha Trompetter, Alexander Eckes und Martin Gregori-Langer. Zu Revisoren wurden Gregor Sickel+ Robert Munstein gewählt. 



Kommentar

Woche 39: National

"Teflon-Merkel" zeigte Kalte Schulter: Nur der Erfolg zählt. Das mussten die beiden "MP" Peter Müller (Saarland, links) und Dieter Althaus (Thürigen, rechts) spüren, die von der Kanzlerin trotz Blumen und böse Mine zum guten Spiel keines Blickes gewürdigt wurden. Die beiden hatten Stimmen verloren. Althaus trat zwei Tage später zurück. Nur der Sachse Stanislaw Tillich (2.v.re.) wurde hofiert, umworben. Ihm galt "Angies" Sympathie und ganze Aufmerksamkeit. Für "Looser" ist kein Platz. Wenigstens sind diese in den höheren Etagen gut versorgt. Traurige Zunft.....  

Bild1750/1751:Bild mit Symbolcharakter das um die Welt und  alle Medien ging! 



Hier sollte ihre Firma stehen

Werben Sie zum kleinen Preis!

 Werben Sie zum kleinen Preis!

Hier sollte ihre Firma stehen

 Werbung, die sich lohnt!

Hier sollte ihre Firma stehen

Werben Sie zum kleinen Preis!



SPD Kreistagsliste in Hochstetten im Ortsteil Dhaun nominiert!

Bild 1410: Die SPD Spitzen aus dem Kreis Bild 1411: Die VG Kirn-Land Delegation... Nr 1412 war guter Gastgeber in Turnhalle!

In geheimer verbundener Einzelwahl nominierten 107 Stimmberechtigte Delegierte ohne Einwände oder Listenverschiebungen 62 Bewerber in dieser Reihenfolge: 

Carsten Pörksen, (Stadtverband -„SV“- Bad Kreuznach), Anke Denker (Gemeindeverband -„GV“- Stromberg),  Fritz Wagner (SV Kirn), Wolfgang Ginz (GV Rüdesheim), Martina Hassel (SV Bad Kreuznach), Peter-Wilhelm Dröscher (SV Kirn), Michael Greiner (GV Bad Sobernheim), Werner Müller (GV Kirn-Land), Matthias Harke (GV Bad Münster), Marianne Müller (GV Langenlonsheim), Dietmar Kron (GV Meisenheim), Peter Frey (GV Bad Kreuznach), Lutz Mattern (GV Bad Sobernheim), Helmut Schmidt (GV Bad Kreuznach), Steffen Bouffleur (SV Bad Kreuznach), Dr. Michael Vesper (SV Bad Kreuznach), Volker Schöffling (GV Rüdesheim), Claudia Kuntze (GV Langenlonsheim), Thomas Langguth (GV Bad Sobernheim), Bernd Fuchs (GV Kirn-Land), Michael Schaller (GV Rüdesheim), Hermann Schoon (GV Bad Münster), Werner Bohn (GV Bad Sobernheim), Margrit Mannert (SV Bad Kreuznach), Hans-Helmut Döbell (GV Kirn-Land), Manfred Denzer (GV Meisenheim), Peter Dill (GV Bad Münster), Heinz Zingen (SV Bad Kreuznach), Heike Zensen (GV Rüdesheim), Silke Kriegel (SV Kirn), Hiltrud Holzem-Vetter (GV Bad Sobernheim), Irene Lautenschläger (GV Meisenheim), Iris Frank (GV Bad Münster), Oliver Kohl (GV Kirn-Land), Annette Glöckner (SV Bad Kreuznach), Rita Kowalski (GV Rüdesheim), Elke Demele (GV Langenlonsheim), Martin Kehrein (GV Bad Sobernheim), Michael Simon (GV Bad Kreuznach), Robert Nicolay (GV Bad Sobernheim), Michael Ginz (GV Rüdesheim), Manfred Helmes (GV Stromberg), Johann Klein (GV Bad Münster), Rüdiger Kiltz (GV Kirn-Land), Jörg Bubinger (SV Kirn), Christian Vollmer (GV Rüdesheim), Michael Driemel (GV Meisenheim), Detlev Stroh (GV Langenlonsheim), Karin Schwenk (GV Kirn-Land), Denis Alt (GV Bad Sobernheim), Peter Haberland (GV Meisenheim), Günter Schwenk (GV Kirn-Land), Rainer Ullrich (GV Bad Sobernheim), Panja Neumann (GV Langenlonsheim), Ernst Brückner (GV Langenlonsheim), Elke Ackermann (GV Bad Sobernheim), Günther Gerhardt (GV Kirn-Land), Heinz-Jürgen Kiefer (GV Bad Münster), Rainer Schmitt (GV Stromberg), Doris Dahl (GV Bad Sobernheim), Dieter Herrmann (GV Kirn-Land), Ursula Fett (GV Kirn-Land). 



Für die CDU kandidiert in Meddersheim eine Bürgermeisterin!

  MEDDERSHEIM. (26.1.2009-Bilder 971-972-973) Während einer CDU-Mitgliederversammlung in der Pizzeria Tedesco kürte der CDU-Ortsverband Meddersheim ihre Vorsitzende Renate Weingarth-Schenk für die Kommunalwahlen am 7. Juni zur Bürgermeisterkandidatin. Tilo Krauß werde definitiv nicht wieder kandidieren, sagte sie bei ihrer Vorstellung. Damit hat die CDU als erste Fraktion neben der FWG, SPD und UWG ihre Liste aufgestelt und ihre Kandidatin gekürt: Renate Weingarth-Schenk lebte, studierte und arbeitete in Mainz. Seit 1992 wohnt die Familie in Meddersheim, die beiden Kinder sind Erwachsen. Gemeinsam mit ihrem Mann Eberhard Weingarth hat sie 1995 die Ortsgruppe des Hunsrückvereins im Weindorf etabliert und 1995 die Leitung des örtlichen Volksbildungswerkes übernommen. Seit 15 Jahren singt Renate Weingarth-Schenk im Apollochor. Sie trat 1999 in die CDU ein, ihr Mann Eberhard war in jenen Jahren SPD-Vorsitzender im Ortsverein. 2004 wurde sie für die CDU in den Gemeinderat gewählt. Sie wolle sich in ihrer Heimatgemeinde für ein starkes und gemeinsames Miteinander einsetzen, sagte Renate Weingarth-Schenk, nicht ohne die bisher geleistete Arbeit positiv  darzustellen. Touristisch sei die Weinbaugemeinde geradezu prädestiniert, mit den heimischen Winzern, Gästehäusern, Vereinen, Landwirten und Dienstleistern, dieses große Potential auszubauen und weiter zu fördern. Zwei neue Mitglieder könne man aufnehmen, Renate Weingarth-Schenk sprach von einem Aufwind in der CDU und blickte doch etwas neidisch nach Bad Sobernheim. VG-Bürgermeister Rolf Kehl fungierte als Wahlleiter, in geheimer Wahl wurde die Bewerberin einstimmig nominiert. Acht anwesende, stimmberechtigte Mitglieder votierten für Mehrfachnennung und Listenaufnahme von Nichtmitgliedern. Die ersten Drei auf der Liste werden dreifach genannt, der vierte und fünfte Kandidat zweifach und die weiteren einfach. In folgender Reihenfolge wurde die Kandidatenliste beschlossen: 1. Renate Weingarth-Schenk, 2. Rolf Arzt, 3. Eckhard Schlarb, 4. Janine Cloidt, 5. Harald Wienold, 6. Anton Zentgraf, 7. Dagmar Arzt-Voit, 8. Horst Ponert. Zu Delegierten wurden Ottokar Nowicki und Horst Ponert gewählt.  

Auf der CDU VG-Liste sind am 27. Januar im "Peanuts" in Bad Sobernheim nominiert: 1.Rolf Kehl, Staudernheim, 2.Achim Schick, Odernheim, 3.Elisabeth Öhler, Bad Sobernheim, 4.Ferdinand Stenzhorn, Lauschied, 5.Willi Scheer, Bad Sobernheim, 6.Gabi Theis, Odernheim, 7.Ottokar Nowicki, Kirschroth, 8.Dr. Jörg Maschtowski Bad Sobernheim, 9. Manuela Späth, Monzingen, 1o.Rainer Hildenbrand, Odernheim, 11.Rolf Arzt, Meddersheim, 12.Franz Höling, (parteilos)Daubach, 13. Franz Seiß, Staudernheim, 14.Dr. Felix Welker, Bad Sobernheim, 15.Heinrich Wahl, Lauschied, 16. Norita Gins, Odernheim, 17.Renate Weingarth-Schenk, Meddersheim, 18.Bernd Jäger, Merxheim, 19.Werner Hahn (parteilos) Weiler, 20.Marlene Reinhard, Monzingen, 21.Anke Schumann, Bad Sobernheim, 22.Michael Schatto, Odernheim, 23.Christel Hoseus, Monzingen, 24.Mario Basile, Staudernheim, 25. Horst Barth, Bad Sobernheim, 26. Jürgen Sperling, Staudernheim, 27. Luise Kehl, Junge Union, Staudernheim, 28.Bernd Ahrend, Bad Sobernheim, 29.Axel Treßel, Monzingen, 30. Markus Faulhaber, Merxheim/Martinstein, 31.Dr.Willi Grüntgens, Bad Sobernheim, 32.Bernd Späth, Monzingen, 33.Thomas Michel, Steinhardt, 34. Manfred Kerber, Bad Sobernheim, 35.Ron Budschat Bad Sobernheim, 36.Marian Jaede, Odernheim.       



Stadt CDU beginnt mit Dr. Felix Welker Sturm aufs rote Rathaus  -

 Generationswechsel vollzogen - Stimmung sehr positiv-optimistisch!

BAD SOBERNHEIM. Februar 2008 -hey- Es gab erstaunte Gesichter und es herrschte so etwas wie Aufbruchstimmung bei der Mitgliederversammlung der städtischen CDU im Hotel Restaurant Ratshof: Viele neue Gesichter unter den über 30 Anwesenden und junge, bekennende Christdemokraten überraschten und verblüfften die Ratshofgäste.  Dr. Welker: "Mammutaufgabe kommt auf uns zu"

Dr. FelixWelker kandidiert in der Stadt

Die Kandidatenliste: Dr. Felix Welker, Willi Scheer, Dr. Willi Grüntgens, Anke Schumann, Dr. Jörg Maschtowski, Thomas Michel, Marita Ellenbürger, Klaus Schmidt, Horst Barth, Axel Hill, Friedrich Wilhelm, Dorothee Seufert, Peter Öhler, Manfred Sax, Ron Budschat, Dr. Vera Reinhardt-Willett, Alfred Peeters, René Bolhar, Jan Bolland, Daniel Wolz, Helmut Blümel und Dorothee Grüntgens.

Bild: Aufbruchstimmung in den VG-Räten

Ein kleines Kunststück ist damit dem amtierenden Stadtverband um Dr. Willi Grüntgens gelungen, denn die oft als "Seniorengruppe" verspottete CDU hat deutlich einen überraschenden Generationswechsel hingelegt. "Es wurde ja auch langsam Zeit, wenn nicht jetzt, wann dann?" ist klare Ansage. Tatsächlich aber war es für Insider daher keine Überraschung, seit sich eine Junge Union etablierte, kreisweit eine junge Schülerunion formierte und viele Schüler und Jugendliche um Mandatsträger Flagge zeigen und sich sicherlich von Rolf Kehl, Julia Klöckner, Bettina Dickes oder in Kirn Christa Hermes wie auch dem neuen Landrat Franz-Josef Diel motivieren und "mitnehmen" ließen.  Jurist Dr. Felix Welker wurde einstimmig von der Versammlung zum Bürgermeister-Kandidaten der Stadt gewählt. Welker sagte, dass es wichtig sei, nicht nur junge Kandidaten aufzustellen, sondern es sei wohl gelungen, mit einer Mischung von jungen und erfahrenen Kommunalpolitikern ein gutes Team zu bilden. "Ich möchte Spielführer einer Mannschaft sein, die die notwendigen Maßnahmen in der Stadt in Angriff nimmt", sagte Welker unter dem Beifall der Mitglieder. Zuvor hatte Welker den Christdemokraten erläutert, warum er sich zur Wahl stellen werde. Vor über drei Jahren hatte er wieder einmal mit seinem Vater über die Zustände in Bad Sobernheim diskutiert. Doch da habe sein Vater deutlich gesagt: "Hör auf zu meckern und tue endlich selbst was." Schon beim Neujahrsempfang hatte er flammend erklärt, die Stadt "aus ihrem Dornröschenschlaf" wach küssen zu wollen. "Es gibt viel zu tun", meinte Welker, "eine Mammutaufgabe kommt auf uns zu". Der Kandidat wiederholte dann seine möglichen zukünftigen Arbeitsbereiche vom Steinhardter Steinbruch bis zum Bahnhofsvorplatz. Zu den neuen Kandidaten gehört René Bolhar. Der 23-Jährige studiert in Trier, wohnt im Arkadenhaus. Daniel Wolz ist 18 Jahre, besucht noch ein Gymnasium in Bad Kreuznach, ist dort Schülersprecher. Und als sich Axel Hill vorstellte, rief der Altvordere Helmut Blümel ungläubig: "Weiß denn Ihr Vater, dass Sie hier zum Stadtrat kandidieren?" Dr. Jörg Maschtowski witzelte: "Das gibt Ärger" - Hills Vater ist nämlich Vorsitzender der städtischen FWG. Friedrich Wilhelm sieht in Bad Sobernheim seine Heimat und will sich einbringen, um mitzuhelfen bei Veränderungen. Manfred Sax, mit 50 Lebensjahren in dieser Riege einer der Älteren, kommt aus dem Vorort Steinhardt. Winzer Thomas Michel lebt ebenfalls aus Steinhardt, sieht Aufbruchstimmung in der städtischen CDU: "Da bringe ich mich ein und mache mit." Der 31-jährige Ron Budschat stammt zwar aus einem Meddersheimer sozialdemokratischen Elternhaus, doch sei "da nicht viel hängen geblieben". Er kandidiert lieber für die CDU wie weitere junge Kandidaten wie etwa Jan Bolland, Anke Schumann und Dr. Vera Reinhardt-Willett.



NACHLESE: Wähler wollten nicht  „weiter so!" Franz-Josef Diel hat den von vielen Genossen hoch bejubelten und gepuschten „Erbprinzen“ Hans-Dirk Nies bei der Landratswahl "ausgestochen". Das war bitter. Natürlich hat die geringe Wahlbeteiligung, das Wetter, die große Koalition in Berlin, Andrea Ypsilanti in Hessen, die Bankenkrise, der Werteverfall, Lobbyismus, die Landesverteidigung am Hindukusch oder einfach nur der Parteiaustritt von Wolfgang Clement und der Rücktritt von Parteichef Kurt Beck dem „schwarzen Lager“ in die Hände gespielt, waren jedenfalls den Sozialdemokraten nicht förderlich. „Ich kenne keinen von beiden“, hörte man oft bei Frauen und den Jungwählern. Warum aber gingen so wenige sozialdemokratische Sympathisanten zur Wahl? In der Kirner Innenstadt lag der Minusrekord für alle erschreckend bei 10,6 Prozent. Kirn, die Stadt von Wilhelm Dröscher, dem Guten Menschen von Kirn, war das Zünglein an der Waage. Es war Andreasmarkt und die Wähler sind mit Sicherheit mehrfach am Wahllokal vorbei gelaufen. Dagegen wählten im kleinen Otzweiler über 90 Prozent Rot. Andererseits macht die Kanzlerin Angela Merkel auf internationalem Parkett keine so schlechte Figur wie Karikaturisten dies gern zeichnen. Obwohl die Regierung mehr durch Aktionismus zu Lenken versucht, Politologen oder Politikwissenschaftler der Großen Koalition aber Inhaltsleere bescheinigen, könnte man sagen, dass CDU wie SPD mit der Roten Karte abgestraft wurden. Und: Lokale Aspekte im Kreis darf man nicht ausblenden. Je nach Lesart und Standpunkt über 150 Millionen Euro Schulden sind kein Pappenstiel. Franz-Josef Diel bescheinigte man vielleicht das kleine Quäntchen mehr Charisma oder Lebenserfahrung. Sein Mitbewerber ist dagegen bedeutend jünger, ein gelernter und anerkannter Verwaltungsfachmann. Das Attribut als Macher gelang linientreu im Schatten Veltens nicht. Die Zeit war zu kurz, um sich zu beweisen. Diel hat seine Positionen klar vertreten, Ideen entwickelt, neue Ansätze und Denkweisen in festgefahrene Hierarchien gebracht. Er hat gesagt, was er auf Kreisebene anders machen will. Nies dagegen hat viele Positionen seines Vorgängers übernommen, leistete sich bei Hochwassergeschädigten naheabwärts einen Fauxpas, bei deren Müllentsorgung, beispielsweise. Und Visionen? Fehlanzeige. Er wolle „die gute Konsolidierung der Kreisfinanzen seines Vorgängers“ Karl-Otto Velten fortführen, so wurde Nies ohne Widerspruch mehrfach zitiert. Aber das wollte anscheinend bei 150 Millionen Schulden  –Tendenz steigend- niemand. 120.000 Bürger waren zur Urwahl aufgefordert, es wurde eine „Wahl ohne Wähler“.

Warum gingen so wenige zur Landratswahl am 30.Nov. 2008? 

Die einst „rote Naheregion" bröckelt: Nach dem Bundestagsdirektmandat, dem Oberbürgermeisterposten in Bad Kreuznach und dem Verlust des VG-Bürgermeisterpostens  in den beiden VG-Bad Sobernheim und Kirn-Land sind nun die beiden nächsten Chefsessel in der VG Rüdesheim und im Kreishaus den Genossen abhanden gekommen.

Bild 487: Hans-Dirk Nies (li.) und Landrat Karl-Otto Velten ehrten 2008 gemeinsam  Kirns Bürgermeister Fritz Wagner (mitte)



 KIRN. Eine ganze Reihe aktueller Themen und Ehrungen standen bei der Jahreshauptversammlung des CDU-Stadtverbandes im Felsenkeller auf der Agenda. 18 Bürger kamen, Kreisvorsitzender Franz-Josef Diel erläuterte seine Kandidatur bei der Landratswahl am 30. November und stellte seine Ziele vor. Diel berichtete vom defizitären Kreishaushalt mit 150 Millionen Euro Schulden. Über 50 Prozent bei den Sozialausgaben seien Pflichtaufgaben, lediglich über 0,3 Prozent des Haushaltsvolumens könne man noch selbst bestimmen. Manko: Es fehle eine Wirtschaftsförderungsgesellschaft (Wifög), welche die gesamte Naheregion mit einheitlichem Emblem straffer bündele: „Eine Identität schaffen, an einem Strang in eine Richtung ziehen, weg von der Kirchturmpolitik“, sagte Franz-Josef Diel. Stichwort Hunsrückbahn zum Hahn: Sie werde kommen und auch mit über 50 Zugbewegungen täglich Personen und Güter befördern, hier verschlafe der Kreis erneut eine Entwicklung. Auf dem Flugplatz Hahn hätten längst andere Kreise ihre Pflöcke eingeschlagen, meinte Claus Offermann und nannte den Rhein-Hunsrückkreis oder Cochem/Zell. Beim Schulentwicklungsplan ändere sich für Kirn nicht. Aus Beratungen im Kreistag nach Kirn gekommen, lobte Diel 

Franz-Josef Diel gab sich in Kirn kämpferisch und völlig zuversichtlich+siegessicher!

Bild 429- aus Wahlbroschüre-09/08

grundsätzlich positive Ansätze, lediglich die Berufsbildende Schule müsse eine stärkere Einbindung erfahren. Stadtratsmitglieder sprachen von Etikettenschwindel bei der Realschule plus. Beim Thema Struktur- und Verwaltungsreform hieße das Zauberwort „Freiwilligkeit. Keiner weiß, was eigentlich kommen soll“, so Diel.  Die Wogen schlugen hoch beim Thema Infrastruktur und Zukunft der Dörfer: Statistisch müsse nicht zuletzt wegen des stärker ausgeprägten Ehrenamtes für Großstadtbewohner bedeutend mehr ausgegeben werden wie für die Landbevölkerung. Die Versorgung im ländlichen Raum (Ärzte, Notfallmedizin und ÖPNV wurden genannt), sei dagegen größte Herausforderung an die Zukunft. Kirns CDU Stadtverbandsvorsitzende Christa Hermes plädierte, Kirn als Mittelzentrum in allen Punkten zu stärken. „Bei uns ist es ein Problem, krank zu werden. Bürger müssen genau überlegen, an welchen Tagen besser keine Medizin gebraucht werde“, prangerte sie Missstände aus Bürgersprechstunden an und forderte ähnlich wie in Idar-Oberstein oder Bad Kreuznach im Kirner Krankenhaus eine Notfallzentrale einzurichten. „Es ist katastrophal: Wir sind hier nicht Bürger zweiter Klasse“, berichteten Familienväter wie schwierig es ist, sich zwischen Kirn und Meisenheim durch den telefonischen Ansagedschungel und auf der Suche nach Arzt und Arznei zu kämpfen, obwohl mitten in der Stadt fünf Apotheken seien.



Lorenz Brühl ist seit 50 Jahre in der CDU  

Geehrt für 50-jährige Mitgliedschaft in der CDU wurde aus Kirn-Sulzbach Lorenz Brühl. Im Alter von 37 Jahren trat er 1958,  geprägt nach achtjährigem Russlandeinsatz und dortiger Gefangenschaft bis 1948,  den Christdemokraten bei. „Damals war politisch noch jede Menge los...“, Plakate kleben wolle er heute nicht mehr. In Kefersweiler, dem heutigen Truppenübungsplatz Baumholder geboren, heiratete Lorenz Brühl 1951 nach Kirn-Sulzbach. Dort gehörte er dem Gemeinderat an, als der knapp 1000-Seelen-Ort noch zum Amt Weierbach gehörte. Nach der Eingemeindung zu Kirn 1969 engagierte er sich im Ortsbeirat. Der heute 87-jährige war drei Legislaturperioden kommunalpolitisch aktiv. Bis zu seiner Rente war bei der Fernbetriebsgesellschaft in Idar-Oberstein, einer der NATO unterstellten Bundesbehörde für Tanklager beschäftigt. Das Wandern im Verein zählt zu seinen Hobbys. Ebenfalls geehrt wurde der Kirner Walter Gotha in Abwesenheit für 25-jährige Mitgliedschaft. (Bild 428- Aug.2008)


 Ex- Justizminister Herbert Mertin ist in Kirn bei den Liberalen gern gesehner und sehr sympathischer Gast 

Bild 183: Ohne Starallüren ist der Liberale gerngesehner Gast und redet gerne Tacheles   184: Fraktionschef Herbert Mertin war einst Justizminister, komplexe Zusammenhänge bringt er auf den Punkt

  KIRN. Ohne Mehrheiten in Bund und Land sind die politischen Gestaltungsmöglichkeiten für die Liberalen derzeit denkbar schlecht. Geht dem Mittelstand als Verlierer des Jahres die Luft aus? Immer mehr Bürger der Mittelschicht fragen sich, was sie „noch alles Unangenehmes von der Politik zu erwarten haben“, fragte provokant Vorsitzender Thomas Bursian den FDP- Fraktionschef im Landtag und früheren Justizminister Herbert Mertin und befürchtete gar eine Entsolidarisierung der Gesellschaft. „Hohe Hürden aufzubauen, bringt nichts“, mehr oder weniger stecke die FDP mangels Mehrheit in der Opposition im Dilemma und muss tatenlos ohne Gestaltungsmöglichkeiten zusehen, wie die Genossen im Landtag allein regieren. Der einstige Slogan der Liberalen, „Leistung muss sich wieder lohnen“, werde konterkariert. Heuchelei sei es, wenn die große Koalition in Berlin propagiere, die Öffentlichen Kassen und Haushalte hätten einen Überschuss erwirtschaftet: „Das haben allein die Bürger über höherer Steuern bezahlt!“, wetterte Mertin und zählte allein 19 Steuererhöhungen in dieser Legislaturperiode auf. Der Aufschwung komme nicht beim Bürger an, zudem ziehe die Mehrwertsteuererhöhung und Inflation eine Geldentwertung und eine „verheerende kalte Progression“ nach sich. Die Nettokaufkraft sei gesunken. Bei global agierenden Öl- und Energieunternehmen funktionier längst kein Wettbewerb mehr und bei 61 Prozent Steuer je Liter Treibstoff lange der Staat kräftig zu. Mertin sprach von einem „wild wuchernden System“ mit immer mehr Verwaltungsvorschriften und 500 so genannten „Lenkungstatbeständen“ allein im Einkommensteuerrecht. Durch Veränderungen der Steuertabelle sei schnell der Spitzensteuersatz fällig. Die Rentenberechnung sei selbst für Experten „hochkomplex“, Norbert Blüms Floskel „Die Rente ist sicher“ verfolge ihn wie ein rotes Tuch und könne er nicht mehr hören! Professor Kirchhoff habe nicht Unrecht, aber es gebe keine Mehrheiten für Entbürokratisierung und eine „Entschlackung des Dickichts“.  Kreisbeigeordneter Max Schütt aus Monzingen machte sich „ernsthaft Sorgen um die Demokratie“. Politik und Ökonomie könnten den Bürgern längst nicht mehr vermittelt werden. Gemeinden seien Bittsteller, ohne Landeszuschüsse gehe gar nichts mehr.Stichwort Fusionen und Kommunalreform: Sie scheitere kläglich an Animositäten und Begehrlichkeiten der Beteiligten und sei auf kommunaler Ebene „sehr problematisch“. Hans Faber appellierte ans Maßhalten: „Die abgehobene Politik in Berlin ohne Vorbildfunktion führt zum Unmut. Warum gibt man mehr Geld aus, als man hat? Privatinsolvenzen sind gang und gäbe“. Gut besucht war die Veranstaltung in der Schwimmbadgaststätte, Diätenerhöhung und Politikverdrossenheit wurden kontrovers diskutiert.



Bild 503 -2008:  Prof. Dr. Jürgen Falter (mi.) ist ein gefragter Gesprächspartner!

BAD SOBERNHEIM. „Mittelweg oder Mittelmaß- Was leistet die Große Koalition?“, dieser Thematik ging Politikwissenschaftler Professor Dr. Jürgen Falter auf Einladung der Konrad-Adenauer- Stiftung bei BollAnts im Park unverblümt und ohne Scheuklappen nach. Der Leiter des Mainzer Bildungswerkes Karl-Heinz B. van Lier begrüßte den 1944 in Heppenheim geborenen und an der Uni Mainz lehrenden Parteienforscher als „bedeutendste und gefragteste Persönlichkeit des öffentlichen Lebens mit unabhängiger Meinung“. Diesem Ruf wurde Jürgen Falter gerecht: „Wer hat die große Koalition gewählt, wer hat sie gewollt?“ fragte er. Vor der Wahl bekämpften sich alle Lager bis aufs Messer, versprachen alles. Eine Zwangsehe sei herausgekommen, deren Erfolg allein an der Wohlstandswahrung gemessen werde und keinesfalls an dem, was im Koalitionsvertrag stehe. Unaufhörlich ticke die demografische Zeitbombe mit Mega-Auswirkungen auf die ganze Gesellschaft: „Lieber in Treppenlifte investieren, als in Bobbycars“ sei an der Börse ironische Redensart unserer alternden Gesellschaft. Als „Mentalitätsmanko“ größte gesellschaftliche Maläse: „Ohne Kinder keine Zukunft!“. Zehn weitere Punkte von der Gesundheitspolitik über Familie, Bildung, Steuervereinfachung, Subventionen, Schuldenabbau, Klimaschutz oder Deregulierung zählte der Professor auf, um sie dann mit messerscharfer Prägnanz zu sezieren. Beispiel: Ex-Wirtschaftsminister Clement habe den Verordnungsdschungel gelüftet, 600 völlig überflüssige abgeschafft, aber 1400 neue Gesetze hinzugefügt! 80 Prozent der Bevölkerung sei gegen eine Rente mit 67 ab dem Jahr 2026: „Die Menschen können keinen Dreisatz“, rechnete Falter vor, eine Alternative dazu sei weit und breit durch Umlageverfahren nicht bezahlbar. Apparatemedizin werde teurer, bis zu einer Milliarde Euro koste die Entwicklung eines Impfstoffes: „Die Tendenz hin zu größeren Kassen und einer Mehrklassenmedizin ist von Ulla Schmidt gewollt!“. Reformerische Geniestreiche blieben Mangelware, zu viele Heilige Kühe grasen: Sparen bei den Ausgaben ist geschehen, nun folgten Erhöhungen bei den Einnahmen. Stichwort Mindestlöhne: „80 Prozent sind dafür, aber: Bundesweit einheitlich nicht durchführbar, höchstens branchen- und regionalspezifisch!“. Drei Finanzminister hätten herumgedoktert, wegen „überkomplexer Steuersysteme mangels Kompetenz und Zeit“ versagt: Einzig der Schuldenabbau durch die angesprungene Konjunktur, dessen Verdienst sich ausdrücklich nicht die Große Koalition auf ihre Fahnen schreiben dürfe, stehe auf der Positivseite: „Aus null und zwei mach drei Prozent!“ -erinnern sie sich noch an die Mehrwertsteuererhöhung, setzte er zum Rundumschlag an. Wie die Pisastudie sei auch Klima- und Umweltschutz reine Hysterie, ein wahres Tummelfeld für Profilierungssüchtige: „Wann bekommen die Kühe einen Kat umgebunden?“, regional sei bei uns prozentual („wenn überhaupt“), nix oder nur im  Promillebereiche messbar. „Verschlafen“ hätte die Politik die Einbürgerung jüngster  Generationen von hier lebenden Gastarbeitern, Falter spannte den Bogen zu randalierenden französischen Vorstadtkindern. Wichtig sei: Fördern und Fordern als elementare Konforme des Zusammenlebens, leider zähle bei uns nicht Bildung, sondern Einkommen. Klare Aussage des Politprofis: „Das Grundgesetz schützt die Religion. Aber die Religion steht bei uns nicht über dem Grundgesetz!“. Fazit der Großen Koalition: Sie habe nichts Großes geleistet, sei notwendig aber anders als 1966 bis 1969 gelinge ihr kein großer Wurf: „Nach mir die Sintflut“ sei weit verbreitet. Parteien kämen nicht mehr annähernd an 40 Prozent Wählerstimmen, geschweige denn, an eine absolute Mehrheit. Kanzlerin Merkel zu beurteilen sei zu früh.  Vielen Fragen stellte sich der brillante Rhetoriker, der harsche Kritik für seine These, „der größte Saarländer aller Zeiten, Oscar Lafontaine, sei ein Demokrat“ einstecken musste. Selbstständigkeit und Bürgerfreiheit werde zu sehr eingeschränkt, so Zuhörer. Markus Bamberger (Steinhardt) hakte über die Pendlerpauschale nach und wollte den „Spagat zwischen  Wahrheit und Wiederwahl“, sowie die Macht der Medien erklärt wissen.


Heinz Hugo Hill

Bild 1013

Heinz- Hugo Hill feierte im Mai 2005 seinen 80. Geburtstag. Schon aufgrund seiner Körpergröße wäre es schwer, über ihn hinwegzusehen: Der „lange Hill“ ist seit Jahrzehnten im Kirner Land bekannt.

 Ein bekennender Liberaler und ein Urgestein aus Kirn-Land: Seine Ehrungen und Auszeichnungen auf kommunalpolitischer Ebene und sein Engagement im Sängerkreis Bad Kreuznach, wo er eine Institution ist, füllen Bände. Bereits 1966 wurde er mit der Goldenen Verdienstnadel des Sängerbundes Rheinland- Pfalz geehrt. Er war Vorsitzender des heutigen MGV Simmertal, wo er sein erstes Amt als Schriftführer 1950 übernahm. Viele Vorstandsämter in zahlreichen Vereinen an der Mittleren Nahe begleitete er, von 1972 bis 1983 war er Kreisvorsitzender des Sängerkreises Bad Kreuznach und ist seitdem Ehrenmitglied. Seit 1988 ist er noch immer Schatzmeister „seiner“ Brunkensteiner. 1981 bekam er die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland sowie die Verdienstplakette der VG Kirn- Land. Von 1956 bis 1967 war er Mitglied im Gemeinderat Simmertal, er war auch Mitglied des Gemeinderates in Hochstetten und saß im VG- Rat. 1959 trat er als 517. Mitglied im Rheinland- Hessen- Nassau der SPD bei, er war Gründer und Vorsitzender des SPD- Ortsvereins Simmern/ Hochstetten- Dhaun. Seit 1975 ist Heinz- Hugo Hill Mitglied der Liberalen. Im Kirner Parkhotel wurde er für 30-jährige Mitgliedschaft geehrt.  FDP- Vorsitzender Thomas Bursian hatte in seiner Laudatio teilweise den amerikanischen Präsidenten J.F Kennedy zitiert: „Heinz- Hugo Hill hat nie gefragt, was andere für ihn tun, sondern er war immer für andere da!“. Die Vizepräsidentin des Deutschen Sängerbundes stellte die herausragende Persönlichkeit eines Mannes dar, der „Kraft, Zeit, Energie und vieles mehr in die ehrenamtliche Tätigkeit investiert hat und dessen Eigenschaften es in dieser geballten Vielfalt heute selten gibt!".  Geboren und aufgewachsen in Simmern unter Dhaun, dem heutigen Simmertal, begann er 1939 in der Lederbranche bei Georg Böcking eine kaufmännische Lehre. Milchfahrer war er und in der schweren Zeit nach dem Krieg Helfer in der Landwirtschaft. Seine Liebe galt den Autos. 33 Jahre lang war er in einem Automobilgeschäft in der Binger Landstraße tätig. Mehrfach stand er als Kavalier der Straße und umsichtiger „Motorrist“ vor laufenden Fernsehkameras, seit 58 Jahren fährt der Jubilar unfallfrei.  

 

Senden Sie uns eine E-Mail: info@heylive.de